Tauch-Plätze, historische Städte, Wüstenlandschaften

7 gute Gründe für eine Reise nach Jordanien

Jordanien, das Land im vorderen Orient bietet Wüstenlandschaften, gut erhaltene Ruinen und perfekte Tauchbedingungen im Roten Meer. Und das sind nur einige Gründe, warum sich eine Reise nach Jordanien lohnt.

Cornelia Tomerius Von Cornelia Tomerius
1. Die Felsenstadt Petra

Allein Petra ist eine Reise nach Jordanien wert. Vor mehr als 2000 Jahren schlugen die Nabatäer diese riesige Stadt in die Sandsteinwände, die zu einem wichtigen Knotenpunkt auf den Handelsrouten für Gewürze und Seide wurde. Mehr als 1000 Jahre war die Felsenstadt in Vergessenheit geraten, bis sie 1812 vom Schweizer Forscher Johann Ludwig Burckhardt wiederentdeckt wurde. Heute kann man hier Hunderte Felsengräber und Tempelfassaden, Grabhallen und Felsreliefs erkunden.

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Blick auf das Khazne al-Firaun, auch Schatzhaus genannt

Foto: Getty Images

2. Ein Bad im Toten Meer

Sich rücklings ins Wasser gleiten lassen und dann einfach nur floaten, dabei vielleicht noch in den Himmel gucken oder Zeitung lesen – der hohe Salzgehalt macht’s möglich. Und nicht nur das: Das Wasser und der Schlamm des Toten Meers helfen gegen verschiedene chronische Beschwerden. Daneben gehört die Region um den tiefsten Punkt der Erde zu einer der spektakulärsten Naturlandschaften der Welt.

3. Die Wüstenlandschaft Wadi Rum

„Weitläufig, einsam und gottähnlich“, mit diesen Worten beschrieb T.E. Lawrence einst das Wadi Rum . Die größte und prächtigste Wüstenlandschaft Jordaniens ist ein enormer, von Menschenhand nahezu unberührter Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint. Ein Labyrinth aus monolithischen Felsformationen erhebt sich bis zu 1750 Meter aus dem Wüstenboden und stellt auch für erfahrene Bergsteiger eine sportliche Herausforderung dar. Am besten lässt sich die Wüste auf dem Rücken von Kamelen oder bei einer Jeep-Tour erkunden.

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Mit dem Jeep durch die Wüstenlandschaft des Wadi Rum

Foto: Getty Images

4. Biblische Stätten

Wer auf den Spuren der Bibel reist, wird um Jordanien kaum herumkommen. In Madaba in der St. Georgs-Kirche liegt die älteste Mosaikkarte des Heiligen Landes. Vom nahe gelegenen Berg Nebo aus soll Moses das Gelobte Land Kanaan erblickt haben. Und auch die Taufstelle Jesu, nördlich des Toten Meeres, befindet sich in Jordanien.

5. Tauchen im Roten Meer

Die Korallenriffe im Roten Meer vor Jordaniens Küste zählen zweifellos mit zu den schönsten der Welt. Kristallklares Wasser ermöglicht Sichtweiten bis zu 50 Meter, und wer die vielen bunten Fische sehen möchte, muss deshalb noch nicht mal tauchen können: Schon Schnorcheln ist im Golf von Aqaba ein Erlebnis. Auch kann man hier mit Schildkröten und Delfinen schwimmen.

Die Küste vor Aqaba gilt als Paradies für Taucher und Schnorchler

Foto: Jordan Tourism Board

6. Ein Besuch in der Stadt Amman

Amman – eine Stadt voller Kontraste und der Wüste auf der einen, das fruchtbare Jordantal auf der anderen Seite. Vom Zitadellenhügel aus hat man den besten Blick über das Häusermeer und die markanten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie das Römische Theater , die Ruinen des ehemaligen Herkules-Tempels oder die steinernen Überreste des Ummayaden-Palastes.

7. Ruinen in Jerash

Jerash gehört zu den weltweit am besten erhaltenen römischen Provinzstädten. Die Ruinen sind in einem bemerkenswert guten Zustand, und so kann man hier Kolonnaden und Bäder, Tempel und Triumphbögen bestaunen. Jahrhundertelang war die Stadt unter Sand versteckt, bis sie im Verlauf der letzten 80 Jahre ausgegraben und aufwendig restauriert wurde.

Die Ruinen von Jerash im Norden von Amman

Foto: Getty Images

Hinweis: Durch die geographische Lage und die Nähe zu den Nachbarländern Syrien und Irak empfiehlt das Auswärtige Amt, sich über die aktuelle Entwicklung und eventuelle Reisewarnungen auf ihrer Internetseite zu informieren.

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