Anzeige

Träumen Sie auch vom Aussteigen?

So hat Theresa den Strand zum Büro gemacht

Entspannt unter Palmen arbeiten anstatt täglich im Büro Aktenordner zu sortieren? Das geht wirklich! Man braucht nur Mut! Wie man sein Leben wirklich traumhaft selbstbestimmt führt, hat uns Digitalnomadin Theresa Lachner (30) verraten.

Wer mit Theresa Lachner über soziale Kanäle verbunden sein will, der muss wirklich stark sein – vor allem, wenn kalter Nieselregen an die deutschen Bürofenster schlägt. Fast täglich postet die 30-Jährige Fotos, die einen vor Neid noch winterblasser machen: Theresa mit frischer Kokosnuss an einem thailändischen Puderzucker-Strand. Theresa mit Cappuccino in der Fußgängerzone von Tarifa (Andalusien). Theresa mit frisch lackierten Fußnägeln und Melonen-Rosmarin-Limonade in Saigon (Vietnam). Theresa mit gut aussehenden Jungs (in Badehosen!) an einem Pool in Marokko.

Theresa Lachner lebt und arbeitet seit fünf Jahren unter Palmen und hat jeden Tag Spaß

Foto: Theresa Lachner / Instagram

Immer mit auf den Instagram-Schnappschüssen: Theresas Laptop. Die gebürtige Münchnerin ist keine reiche Erbin, die ihr Geld auf einer jahrelangen Vergnügungsreise um die Welt verpulvert – sie hat vor fünf Jahren ihren festen Wohnsitz und Arbeitsplatz abgeschafft und das Leben vereinfacht. Sie arbeitet nun immer dort, wo es sie gerade hinverschlägt, schreibt für ihren eigenen Blog und als freie Autorin für Hochglanzmagazine wie Cosmopolitan und Jolie. Theresas Lieblings-Hashtags lauten demnach auch: #digitalnomad, #workisnolongeraplace – und #lifeisgood...

Traumhafte Aussichten: Theresas Arbeitsplatz zurzeit auf Bali

Foto: Theresa Lachner / Instagram

Im Paradies arbeitet jeder produktiver

Geht das denn? Konzentriert etwas wegschaffen, wenn vor einem das Strandleben und hinter einem der frische Smoothie locken? „Absolut“, sagt Theresa. „Und zwar genau deswegen: Wenn ich weiß, dass ich später noch im Meer schwimmen oder mich mit Freunden in einer Rooftop-Bar treffen kann, bin ich wahnsinnig produktiv. Und wo, bitte, lässt es sich kreativer sein als im Schatten einer Palme? Mit tollem Essen, tollem Wetter und einer Kokosnuss in der Hand?“

Mit ihrem Laptop arbeitet Theresa an jedem Platz der Welt

Foto: Theresa Lachner / Instagram

Theresas Route: Von Bali nach Marokko und dann nach Saigon

Das finden inzwischen immer mehr junge Menschen – und deswegen trifft Theresa an jedem Ort, an den sie kommt, befreundete Mitglieder der großen Wireless-Familie: „Das ist extrem praktisch, weil wir uns dann oft zusammen Wohn- und Arbeitsraum mieten, gemeinsam essen, feiern und uns mit wertvollen Tipps versorgen.“ Für viele der Digitalnomaden-Hotspots – im Moment sind das Berlin, Tarifa, Lissabon, Taghazout in Marokko, das kolumbianische Medellín, Chiang Mai und Kho Lanta in Thailand, Canggu auf Bali und das vietnamesische Saigon – gibt es sogar eigene Gruppen auf Facebook, in denen man sich ganz unkompliziert schon vor der Ankunft ein Bett für die erste Nacht, eine Verabredung in der angesagtesten Strandbar und einen spannenden Workshop für die nächste Woche organisieren kann.

mastering the #art of the #coconut #selfie ...well, almost #tarifa #cocorockcafe #digitalnomad

Ein Beitrag geteilt von lvstprinzip (@theresa.lvstprinzip) am

„Es gibt vier Parameter, die einen Ort zum Digitalnomaden-Paradies machen“, erzählt Theresa und lacht: „Schön und günstig muss es sein. Und Yoga und gutes W-Lan haben!“

Viel Geld zum Leben braucht sie nicht. „Von 700 bis 900 Euro kann man zum Beispiel in Thailand ein prima Leben führen. Es gibt aber auch sehr erfolgreiche Digitalnomaden, die ein Vielfaches mehr verdienen: Die Grenzen nach oben sind offen!“, sagt Theresa.

