Coole Cowboys, stolze Squaws und panische Pferde

Hier tobt der Wilde Westen mitten in Deutschland

Zum Kinostart des Kinderfilms „Winnetous Sohn“ (u.a. mit Uwe Ochsenknecht und Armin Rhode) präsentiert TRAVELBOOK sieben Orte in Deutschland, wo jeder Cowboy und Indianer spielen kann – von Westernstädten bis zu Karl-May-Spielen. Yeehaw!

Klein, dick und bleichgesichtig – wie ein Indianer sieht Max nun wirklich nicht aus. Dennoch bewirbt sich der Zehnjährige um die Rolle von Winnetous Sohn bei den Karl-May-Festspielen – und schon nimmt die Handlung des hinreißenden Kinderfilms Winnetous Sohn seinen Lauf, der uns ein bisschen an „Little Miss Sunshine“ erinnert, vor allem aber an alle Winnetou-und-Old-Shatterhand-Filme, die zum Teil ja auch hierzulande gedreht wurden.

An dieser Stelle sei natürlich nicht verraten, wie Max das Casting meistert, aber doch so viel: Der Film weckt große Lust auf Saloons und Westernstädte, auf Kopfschmuck aus Federn und Gürteln mit Pistolen. Kein Problem! Denn egal, in welcher Ecke Deutschlands Sie sich befinden: Der Wilde Westen, er ist gar nicht so weit weg, wie Sie vielleicht denken. Hier kommen sieben Orte in Deutschland, wo Sie ganz ungezwungen Cowboys und Indianer spielen können.

1. Bad Segeberg bei Hamburg

„Der Schatz im Silbersee“, „Winnetou“ und „Im Tal des Todes“: Bei den Karl-May-Spielen im Freilichttheater am Kalkberg liefern sich Cowboys und Indianer alljährlich wilde Verfolgungsjagden vor grandioser Kulisse. Colts knallen, Pferdewagen brennen und Indianergeheul schallt durch die Felsen, wenn die Zuschauer aus nächster Nähe die Abenteuer von Winnetou und Old Firehand im Wilden Westen erleben. In jeder Saison sind prominente Gaststars dabei. Der Klassiker unter den Karl-May-Festpielen begeistert seit 1952 Groß und klein.

Wilder Westen bei Hamburg: Die Karl-May-Spiele Bad Segeberg finden auf einer der schönsten Naturbühnen Deutschlands statt

Foto: Claus Harlandt/Fotostudio Nordlicht

Weitere Infos über die Karl-May-Spiele Bad Segeberg finden Sie hier

2. Hasselfelde im Harz

„Howdy Fremder!“ Die Westernstadt Pullman City im Harz entführt Cowgirls und -boys mit Countrymusik, Livedarbietungen und passendem Anbiente in die Zeit der Pioniere. Greenhorns können durch die City reiten, Indianer in ihren Hütten besuchen, im Yukon-River nach Gold schürfen und abenteuerliche Dinge erleben – darunter Colt, Lasso-, Peitschen- und Pferdeshows mit Cowboys und den „Wild Girls“. Das Western-Museum, ein Streichelzoo, Stores, der Saloon und weitere Attraktionen laden dazu ein, gleich ein ganzes Wochenende im Wilden Westen zu verbringen. Übernachtungsmöglichkeiten reichen von der rustikalen Blockhütte (Campingausrüstung mitbringen) übers Ranch House bis zum Grand Silver Star Hotel mit Präsidentensuite.

Harte Männer im Harz: Cowboys in Pullman City

Foto: Pullman City Harz

Anfahrt, Preise und mehr Informationen zur Westernstadt Pullman City im Harz gibt es hier

3. Elspe im Sauerland

Das 120.000 qm große Freigelände mit Kalksandsteinfelsen, Heidegras und Wacholderbüschen ist jeden Sommer Schauplatz der Karl-May-Festspiele. „Winnetou“-Star Piere Brice gallopierte bis 1986 zehn Jahre lang über die Naturbühne. Heute ist ein Besuch in Elspe ein Ganztagesereignis: Vor dem Hauptstück lockt ein Rahmenprogramm mit Westernshows, eine Rundfahrt in der Westernbahn und passendes Essen in „Sloppy Joe's Coffee House“, den Restaurants „Mamas Kitchen“, „American BBQ“  oder dem Saloon. Letzterer ist ein Original-Nachbau eines Saloons in Bisbee, Arizona. Die Westernlocation war Drehort mehrere Filme, zum Beispiel von Helge Schneiders Kino-Hit „Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem“.

Winnetou auf Europas größter Freilichtbühne: „Der Schatz im Silbersee“ in Espen

Foto: Espe Festival

Weitere Informationen zu den Karl-May-Festspielen in Elspe, etwa über Preise und Anfahrt, finden Sie hier

4. Templin bei Berlin

In den Wäldern der Uckermark liegt die Westernstadt El Dorado mit Mainstreet, Ranch, Fort, Indianerdorf und dem Silbersee. Quentins spirituelle Indianergesänge und -rituale sowie verschiedene Western-Stuntshows gehören ebenso zu den Attraktionen wie Postkutschenfahrten, Ponyreiten und Goldschürfen. Wer mehr als einen Tag im Wilden Westen verbringen will, kann in Indianer-Tipis, im Fort, der Kutscherresidenz oder Ranchhäusern übernachten. Besondere Events wie Countrymusik- und Linedancingwochenenden oder Indianertreffen sind zusätzliche Highlights.

