Wo Curry & Co. Kult sind

19 Imbissbuden, in denen man mal gesnackt haben muss

Städtetrips machen hungrig – und für den kleinen Snack zwischendurch eignen sich natürlich die Imbissbuden vor Ort. Vor allem, wenn diese selbst schon Sehenswürdigkeiten sind: weil sie bei den Einheimischen besonders beliebt sind – oder auf andere Art und Weise Berühmtheit erlangten. TRAVELBOOK stellt 19 kultige Imbissbuden Deutschlands vor, in denen man unbedingt einmal gegessen haben muss.

DÜSSELDORF: Berliner Imbiss

Seit 1985 gibt es den Berliner Imbiss mittlerweile schon. Gegründet haben ihn natürlich echte Berliner, Olaf Müglitz mit seinen Söhnen Sven und Glen, die nach dem Umzug nach Düsseldorf schmerzlich eine ordentliche Currywurst vermissten und einfach beschlossen, diese selbst anzubieten. Heute ist der Imbisswagen von früher drei in Düsseldorf verteilten Ständen gewichen. Sven Müglitz kümmert sich am Graf-Adolf-Platz um die Bude.

Berliner Imbiss, Graf-Adolf-Platz 1. Geöffnet Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 18 Uhr, sonntags geschlossen

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LEIPZIG: Vleischerei

„Currywürst“, „Steäk“, „Thühüringer“, „Vöner“ – in der Vleischerei gibt es alles (und noch einiges mehr), was man in einer vermeintlich normalen Imbissbude finden kann, nur eben als vegane Variante. „Also wer das nicht ausprobiert hat, verpasst eine absolute Köstlichkeit in Leipzig“, schreibt ein Besucher auf Tripadvisor. 

Vleischerei, Zschocherschestraße 23, 04229 Leipzig, Montag bis Donnerstag 11.30 bis 23 Uhr, Freitag 11.30 bis 0.00 Uhr, Samstag 13.30 bis 0.00 Uhr, Sonntag 13.30 bis 22 Uhr

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FRANKFURT: Best Worscht in Town

Acht Filialen gibt es mittlerweile von Best Worscht in Town in Frankfurt und näherer Umgebung, und man fragt sich zwangsläufig, wo es die beste der besten gibt. Für die Qualität an allen Standorten jedenfalls bürgt Lars Obendorfer, der selbst ernannte „Godfather of Worscht“.

Best Worscht In Town, z. B. im Grüneburgweg 37, 60322 Frankfurt. Geöffnet Montag bis Freitag 10.30 bis 19 Uhr, Samstag 11.30 bis 18 Uhr, sonntags geschlossen

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FRANKFURT: Kultimbiss in Frankfurt-Niederrad

Der Kultimbiss in Niederrad ist Frankfurts ältester Traditions-Imbiss. 1966 wurde er von Berta Nowak eröffnet, fast 40 Jahre lang stand sie hier hinterm Tresen – bis Fatma Michel die sie im Jahr 2005 ablöste. 2010/2011 gab es den Gastro-Award Bundessieger in der Kategorie „Schnelle Küche“. Auf der Speisekarte kein Schnickschnack, sondern die „Klassiker”: Hamburger für 3,40 Euro, zum Beispiel, oder Currywurst für 2,80 Euro.

Der Kultimbiss befindet sich inmitten der Ladenzeile in der Melibocusstrasse 35a, Frankfurt-Niederrad, geöffnet montags bis freitags von 11 bis 20 Uhr.

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DUISBURG: Iss doch wurscht!!! 

2010 traten Torsten und Marco in der TV-Sendung „Jumbos Würstchenmillionär“ bei Kabel Eins an. Obwohl sie dort im Halbfinale rausflogen, setzen sie ihre Idee einer Imbissbude trotzdem um. Das Konzept: „Wir legen Wert auf ordentliche Ware und ein Produkt, hinter dem wir stehen“, schreiben die beiden auf ihrer Website. Das bedeutet, dass etwa auf Geschmacksverstärker verzichtet wird und Currysoße und Ketchup selbst gemacht werden.

