Neue Hoffnung für die „MS Deutschland“

„Traumschiff“ soll auch 2016 auf Kreuzfahrt gehen

Die „MS Deutschland“ ist für viele Kreuzfahrtfans nicht nur wegen ihres TV-Ruhms eine Institution. Umso größer war die Enttäuschung, als bekannt wurde, dass sie künftig als schwimmende Uni fährt. Doch der neue Besitzer macht Hoffnung: Im Sommer 2016 könnte das ehemalige ZDF-„Traumschiff“ wieder auf Kreuzfahrt gehen.

Die „MS Deutschland“ könnte auch im Sommer 2016 wieder mit deutschen Gästen Nordlandtouren fahren. Der neue Besitzer des ehemaligen ZDF-„Traumschiffes“ hat sein Interesse signalisiert, es auch im kommenden Jahr wieder nach Deutschland zu verchartern.

„Wir haben unseren Wunsch gegenüber Plantours klar geäußert“, sagte der Vertreter des Eigentümers, Robert Frederick Lambert, an Bord der „Deutschland“. „Nun warten wir auf eine Entscheidung von Geschäftsführer Oliver Steuber.“

Der Bremer Veranstalter Plantours, der mit der „Deutschland“ noch bis zum 10. August Nordlandtouren fährt, hat das Schiff diesen Sommer für knapp zwei Monate gechartert. Die „Hamburg“ des Unternehmens musste unplanmäßig in die Werft nach Bremerhaven, die etwas größere „Deutschland“ fuhr als Ersatz, damit die geplanten Reisen nicht ausfallen mussten.

Laut Lambert geht das Schiff in wenigen Wochen in die Werft. „In welche, haben wir noch nicht entschieden.“ Es kämen vier infrage, darunter Emden und Kiel. Dort soll die „Deutschland“ einen blau-weißen Anstrich erhalten. „Außerdem planen wir im n- und Außenbereich einige Auffrischungsarbeiten – wir werden zum Beispiel streichen und neue Teppiche verlegen.“

Zudem müssen laut Lambert die Sicherheitsstandards den US-Vorschriften angepasst werden. Dazu gehörten unter anderem die Rettungsboote. Grundsätzlich seien aber keine Arbeiten geplant, die den Charakter des Schiffes verändern. „Es soll luxuriös bleiben“, betonte Lambert. Nach der ersten Saison sei daher auch der Anbau von 52 Balkonen geplant – eine bereits vom Vorbesitzer lang diskutierte Maßnahme. „Und zwar auf Deck 8.“ Der neue Eigentümer plane, „das Schiff im 4-Sterne-Plus-Bereich zu positionieren“, so Lambert.

Im Innenbereich der „Deutschland“ soll es einige Modernisierungen geben

Foto: Getty Images

Der geplante Einsatz als Universitätsschiff für die Organisation „Semester at Sea“ sei da kein Widerspruch, sagte Lambert. „Die Studenten der University of Virginia kommen aus gutem Hause, und die Lehr-Reisen sind recht teuer.“ Er sei sich sicher, dass die – überwiegend weiblichen Studenten das Schiff pfleglich behandeln. Lambert selbst ist begeistert von dem Ankauf. „Die „Deutschland“ ist das schönste Schiff, auf dem ich jemals war.“

Am 13. September wird den Angaben des Eigentümers zufolge die „MS Deutschland“ die Werft verlassen und als „World Odyssey“ von Southampton aus ihre erste Reise starten. Den Namen würde das Traditionsschiff aber zum nächsten Sommer wieder zurück in „Deutschland“ ändern. „Das ist zwar kompliziert und teuer, aber meiner Ansicht nach der richtige Weg.“ Die deutschen Kreuzfahrer hätten eine sehr starke Bindung zur Marke „Deutschland“.

Die „Deutschland“, die 15 Jahre als ZDF-„Traumschiff“ fuhr, war im vergangenen Winter in Insolvenz gegangen. Im Frühjahr ist sie an den US-amerikanischen Konzern Absolute Nevada LLC verkauft worden.

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