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Wasserspiele in Wyoming

Das sind die heißesten Pools der Welt

Dampfende Quellen in schillernden Farben voller Beauty-Booster-Mineralien, eingebettet in atemberaubende Canyons - im US-Bundesstaat Wyoming findet man sie überall. Ob in Spas oder Outdoor-Locations, die Luxus-Pools der Natur garantieren heiße Entspannung - hier sind die besten!

Thermopolis: Die größten Mineralquellen der Welt

Thermopolis, das 3000-Seelen-Städtchen im Vorgebirge der Owl Creek Mountains glüht schon von weitem: Es beherbergt die größten, heißen Mineralquellen der Welt – und wurde auch danach benannt. Im Hot Springs State Park fließen über die farbenprächtigen Gesteinsterrassen entlang des Big Horn River innerhalb von 24 Stunden mehr als 68.000 Liter Wasser. Aus der Big Spring sprudeln im gleichen Zeitraum über 13 Millionen Liter, die grün bis türkisfarben schimmern und 27 verschiedene Mineralien enthalten.

Die Gesteinsterrassen des Hot Springs State Park laden zum Staunen und Bewundern ein.

Foto: Brand USA

Abtauchen – for free  – kann man im State Bath House mit seinen In- und Outdoor-Pools, wo das gesundheitsfördernde Nass von seinen ursprünglichen 57 auf angenehme 40 Grad gekühlt wird. Was man auch noch tun sollte: Bison Watching! Die in freier Wildbahn lebende Bisonherde grast auf den Wiesen der Red Hills; im Spätherbst und im Winter werden die Tiere morgens gegen 8.30 Uhr gefüttert.

Jackson Hole: Promi-Hotspot Spring Creek Ranch

Luxuriös urlauben mitten in der Natur: Die Spring Creek Ranch wird auch von Hollywoodstars  gern besucht.

Foto: Brand USA

Die Spring Creek Ranch hat es auf die Gold List des Magazins „Condé Nast Traveler“ geschafft. Es gibt also gute Gründe, sich nach Jackson Hole aufzumachen, den Weg vom Tal hinauf zur Ranch zu nehmen, die rund 300 Meter über der alten  Cowboy-Stadt Jackson liegt – in der Heimat der Elche, Hirsche und Rehe. Allein die Aussicht auf die Gipfel der Teton Range (eines der It-Skigebiete), die im Westen die Rocky Mountains begrenzt - atemberaubend!

Dann sind da noch die Unterkünfte im Country Chic sowie das preisgekrönte Restaurant „Granary“. Und die Tatsache, dass es sich bei der hauseigenen Hot Tub unter freiem Himmel um den heißesten Salzwasser-Whirlpool von Wyoming handelt – misst man in Hollywood-Glam-Einheiten. Nur soviel: In der Luxus-Lodge waren unter anderem schon Sandra Bullock, Jim Carrey, Christina Ricci, Uma Thurman und Matthew McConaughey zu Gast.

Jackson Hole: Wellness in Granitfelsen

Abenteurer und Naturliebhaber werden ein Bad in den Granit Hot Springs zu schätzen wissen.

Foto: Brand USA

Die Granite Hot Springs sind die Pilgerstätte für Wellness-Fans. Grund? Ein naturbelassenes Wellness-Gelände mit Pool und Thermalquelle auf einer Höhe von über 2000 Metern, dass sich an die Gros Ventre Mountains schmiegt. Tipp: Oberhalb des Granite Creek Falls unbedingt in der warmen Jahreszeit eine „Dusche“ nehmen und auf den Felsen drumherum von der Sonne trocknen lassen.