In der Westernstadt El Dorado Templin wird scharf geschossen (mit Platzpatronen)

Foto: Westernstadt El Dorado Templin

Anfahrt, Preise und mehr Informationen zum El Dorado Templin finden Sie hier

5. Dasing bei Augsburg

Die süddeutschen Karl-May-Festspiele sind das Highlight einer Western-City mit skurriler Geschichte: Die Kulissen waren ursprünglich der Lohn, den sich der Sänger und Westernreiter Fred Rai (Manfred Raible) für seine Auftritte gewünscht hatte. Zunächst tingelte er mit der Westernstadt durch Deutschland, 1979 stellte er sie auf seinem Reiterhof auf und veranstaltete dort Westernfeste. Heute ist das Gelände ein 40.000 qm großer Erlebnispark. Die Inszenierungen von Winnetous Abenteuern ziehen seit rund 10 Jahren große und kleine Wildwest-Fans an.

Süddeutscher Häuptling: Action bei dem Karl-May-Festspielen in Dasing

Foto: Süddeutsche Karl-May-Festspiele Dasing

Weitere Informationen zu den Karl-May-Festspielen in Dasing hier im Internet

6. Radebeul bei Dresden

Bei den alljährlichen Karl-May-Festtagen im Mai verwandelt sich die Landschaft des Lößnitzgrundes im Erzgebirge drei Tage lang in eine abenteuerliche Wild-West-Welt. Los geht es mit einer Country-Nacht mit Live-Musik. Beim Indianertreffen am „Hohen Stein“ stellen amerikanische Ureinwohner mit Geschichten und Tänzen die Kultur ihrer Stämme vor. Kinder spielen Cowboy, üben Bogenschießen, hangeln sich durch den Wald und schürfen im Lößnitz-River nach Gold. Höhepunkt ist die große Sternreiterparade, bei der mehr als 200 Reiter mit Cowboys, Linedancern und den indianischen Gästen auf das Festgelände ziehen.

Termine und mehr Informationen zu den Karl-May-Festtagen in Radebeul gibt es hier beim Veranstalter

Ich bin Old Shatterhand: Der Schriftsteller Karl May in seiner Lieblingskluft

Foto: Karl-May-Museum Radebeul

Ganzjährig erleben lässt sich die Wildwestromantik seiner Bücher im Karl-May-Museum in Radebeul, wo der berühmte Schriftsteller bis zu seinem Tode 1912 lebte. Das Museum, das schon seit 1928 besteht, bietet einzigartige Einblicke in die Welt des Mannes, der zwischendurch behauptete, selbst Old Shatterhand zu sein. In Karl Mays früherem Wohnhaus, der Villa „Shatterhand“, sehen Besucher Original-Besitztümer des Schriftstellers, darunter „Winnetous Silberbüchse“ und weitere Gewehre. Im Garten gibt es einen Erlebnispfad, Aktionen wie Bogenschießen und Goldwaschen sowie Karl Mays Wild-West-Blockhaus „Villa Bärenfett“ mit der Ausstellung „Indianer Nordamerikas“.

Anfahrt, Preise und mehr Informationen zum Karl-May-Museum in Radebeul gibt es hier

7. Bretsch in der Altmark

Auf halber Strecke zwischen Hamburg und Berlin im schönen Elbe-Urstromtal liegt Cody, eine richtige kleine Westernstadt. Gegründet wurde die liebevoll gestaltete Frontier Town am Bretscher „Little Big Horn“ von William F.Cody alias Erwin Giggel, Initiator des Vereins „Wilder Westen Bretsch e.V.“. Mit Sheriff Fuzzy, Kid Carson, J.T.Peacock und weiteren Hobby-Cowboys und -Cowgirls lädt er dazu ein, die Zeit zwischen 1840-1890 bei den Westerntreffen des Vereins zu erleben. Besucher können in kleinen Hotels übernachten, am Lagerfeuer zelten sowie den Pony Express, Miss Elly´s Bakery, weitere Stores und den Saloon besuchen.

Der Wilde Westen ist in Bretsch: Pionier-Pärchen in Cody

Foto: Wilder Westen Bretsch e.V.

Termine und mehr Informationen zur Westernstadt Cody in Bretsch gibt es hier

Der Film: „Winnetous Sohn“ kommt am 9. April in die Kinos und ist der erste Film, der von der Initiative Der besondere Kinderfilm prämiert wurde. In der Hauptrolle debütiert Lorenzo Germeno als Max an der Seite von Tristan Göbel, der u.a. in „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ auf der Kinoleinwand zu sehen war. Neben Christoph Letkowski („Feuchtgebiete“) und Alice Dwyer („Heute bin ich blond“) als Max’ Eltern sind in dem Familien-spaß Armin Rohde („Lola rennt“), Uwe Ochsenknecht („Die Wilden Kerle“) und Tyron Ricketts („Russendisko“) zu erleben.

Sehen Sie hier den Trailer zum Film:


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