Iss doch wurscht!!!, Am Kaßlerfelder Kreisel, Albertstr. 8-12, 47059 Duisburg. Geöffnet Montag 11 bis 16Uhr, Dienstag bis Freitag 11 bis 19 Uhr, Samstag 12 bis 16 Uhr, sonntags geschlossen


BERLIN: Mustafas Gemüsedöner in Kreuzberg

Von Weitem sieht es manchmal so aus, als gäbe es irgendetwas umsonst, so weit reicht die Schlange vor Mustafas Gemüsedöner in Kreuzberg, in unmittelbarer Nähe zum Curry36. Tatsächlich ist da nichts gratis, die Menschen kommen in Scharen wegen des Döners hierher. Ob er wirklich so viel besser ist als alle anderen in der Stadt oder ob es am Ende die Schlange ist, die den Hype geradezu beflügelt – man weiß es nicht. Am Ende zählt eh die Leidenschaft, mit der man zu Werke geht – und die ist bei Mustafas Gemüsedöner beispiellos, auf der Website heißt es denn auch: „Döner ist Liebe, Bruder.“ Lecker ist es, und außer dem vegetarischen Döner mit „Gemüse frisch oder gebraten“, frischem Fetakäse und wahlweise Kräuter-, Knoblauch- oder „schafe“ Soße gibt's auch Fleisch im Angebot.

Mustafas Gemüsedöner, Mehringdamm 32, 10961 Berlin, Montag bis Samstag 10.30 bis 2 Uhr, Sonntag 10.30 bis 0.00 Uhr

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BERLIN: Konnopke's Imbiss im Prenzlauer Berg

Der original Konnopke's Imbiss in Berlin hat eine lange Geschichte: 1930 zog Max Konnopke im Alter von 29 Jahren erstmals mit seiner Frau in Berlin umher und versorgte Passanten und Bauarbeiter mit mobilen Wurstkesseln. In den 1960er Jahren entwickelten die Konnopkes im Osten Berlins gemeinsam mit einem Fleischer die Currywurst- und Saucenrezeptur – bis heute ist das Familienrezept übrigens streng geheim – und servierten somit die erste Currywurst in Ostberlin.

Konnopke's Imbiss befindet sich im Prenzlauer Berg an der Schönhauser Allee 44a unter der Hochbahn der U-Bahnlinie 2. Geöffnet Montag bis Freitag 9 bis 20 Uhr, Samstag 11.30 bis 20 Uhr. Sonn- und feiertags geschlossen

Einer der berühmtesten Currywurst-Buden Berlins: Konnopke im Prenzlauer Berg

Foto: dpa picture alliance

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HAMBURG: Curry Grindel

Kartoffelsalat, Berliner Gulasch, Schaschlik – und natürlich allerlei Wurst: Die Auswahl des Curry Grindel im Univiertel bietet für jeden Snack-Typ etwas Passendes. „Super Currywurst zu guten Preisen, mit verschiedenen Schärfen. Auch die Pommes Frites waren super“, schreibt ein Gast auf Tripadvisor.

Curry Grindel in der Rentzelstraße 2, 20146 Hamburg. Geöffnet Montag bis Freitag 11.45 bis 20.30 Uhr, Samstag 12 bis 19 Uhr, sonntags geschlossen

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HAMBURG: Eppendorfer Grill-Station

Seit mittlerweile zehn Jahren ist die Eppendorfer Grill-Station Schauplatz der Comedy-Reihe „Dittsche – Das wirklich wahre Leben“, einer Live-Improvisationssendung des WDR. Zehn Sonntage im Jahr gibt der Imbissbuden-Chef Oliver Kammerer dann das Pommes-Zepter an den Wirt Ingo, gespielt von Jon Fleming Olsen, ab. Und dieser muss dann Komiker Olli Dittrich bedienen, der den arbeitslosen Stammgast Dittsche mimt. Der „kulinarische Kultgrill“ wirbt unter anderem mit knuspriger Haxe und Bratkartoffeln „wie bei Muttern“.

Die Eppendorfer Grill-Station befindet sich im Eppendorfer Weg 17. Geöffnet Montag bis Freitag 11 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag 12 bis 20 Uhr.