Im Sommer beträgt die Wassertemperatur im Pool um die 34 Grad, im Winter – achtung, man kommt dann nur mit einem Snowmobil oder einem Hundeschlitten, auf Skiern oder in Schneeschuhen dorthin – sind es etwa 44 Grad. Der dazugehörige Campingplatz bietet Abenteurern von Mai bis September Platz für Zelte und Wohnwägen. Populärer Zeitvertreib in diesen Monaten: Fischen im Fluß oder Wandern in den Bergen. P.S. Um den „Wilden Westen“ zu erleben, MUSS man in die „Million Dollar Cowboy Bar“ gehen, Jackson’s älteste Bar, und an der Theke ein „Golden Ale“ bestellen. Das trinkt man dort nicht auf einem Hocker, sondern im Sattel!

Saratoga: Blubbern wie im Kochtopf

Howgh: Echtes Indianerfeeling gibts im Städcthen Saratoga.

Foto: Fotolia

An diesen magischen Ort am Ufer des Platte River kamen einst Indianer, legten ihre Waffen nieder und badeten friedvoll in der Quelle, der sie heilende Kräfte zusprachen. Heute entspannen Einheimische wie Touristen (kostenlos) im hübschen Hobo Pool, der ganzjährig 24/7 geöffnet ist – und beobachten gespannt, wer sich traut, in den Lobster Pool zu steigen. Auf Kinder und Frischefans wartet der „Not so hot“-Pool.

Nach oder vor dem wohltuenden Plantschen besichtigt man am besten das dazugehörige Städtchen Saratoga (im „Saratoga Hot Spring Resort“ gibt’s Tipi-Pools!) und seine Umgebung: eine von Künstlern, Fotografen und Naturfans geliebte Gegend. Warum? Zum einen sind die umliegenden Berge nichts als eine Aneinanderreihung von Postkartenmotiven, zum anderen warten im Medicine Bow Routt National Forest hunderte Kilometer Wanderwege darauf, betreten zu werden.

Yellowstone Nationalpark: Regenbogen-Fontänen und schrille Wasserwerfer

Im Yellowstone Nationalpark kann man die buntesten und spektakulärsten Geysire bestaunen.

Foto: Brand USA

Klein-Island in Wyoming! Um dieses Naturwunder zu erleben, lohnt sich ein Ausflug in den Yellowstone Nationalpark mit seinen über 10.000 Geysiren und heißen Quellen. Ein paar Superlative: Der auffälligste Wasserwerfer ist der Castle-Geysir, dessen Travertinkegel an ein Schloss erinnert und zwischen 5000 und 15.000 Jahren alt sein soll. Der düsenförmige Old Faithful liegt auf einer Höhe von 2240 Metern, seine Fontänen schießen bis zu 55 Meter hoch. Den Höhenrekord von 130 Metern hat Steamboat (raus)geschossen. Und am buntesten treibt es die Grand Prismatic Spring – ihr 91 Meter breites „blaues Auge“ wird von einem orangefarbenen Ring aus Algen umgeben.

Abgesehen davon lautet die Empfehlung von Parkkennern: Take a dip in the Boiling River! Keine Angst, hier mischt sich der heiße Strom aus einer unterirdischen Quelle mit dem kühlen Flusswasser. Ansonsten: Sich auf den Felsterrassen in der Sonne räkeln und die rustikale Freibad-Kulisse genießen. Ach ja, noch etwas: Nicht weit davon entfernt Richtung Norden befinden sich die Mammoth Hot Springs, in dieser Region kann mit etwas Glück Schwarzbären beobachten! Sogar auf dem Rücken eines Pferdes, wenn man einen Ausritt dorthin bucht.


Yellowstone Nationalpark: Giga-Pool im Feuerloch

Der beeindruckende Firehole River im Yellowstone Nationalpark führt zu einem der schönsten Aussichtspunkte der USA.

Foto: Brand USA

Der Yellowstone ist mit knapp 9000 Quadratkilometern mehr als doppelt so groß wie Bali. Die Firehole River, gespeist von einer geothermischen Quelle, liegt im Südwesten des Parks und gilt als eine der schönsten Aussichtspunkte Amerikas!

