San Marino, Macau, Christiana...

Diese 11 Länder können Sie an einem Tag bereisen

Sie haben keine Zeit für lange, ausgedehnte Reisen? Oder wollen schlichtweg so viele Länder wie möglich bereisen – und das in möglichst kurzer Zeit? Wie wäre es also mit einem Trip in Fürstentümer und Staaten, die so klein sind, dass man sie in maximal 24 Stunden erkunden kann? TRAVELBOOK stellt die interessantesten Mini-Länder vor.

Liechtenstein

Mit überschaubaren 160 Quadratkilometern zählt Liechtenstein zu den kleinsten Staaten der Welt. In der Hauptstadt Vaduz leben gerade mal 5269 Menschen. Zum Vergleich: Berlin hat 3,5 Millionen Einwohner. Warum sich der Besuch im Mini-Fürstentum lohnt? Die Landschaft mit Obstwiesen, Bergen und Weinfeldern ist einzigartig, das Klima auch im Winter recht mild, die Niederschlagsmenge gering.

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Das Schloss Vaduz in Liechtenstein

Foto: Getty Images

Eine Übersicht zu den Sehenswürdigkeiten in Liechtenstein finden Sie hier
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San Marino

Etwa 22 Kilometer von Rimini entfernt liegt San Marino, eine Enklave in Italien. Mit 61 Quadratkilometern und rund 32 000 Einwohner ist die Republik zwar sehr klein, trotzdem beherbergt es eine weltweit bekannte Sehenswürdigkeit: den 739 Meter hohen Berg Monte Titano mit seinen drei Wehrtürmen.

Von Italien umgeben: die Enklave San Marino

Foto: Getty Images

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Christiania

Zwar nicht als Staat, aber doch als autonome, staatlich geduldete Gemeinde gilt Christiania in Dänemark. Gegründet wurde die 34 Hektar große Wohnsiedlung im Jahr 1971 von Hippies auf einem ehemaligen Militärgelände in der Hauptstadt Kopenhagen. In der längst zur Touristenattraktion avancierten alternativen Gemeinde, deren Lebensstil als besonders sozial und frei gilt, gibt es eine eigene Währung namens LØN (dt. Lohn), eine eigene Post, eigene Kindergärten, eine eigene Straßenreinigung – aber weder Mietverträge noch Hauseigentum. Waffen, Gewalt und harte Drogen sind verboten, dafür weht aber stets der Geruch von Haschisch durch die Straßen Christianias.

In der alternativen Freistadt Christiania in Kopenhagen gibt es kein Hauseigentum und keine Mietverträge.

Foto: dpa Picture Alliance

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Macau

Während Glücksspiele in den meisten Teilen Asiens verboten sind, ist Macau das Paradies für alle Zocker aus Ländern wie zum Beispiel China, Japan und Südkorea. Die Sonderverwaltungszone Chinas liegt unweit von Hongkong und ist eine asiatische Las-Vegas-Kopie: Themenhotels, Leuchtreklamen – und natürlich Kasinos so weit das Auge reicht. Weil Macau nur etwa 30 Quadratkilometer groß ist, reicht ein Tag (und eine Nacht) aus, um es zu erkunden. Eines sollten Sie allerdings bedenken: Mit jedem Tag, den Sie länger bleiben, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, den Jackpot zu knacken und als Multi-Millionär nach Hause zu kehren.

Asiens Zocker-Paradies: Macau

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Luxemburg

Zwischen Deutschland, Belgien und Frankreich liegt einer der kleinsten Staaten der Welt: das Großherzogtum Luxemburg. Auf 2586 Quadratkilometern gibt es – neben Banken – viele Sehenswürdigkeiten, die man in einem Tag abklappern kann: darunter die schöne Altstadt rund um den Fluss Alzette, den Palast des Großherzogs, den Bockfelsen mit seinen Festungsanlagen und der Corniche.

Besonders schön bei Sonnenuntergang: Luxemburgs Skyline

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Nauru

Nauru ist ein seit dem 31. Januar 1968 unabhängiger Inselstaat im Südpazifik, der mit einer Fläche von etwa 21 Quadratkilometern zu den kleinsten der Welt gehört. Tauchen, Schnorcheln, Schwimmen, Sonnenbaden – und die Insel umrunden: All das kann man innerhalb eines Tages machen. An der Ostküste befindet sich neben dem einzigen Hotel des Eilands, dem Menen Hotel, auch die Anibare-Bucht mit weißem Sand, Palmen und Surf-Möglichkeiten.

