5 Märkte mit Kirmes-Charakter

Der große Weihnachtsrummel

Es duftet nach Plätzchen, Glühwein, Lagerfeuer und Bratwurst, irgendwo erklingen Weihnachtslieder. Das stellen sich viele unter einem Adventsmarkt vor. Doch es geht auch anders: laut, verrückt, schnell, grell und voller Nervenkitzel. TRAVELBOOK stellt 5 Weihnachtsmärkte mit Rummel-Faktor vor.

HipHop-Bässe statt sanfter Klänge, Stroboskop-Licht statt Kerzenschein, Schießstand statt Lebkuchen-Hütte, Autoscooter statt Pferdekutschen: Obgleich viele die Besinnlichkeit der Vorweihnachtszeit genießen, suchen sie auf Weihnachtsmärkten den Adrenalin-Kick. Nicht jeder begrüßt das.

„Ich liebe die Adventsmärkte. Es riecht gut. Die Menschen freuen sich und sind aufgekratzt. Sie spüren etwas ganz Besonderes. Das haben nur Advent und Weihnachten zu bieten. Deswegen gehören große Fahrgeschäfte nicht auf die Märkte“, sagt etwa der Hamburger Weihbischof Hans–Jochen Jaschke zu BILD.

Dennoch: Gerade bei Jugendlichen sind die Winterrummel-Plätze beliebt, eben wegen der großen Fahrgeschäfte und des Kirmes-Charakters. 

„Uns ist es wichtig, dass der Weihnachtsmarkt ein Familienfest ist, ein Ort der Begegnung“, sagt Lucinde Boennecke, Sprecherin des Deutschen Schaustellerbunds, zu TRAVELBOOK. Wichtig sei, dass der Adventsmarkt einen guten, stimmigen Mix habe. „Die weihnachtliche Stimmung soll beibehalten werden.“

Die Entscheidung, welche Schausteller mit welchen Fahrgeschäften oder Ständen auf den jeweiligen Märkten zu finden seien, liege aber bei den Organisatoren. Das seien die Kommunen, Gemeinde und Städte sowie private Unternehmen, etwa Shopping-Malls.

Laut Boennecke sind 90 Prozent der Schausteller auf den Weihnachtsmärkten vertreten. Und für die Schausteller und Betreiber von Fahrgeschäften ist der Adventsmarkt eine wichtige Einnahmequelle. Laut „Wirtschaftswoche“ werden von 3,43 Milliarden Euro Jahresumsatz allein 980 Millionen Euro auf Weihnachtsmärkten erzielt.

Ob mit oder ohne Achterbahn und Riesenrad ist letztlich auch eine Frage der Tradition. Gerade im Osten waren klassische Weihnachtsmärkte, etwa mit Krippen und christlichen Bräuchen, zu DDR-Zeiten nicht erwünscht – dafür aber Rummelplätze. Und diese Tradition wird bis heute vielerorts beibehalten. So gehören der Rostocker und der Große Berliner Weihnachtsmarkt sicherlich zu den schrillsten Deutschlands.

Sehen Sie weitere „rummelige“ Weihnachtsmärkte in der Fotogalerie!

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