Die Fahrt auf dem Firehole Canyon Drive ist eine wahre Sightseeing-Tour. Und es ist angebracht, an wirklich jedem Aussichtspunkt zu halten. So entgeht einem auch nicht der knapp 250 Meter dicke Lavafluss, an dem sich die Straße vorbeischiebt. Und danach: an der Madison Information Station stoppen. Im angegliederten Buchladen finden sich tolle Bücher über den Yellowstone-Park und hübsche Souvenirs, von der „Bison Bag“ bis zu den „Wolf Track Earrings“.

Sweetwater County: Wildwasser im Green River

Romantische Stunden zu zweit genießt man am besten bei Sonnenuntergang am Ufer des Green River.

Foto: Brand USA

Passionierte Wassersportler, die schon immer mal in Wyoming einen Wildwasser-Rafting-Trip auf einem Gummifloß unternehmen wollten, haben auf einem elf Kilometer langen Abschnitt des Green Rivers (inklusive Stromschnellen) Gelegenheit dazu. Kayak- und Kanu-Touren sind im Sweetwater County ebenfalls im Angebot. Eine besonders schöne Strecke: Vom Green River Whitewater Park aus schlängelt sich der Fluss in einem sattgrünen Korridor durch das Wüstenhochplateau und es wäre äußerst verwunderlich, wenn man unterwegs keine Wasservögel, Trompeterschwäne, Otter und Biber sehen würde.

Die Get wet!-Attraktion schlechthin ist der 365 Meter lange Tubbing Chanel. Tuber können den Sprung ins Wasser wagen, die vier Pools mit leichter Strömung sind für Schwimmer reserviert.

Sinks Canyon State Park: Wilde Pferde und heiße Becken

Thats America! Wildes Gewässer im Sinks Canyon State Park.

Foto: Jennie Hutchinson

Der Sinks Canyon State Park, der sich in einer wasserführenden Schlucht in den Wind River Mountains erstreckt, ist „stunning“, wie die Amerikaner sagen würden. Überwältigend ist auch das, was der Middle Popo Agie River vollführt: Der Fluss verlässt auf dem halben Weg durch die Schlucht sein Bett und versinkt laut gurgelnd in einer Felsöffnung („The Sinks“), um nach ungefähr 400 Metern Luftlinie in einem Becken namens „The Rise“ wieder an die Oberfläche zu treten. Erfrischen erlaubt! Möglicherweise erspäht man dabei an Land ein Dickhornschaf oder ein Murmeltier. Oder es kreist ein Steinadler am Himmel.

Wer gerne Mustangs bewundern würde, sollte bei der Wind River Wild Horse Sanctuary im benachbarten Lander vorbeischauen. Noch mehr über Native American Culture erfährt man im örtlichen Indianerreservat, das von den östlichen Shoshone und den nördlichen Arapaho bewohnt wird. Falls ein Powwow stattfindet: mittanzen, mitsingen, mitfeiern.

Grand Teton Nationalpark: Ein Bergsee mit Sandstrand

Am idyllischen Phelps Lake genießt man die Natur in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit.

Foto: Brand USA

Unglaublich, aber wahr: Das Land hat zwar keine Küste, aber einen Sandstrand! Das blaue Wunder davor misst rund drei Quadratkilometer: der Phelps Lake im Grand Teton Nationalpark. Der heißeste Pool ist der kleine Bergsee nicht, aber dafür ist er kristallklar – bei schönem Wetter spiegelt sich die Gebirgskette an seiner Wasseroberfläche. Doch, kurz eintauchen, das geht!

Und man sagt, kein Wyoming-Trip ist vollkommen, ohne durch den Nationalpark zu reiten, durch diese Wälder- und Wiesen-Wildnis, in der auch Alm-Öhi und Heidi glücklich geworden wären. Pferde kann man in Colter Bay, am Jenny Lake und bei der Jackson Lake Lodge mieten. In der kann man by the way auch stilgerecht übernachten und königlich speisen. Gourmet Tipp: Im „Mural Room“ stehen Büffel-Carpaccio und Elchlende auf der Karte. That’s Wyoming!


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