Ein Strand auf der Insel Nauru

Foto: Getty Images

Fürstentum Monaco

Bei Monaco denken die meisten Menschen an unglaublichen Reichtum, eine Steueroase für Milliardäre und das etwas skurrile Fürstenpaar Albert und Charlène mit den neugeborenen Zwillingen. Auch wenn Sie keine Millionen haben, die Sie in das Fürstentum bringen können: Ein Tagestrip nach Monaco lohnt sich. Fürstenpalast, Jachthafen, Hôtel de Paris, Spielbank Monte-Carlo – im Nu haben Sie den kleinen Staat erkundet. Wer alles gesehen hat, kann sich in den Zug setzen und an der Küste Richtung Nizza fahren. Hier warten ein schöner Stadtstrand, kleine Gassen und (teure) Restaurants auf Sie.

Wer standesgemäß nach Monaco reisen möchte, sollte sich eine Jacht mieten

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Fürstentum Sealand

Ja, auch dieses Fürstentum gibt es, wenngleich diese „Mikronation“ auf einer Seefestung vor der britischen Küste längst nicht von aller Welt als souveräner Staat anerkannt wird. Genau darum kämpfte Paddy Roy Bates, der die Plattform 1967 besetzte, Zeit seines Lebens – ohne Erfolg. Dennoch gründete er eine eigene Exilregierung, führte eine eigene Währung ein und ließ Briefmarken drucken, die noch heute auf Sealand gestempelt werden.

Der Platz auf der Plattform ist größer, als es auf den ersten Blick den Anschein macht, befinden sich doch im Inneren der beiden hohlen Betonsäulen, auf denen die Stahlplattform mit Hubschrauberlandeplatz ruht, je sieben Stockwerke mit mehreren Räumen. Bis zu zehn Personen der Familie Bates lebten einst gleichzeitig hier. Geblieben ist heute nur noch ein Wachmann, der als ständiger Repräsentant der Familie auf der Plattform lebt. Wer Sealand besuchen möchte, sollte sich über die offizielle Website des Fürstentums an die Eigentümer wenden. Dort erfährt man übrigens auch, wie man zum Lord oder zur Lady von Sealand werden kann.

Vatikanstadt

Der Staat Vatikanstadt ist mit gerade mal 44 Hektar der kleinste Staat der Welt. Von den 842 Einwohnern ist der Papst wohl der berühmteste. Die anderen Menschen, die hier leben, sind unter anderem Kardinäle Regierungsmitglieder oder auch Köche. Petersplatz, Petersdom, Sixtinische Kapelle, Vatikanische Gärten – in 24 Stunden gibt es einiges zu sehen.

Der Petersplatz in Vatikanstadt

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Gibraltar

29.000 Menschen wohnen in Gibraltar, das eine Fläche von gerade mal 6,5 Quadratkilometern hat. Als Britisches Überseegebiet ist es zwar kein eigenständiger Staat, jedoch hat das dicht besiedelte Gebiet eine eigene Regierung, die die Aufgaben der Selbstverwaltung erfüllt. Offiziell wird in Gibraltar Englisch gesprochen, doch die Einheimischen unterhalten sich in einer Art lokalem Dialekt, „Yanito“, eine Mischung aus Englisch und Spanisch. Haupt-Attraktion ist der 426 Meter hohe Fels von Gibraltar, auf dem Hunderte Affen leben – und ihre Späße mit Touristen treiben.

Der Blick auf Gibraltar

Foto: Getty Images

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Andorra

Ein weiterer sehenswerter Mini-Staat ist das Fürstentum Andorra, idyllisch gelegen in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien. Das kleine Land ist ein beliebtes Reiseziel, vor allem für Wintersportler, und verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Wegen der niedrigen Umsatzsteuer von nur 2 Prozent lohnt sich Andorra auch, um etwa Gold, Schmuck oder Kosmetika zu kaufen. Ein weiterer Grund für viele Spanier und Franzosen, einen Abstecher in das kleine Land zu machen: Alkohol und Tabak sind wesentlich günstiger.

Die meisten Einwohner Andorras leben im größten Tal des Landes

Foto: Getty Images

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