Strandtester gesucht!

Der wohl coolste Praktikanten-Job der Welt

Viele Praktikumsstellen sind eher langweilig und gehören zum notwendigen Pflichtprogramm für Studenten. Wie ein echter Traumjob klingt dagegen das Praktikum, das ein Berliner Startup jetzt ausgeschrieben hat: Die Praktikanten werden rund um die Welt geschickt – um Strände zu testen. Doch nicht jeder ist für den Job geeignet.

Angelika Pickard Von Angelika Pickardt

Das Berliner Startup Beach-inspector.com hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Strände dieser Welt zu erfassen und zu bewerten. Weil das aber ziemlich viele sind, hat das Unternehmen sich eine vergleichsweise günstige Variante ausgedacht: Praktikanten sollen als Strandtester um die Welt reisen, wie das Business-Portal „Gruenderszene“ zuerst berichtete.

„Es hört sich nach einem Traumjob an. Das ist es auch – aber man muss auch ein bisschen Durchhaltevermögen haben“, sagt Kai Michael Schäfer, der Gründer von Beach-inspector.com, zu TRAVELBOOK.de.

Insgesamt sechs Monate dauert ein Praktikum in der „Stranderhebung“, wie die offizielle Stellenbeschreibung lautet. Die ersten drei bis vier Wochen werden die Praktikanten in Berlin eingearbeitet, lernen die Erhebungsverfahren und das Einpflegen der Daten ins Content-Management-System (CMS), planen selbst ihre Route und vereinbaren Interview-Termine. Dann kommt der spannende Teil: In Zweier-Teams werden die Praktis losgeschickt, zunächst zu klassischen Urlaubszielen in Deutschland und Europa. „Der Aufenthalt im Ausland dauert circa 3 bis 8 Wochen. Pro Tag sollen etwa 2,5 Strände erfasst werden“, erklärt Schäfer.

Abhängen am Strand ist nicht

80 Datenpunkte pro Strand müssen die Strandtester abarbeiten. Zu den Bewertungskriterien zählen etwa die Feinkörnigkeit des Sandes, Sauberkeit, Altersstruktur und Nationalitätenverteilung der Strandbesucher, Sportangebot, Wasserqualität etc. Zusätzlich sollen vor Ort Interviews mit Einwohnern und Kennern der Region geführt werden, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Der Job sei ziemlich anstrengend, sagt Schäfer, der das Erhebungsverfahren schon selbst getestet hat. „Wenn man den ganzen Tag an der frischen Luft war und mehr als zwei Strände abgelaufen ist, dann weiß man abends, was man tagsüber getan hat.“

Allround-Talente gesucht

Während ihres Auslandsaufenthalts wohnen die Praktikanten in Ferienwohnungen. Die Reise- und Unterkunftskosten werden übernommen, außerdem gibt es einen Spesensatz für Essen und Trinken vor Ort. „Das Praktikum selbst wird mit 300 bis 500 Euro monatlich vergütet“, sagt Schäfer. 

Mehr als 100 Bewerbungen hat Kai Michael Schäfer schon auf dem Tisch. Doch längst nicht jeder ist für das Praktikum auch geeignet. Gesucht werden Studenten oder Leute mit abgeschlossenem Studium, möglichst im Bereich Tourismus, Sprachen, Literatur, Medien oder BWL. „Die Praktikanten sollten sehr gut Deutsch und Englisch sprechen und über weitere Sprachkenntnisse verfügen, die vor Ort wichtig sind. Für Ibiza wären beispielsweise Spanischkenntnisse wichtig. Sie sollten sehr kontaktfreudig sein und keine Angst haben, Fragen zu stellen. Eine gute Schreibe wäre schön, sie sollen ihre Wahrnehmungen in Worte fassen können.“

Die Bewerbungsfrist läuft noch. Vier bis acht Praktikantenstellen vergibt Beach-inspector.com dieses Jahr. Zunächst sollen klassische Urlaubsziele in Europa erfasst werden, also die Balearen, die spanische Festlandküste, Kreta, Nord- und Ostsee. „Sollte die nächste Finanzierungsrunde stehen, folgt im kommenden Jahr die nächste Erhebungsperiode mit weiteren Destinationen. Dafür suchen wir noch mal 35 bis 40 Praktikanten“, sagt Schäfer.

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