Vielfahrer, Skihase, Retro

12 Skitypen, die Sie garantiert auf der Piste treffen

Die Skisaison steht vor der Tür und die Vorfreude auf den Urlaub im Schnee steigt. Vor dem inneren Auge nimmt er deutlich Gestalt an: die weißen Pisten, die gemütlichen Hütten, die lauten Partys. Aber auch: die anderen! Denn auf der Piste trifft man irgendwie immer die gleichen Typen. Anfänger, Aufreißer, stolze Mütter – TRAVELBOOK greift tief in die Klischee-Kiste und zeigt, welche 12 Typen Sie auch in diesem Winter garantiert auf der Piste treffen.

1. Die Vielfahrer

Urlaub bedeutet für viele vor allem eines: endlich mal ausschlafen. Nicht so für den Vielfahrer. Schon Wochen vorher trainiert er seine Ausdauer und steht garantiert als erster im Morgengrauen auf der Piste, bereit für zahlreiche Abfahrten und möglichst kurze Pausen – denn man will ja den ganzen Tag nutzen.

2. Der hilflose Anfänger

Den unbeholfenen Grünschnabel erkennt man auf der Piste zumeist an seiner Beinstellung: Der sogenannte „Schneepflugfahrer“ rutscht in typischer Bremsposition zaghaft mit nach innen gebeugten Knien und zusammengeführter Skispitze den Hang runter. Schnell outen sich auch diejenigen als Anfänger, die mit Skistöcken verzweifelt versuchen, statt seitwärts, den Berg vorwärts hochzukommen.

Ein Meister ist noch nicht vom Himmel gefallen: Skianfänger brauchen viel Geduld

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3. Der Poser

Der Overall-Kragen steht, die Sonnenbrille sitzt lässig auf der Nase. Er hat die Piste genau im Blick und weiß, was er am besten kann – gut aussehen nämlich. Er legt großen Wert auf das perfekt abgestimmte Outfit und die gute Haltung. Der typische Poser ist auch bei Minusgraden stets ohne Mütze anzutreffen. Denn die würde doch nur die Frisur ruinieren.

Coole Sonnenbrille, gestylte „Friese“: Hier kommt der Poser

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4. die gestylten Skihasen

Die beste Freundin des Posers ist das Boxenluder der Skipiste: der Skihase. Dabei handelt es sich meist um aufgestylte Pistengängerinnen, die mehr in ihr Make-Up und figurbetontes Outfit investieren als in die richtige Ausrüstung. Weiße flauschige Fellmützen runden den perfekten Auftritt eines Skihasen meist gekonnt ab.

Gut aussehen fürs Selfie statt fit für die Abfahrt: Die Skihasen

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5. Der charmante Skilehrer

Der Skilehrer bedient oft jegliche Klischees: Er hat immer gute Laune, eine Engelsgeduld, spricht mit charmantem Österreichischem oder Schweizer Akzent – und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Der attraktive Skilehrer ist sowohl der Freund und Helfer aller Anfänger als auch beliebter Après-Ski-Zeitgenosse bei den Skihasen.

Skilehrern wird gerne eine kleine Liaison mit Schülerinnen nachgesagt

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6. der Coole Snowborder

Wer zum Skifahren einfach zu hip ist, fährt Snowboard. Sagen zumindest die Snowboarder. Die Skifahrer sehen das natürlich anders. In ihren Augen ist der typische Snowborder – jung, dynamisch und rücksichtslos – vor allem eines: ein Angeber. Dabei möchte der Snowboarder einfach nicht nur wie der Skifahrer einen Berg runter fegen, sondern seine „Lines“ mit „Frontside-“ oder „Backside-Slide“ und „Vitelli-Turn“ absolvieren.

Der hippe Snowborder zeichnet sich durch seine anspruchsvollen Moves aus

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7. Der Après-Ski-König

Dieser Typ lebt im Skiurlaub für das Trinken, Feiern und Grölen: Skihits wie „Zehn nackte Frisösen“ und DJ Ötzis Schlagerknaller kann er im Schlaf mitsingen. Und auch die Choreographie von „Cowboy und Indianer“ ist für ihn ein Leichtes. Dazu ein kühles Bier und harter Schnaps wie Korn oder Jägermeister in der Hand – und der Après-Ski-König ist glücklich.

Der Après-Ski-König lebt im Winterurlaub für die Hüttengaudi

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8. Der Rowdy

Er hat kein Verständnis für Anfänger, Kinder oder Senioren. Und schon gar nicht hat der Rowdy eines: Zeit. Er muss der Erste im Lift sein, drängelt sich in der Warteschlange für die Germknödel vor und schneidet auf der Piste allen den Weg ab. Skifahrer behaupten meist  steif und fest, dass das auf alle Snowboarder zutrifft – ebenso ist es umgekehrt.

Bahn frei für den Rowdy!

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9. Die stolze mutti

„Mensch, wie toll der den Lift immer fast zu greifen bekommt!“, sagt die Mutter, während ihr jüngster Sohn zum fünften Mal den Tellerlift verpasst und Papa bereits beschämt hinstürzt, um dem Elend ein Ende zu setzen. Wie stolz Mama auf die Leistung ihres Nachwuchses ist, darf sich übrigens auch noch der Barkeeper beim Après-Ski anhören.

Mutterstolz kennt auch beim Skifahren keine Grenzen

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10. Die Retros

Overalls in bunten Neonfarben, pinke Stirnbänder und 80er-Jahre-Vintage-Skihosen: So erkennt man Skifahrer, die vermeintlich soeben dem Video zu Whams „Last Christmas“ entsprungen sind und die letzten 30 Jahre nicht die Skikleidung gewechselt haben.

Neben Neonfarben zählt auch die Rot-Gold-Kombination eindeutig zum Retro-Look

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11. Die Alibi-Skifahrer

Diese Art von Winterurlauber fühlt sich vor allem an einem Ort wohl: im Warmen – und das jederzeit. Denn während die passionierten Skifahrer schon mit den Hufen scharren, bis endlich die Lifts eröffnet werden, liegt dieser Typ noch in den Federn. Später trinkt er gemütlich einen Jagertee auf der Hütte und zieht das Après-Ski auf spätestens 14 Uhr vor.

Der Alibi-Fahrer fühlt sich nicht nur im Warmen wohl – sondern auch im Liegestuhl vor der Hütte

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12. der Hochstapler

„Die blaue Piste ist nur was für Babys“, sagte er und flitzte waghalsig die schwarze hinab. Spätestens, wenn im schlimmsten Fall ein Unfall die Abfahrt beendet, wird auch ihm klar: Hier liegt ein typischer Fall von Überschätzung vor.

Wenn sich Skifahrer zu viel zutrauen, muss schon mal der Rettungshubschrauber kommen

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