Weniger Einkommen, aber maximales Glück: Theresa liebt ihren Job

Foto: Theresa Lachner / Instagram

Theresa reist am liebsten nur mit Handgepäck. Ihren Hausstand hat sie vor fünf Jahren komplett verkauft und nur wenige Dinge behalten: „Eine gute Übung, um herauszukriegen, welche Dinge man wirklich liebt und braucht.“ Die Sachen, die nicht mit auf Reisen müssen, lagern bei ihren Eltern auf dem Dachboden und in einer Storage Box in Berlin: „Dort ist auch mein warmer Wintermantel, den ich glücklicherweise nur in Deutschland herausholen muss.“ Theresas „Arbeitsuniform“ unter Palmen ist deutlich leichter: Bikini, T-Shirt, Shorts und Strandkleidchen, die man für wenig Geld waschen und sogar bügeln lassen kann.

Ein Koffer, ein Rucksack – mehr braucht es zum Glück nicht

Neben Wäschebergen hat sich Theresa auch von Papierstapeln und der Ordnerpflege verabschiedet: Für ihre Post benutzt die Weltreisende eine  so genannte Scanbox. Alle Briefe wandern nach Berlin, Theresa bekommt per Mail Bescheid und kann dann entscheiden, ob ein Schreiben geöffnet, eingescannt und ihr als Anhang zugeschickt werden soll. Musik und Fotos bewahrt Theresa auf dem Rechner und einer Mini-Festplatte auf; Bücher reisen kompakt auf einem e-Reader mit. 

Life = pretty ok right now #tarifa #workation #beachlife #blessed #lifeisbetterinflipflops

Ein Beitrag geteilt von lvstprinzip (@theresa.lvstprinzip) am

Sich von allem befreien, das Leben vereinfachen, um wieder mehr Zeit für schöne Dinge zu haben – das ist Theresas Credo. Und von diesem Credo sollten wir uns alle etwas abschneiden. Ein Anfang? Seinen Papierkram endlich via App erledigen! Zum Beispiel? Seinen Stromtarif modern mit der App ENPURE managen, anstatt sich ständig durch Blätterwälder zu forsten.

„Wir sind Experten darin, uns Gedanken über unser Leben zu machen“, schreibt die westliche Zen-Meisterin Charlotte Joko-Beck in ihrem Band „Nothing Special – Living Zen“: „Aber wir sind keine Experten darin, unser Leben einfach zu sein (...)“ Theresa und ihre große Digitalnomaden-Familie sind schon verdammt nah dran an dieser wunderbaren Idee. Sie sind einfach – überall auf der Welt, wo es schön ist. Und wo es gekühlte Kokosnüsse gibt!

Hier können auch Sie die ENPURE-App für iOS-Geräte sowie für Android Smartphones herunterladen.

Theresas Aussteiger-Tipps:

  • „Am einfachsten hat man es natürlich mit einem Kreativ-Job, in dem man gut freelance arbeiten kann. Aber auch der gelernte Bäcker muss nicht verzweifeln. Viele Nomaden arbeiten als ‚virtual assistent’ für reisende Blogger oder als Einkäufer für deutsche Internet-Shops.“

  • „Glück kostet nicht viel. In Thailand kann man prima mit 700 bis 900 Euro über die Runden kommen.“

  • „Trotzdem würde ich empfehlen, sich vor dem Start ins neue Leben einen Batzen Geld anzusparen, um unterwegs nicht jeden Job annehmen zu müssen. Wie viel, das hängt vom individuellen Sicherheitsbedürfnis ab. Bei mir lag es bei etwa 10.000 Euro.“

  • „Ein guter Einstieg in die globale Familie sind so genannte ‚Workations’, in denen man zusammen mit Menschen aus der ganzen Welt Ferien macht und an gemeinsamen Projekten – zum Beispiel einem alternativen Dorf in Bali – arbeitet. Oder aber die Teilnahme an einer ‚Nomad Cruise’, einer Art Kreuzfahrt für Digitalnomaden. Da knüpft man super Kontakte!“

  • „Schaut Euch auf Websites wie officeflucht.de, beim ‚Citizen Circle’ (earthcity.de) oder wirelesslife.de um – da gibt es jede Menge gute Tipps.“

Anzeige