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Florida zu Wasser

Ein einmaliger Lebensraum

Als Natur- und Lebensraum sind die Everglades weltberühmt und einmalig. Aber auch an der Küste kann man Abenteuer erleben oder den Lebensstil der Einheimischen kennenlernen.

Everglades – Der Fluss aus Gras

Florida lockt mit einzigartigen Naturlandschaften. Weltweit berühmt sind die Everglades, ein Lebens- und Naturraum, in dem die Grenzen zwischen Land, Süßwasser und salzigem Meer ineinander übergehen. Der Everglades National Park ist die größte subtropische Wildnis der USA, Unesco-Welterbe und internationales Biosphärenreservat. 


Die Everglades sind Lebensraum für seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten wie das amerikanische Krokodil, den Florida-Panther, Seekühe oder die einzigen wild lebenden Flamingos der USA

Foto: Doug Perrine/Corbis

Die Everglades sind ein komplexes, hochempfindliches Ökosystem. Dennoch haben Besucher die Möglichkeit, diese einmalige Landschaft zu erleben: mit einem Bootsausflug vom Gulf Coast Visitor Center, um Delfine, Vögel und andere wilde Tiere zu sehen, oder einer Tour in Shark Valley im offenen Wagen, von dem aus sich Alligatoren und Stelzvögel perfekt beobachten lassen. Außerdem führen malerische Wander- und Radwege sowie ausgezeichnete Touren für Kajak- oder Kanufahrer durch den Nationalpark.

Die Everglades sind mehr als 6000 Quadratkilometer groß. Eigentlich sind sie eine Prärielandschaft, die von einem 60 Kilometer breiten, oft nur wenige Zentimeter tiefen Strom überschwemmt wird. Deshalb heißen die Everglades auch Grasfluss. Bäume wie Sumpfzypressen oder Königspalmen gibt es nur an einigen leicht erhöhten Gebieten.

Die Privilegien von Palm Beach

Die Insel von Palm Beach beherbergt legendäre Resorts, elegante Herrenhäuser und denkmalgeschützte Gebäude. Berühmt ist das elegante Shopping-Paradies „Worth Avenue“ mit seinen Palmen und den exquisiten Läden weltbekannter Luxusmarken wie Gucci, Tiffany, Cartier und Chanel.

Das Palm Beach Food & Wine Festival ist ein Winter-Highlight. Und beim Golf genießt man einen wunderschönen Ausblick auf das Meer, den Atlantic Intracoastal Waterway und die Lagune vom Lake Worth. Kein Wunder, dass sich jeder Besucher von Palm Beach irgendwie reich fühlt. 


Nomen est omen – Die Strände von Palm Beach sind legendär und auch beliebte Surfspots

Foto: Tony Arruza/Corbis

Typisch für Palm Beach sind die 
Bauten des „Gilded Age“ – der zwei 
Jahrzehnte vor 1900 – wie das Haus 
Henry Flaglers, heute ein Museum. Der Erdölmagnat ließ die Bahnstrecke an Floridas Ostküste bauen, die mit ihrer Eröffnung 1895 wesentlich zur touristischen und wirtschaftlichen Entwicklung Floridas beitrug.

Meeresschildkröten

Jedes Jahr zwischen Mai und Oktober schwimmen Tausende von Meeresschildkröten Richtung Florida, um dort am Strand ihre Eier abzulegen. Dazu kriechen die Weibchen nachts an Land und graben mit ihren Flossen Gruben im Sand. Dorthinein legen sie ihre Eier, decken das Nest wieder mit Sand ab und kehren anschließend ins Meer zurück.

Die Meeresschildkröten kehren zur Eiablage immer an den Strand zurück, an dem sie einst selbst geschlüpft sind.

Foto: Ted McLaren

Alle Strände Floridas sind potenzielle Nestplätze für die geschützten Tiere, allerdings findet man die größte Konzentration an der Ostküste zwischen der Canaveral National Seashore und Fort Lauderdale.

Von Rangern geführte „Turtle Tours“ werden vorwiegend im Juni und Juli angeboten. In Kleingruppen geht es an den Strand und im Licht von Infrarot-Taschenlampen kann man beobachten, wie die Tiere – vor allem Unechte Karettschildkröten – an Land kommen und ihre Nester bauen.

Mit dem Kajak in den Florida Keys

Die Insel Big Pine, zwischen den beiden Parks „National Key Deer Refuge“ und „Great White Heron National Wildlife Refuge“ in den Florida Keys gelegen, ist 
eine Oase der Ruhe – ohne Einkaufszentren, abseits der großen Touristenströme und mit einem auf maximal 45 Meilen pro Stunde heruntergebremsten Straßenverkehr. „Old Florida“ ist hier kein Marketing-Slogan, sondern eine Lebenseinstellung, die sich auf Gezeitentabellen, das Wetter und die anbeißenden Fische konzentriert.

Perfekt erforschen lassen sich die Inseln und Korallenbänke bei Angelausflügen oder auf Kajaktouren. Ambitionierte Kajakfahrer begeben sich auf den 200 Kilometer langen Florida Keys Overseas Paddling Trail, der an der Atlantikküste entlangführt.

Foto: CHRIS LIVINGSTON/The New York TiVisit Florida/NYTNSVisit Florida

Ein perfekter Einstieg in diese entspannte Lebenswelt und Naturlandschaft ist der Campingplatz „Big Pine Key Fishing Lodge and Campground“ – direkt auf Korallenbänken zwischen dem Golf von Mexiko und dem Atlantik angelegt. Die unaufgeregte Grundhaltung der Einwohner sowie entschleunigte Unterhaltungsangebote lassen Urlaubsstress gar nicht erst aufkommen.

Big Pine Key ist Heimat einer besonderen Hirschart, des Key-Weißwedelhirsches. Die kleinen Paarhufer werden nur wenig größer als ein großer Hund. Mit ein wenig Glück kann man sie auch außerhalb der Schutzzonen entdecken.

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