Zwei Herren vom Grill: das Team der Eppendorfer Grill-Station

Foto: dpa picture alliance

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WALTROP: Curry Heini

Seit 1965 gibt es den Kultimbiss schon. Und auch im 50. Jahr ist der Urvater der Bude, Heini Höver, manchmal noch zugegen, obwohl mittlerweile der Sohn Ludger die Geschäfte führt. „Die Currywurst ist hervorragend (von einem regionalen Metzger) mit der leckersten selbst gemachten Soße, die ich bisher essen durfte“, schwärmt ein Besucher auf Tripadvisor. „Die Pommes sind knusprig und lecker und werden von einem lauten Ruhrpottoriginal zubereitet.“

Curry Heini, Dortmunder Str. 22, 45731 Waltrop. Geöffnet Montag bis Samstag 11 bis 22 Uhr, sonn- und feiertags 17 bis 22 Uhr, mittwochs geschlossen

Hier ist die Welt noch in Ordnung.

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ERFURT: Das Faustfood mitten in der Altstadt

Durch ein großes Scheunentor betritt man Erfurts ersten Indoor-Grill, das Faustfood. In unmittelbarer Nähe zur Kneipenmeile Michaelisstraße serviert das Team von Michael Lehmann hier herzhafte Snacks und Mahlzeiten, etwa Rostbrätel, Spareribs, Lammspieße oder Grillkäse. Dazu gibt es Kartoffelsalat, Brot, Ofenkartoffeln oder Salat.

Das Faustfood befindet sich in der Waagegasse 1 in Erfurt. Geöffnet 11 bis 23 Uhr, sonntags bis 19 Uhr.

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STUTTGART: Udo's Snack

1962 eröffnete Udo Höroldt in der Bolzstraße in Stuttgart die erste Frittenbude in Süddeutschland: „Udos Imbiss Ecke“. 1972 wurde der Imbiss in Udo's Snack umbenannt – zu der Zeit hatte der ehemalige Leipziger bereits viele weitere Fastfood-Filialen in Deutschland eröffnet. Unter anderem die Stuttgarter Imbissbude in der Calwer Straße 33, die nach Höroldts Tod von anderen Inhabern gekauft und unter dem gleichem Namen Udo's Snack weitergeführt wurde.

Udo's Snack in der Calwer Straße 23. Geöffnet Montag bis Samstag ab 11 Uhr, Montag, Dienstag und Mittwoch bis 22 Uhr, Donnerstag bis 23 Uhr, Freitag und Samstag bis 1 Uhr, sonntags geschlossen.

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MÜNCHEN: Habib's Imbiss

Wer in München weder Weißwurst zuzeln noch Brezeln essen möchte, findet alles rund um die orientalische Küche bei Habib's Imbiss. Der Inhaber und gebürtige Inder Habib Ur Rahman und sein Kult-Döner haben bereits einen langen Weg hinter sich und standen kurze Zeit sogar vor Ladenschluss: Am ehemaligen Standort am Moosacher Bahnhof verkaufte er mehr als 15 Jahre Döner und Grill-Hendl, bis auf seinem Stellplatz ein Hotel und Einkaufszentrum entstehen sollten. Mittlerweile hat Rahman seinen neuen Stand in der Dachauer Straße.

Habib's Imbiss, Dachauer Straße 100a. Geöffnet Montag bis Samstag 10 bis 20 Uhr.

Mehr Infos auf der Website

HERNE: Imbiss Speckmann

Im Ruhrgebiet ist die erste Anlaufstation für deftige Kost seit 1965 Imbiss Speckmann in Herne. Im „Pommes Führer Ruhr“ (3. Auflage 2012) wurde der Imbiss mit fünf von fünf möglichen Pommes bewertet und landete somit auf der Liste der 50 kultigsten Imbissbuden im Ruhrgebiet. Auch in der Kabel 1-Show „Abenteuer Leben – täglich Wissen“ setzte sich 2007  „Imbiss Speckmann“ gegen seine Mitstreiter durch:   

Imbiss Speckmann befindet sich in der Sodinger Straße 14. Geöffnet Montag bis Samstag von 10 bis 22.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 22.30 Uhr.

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BREMERHAVEN: Fisch 2000

Seit mehr als 30 Jahren stehen Hafenarbeiter und Passanten nun schon bei Fisch 2000 in Bremerhaven Schlange. „Hermann, den Räucherer“, wie der auf die 80 zugehende Besitzer Hermann Czichy laut „Weser Kurier“ genannt wird, kennt hier jeder. Für den geräucherten oder frischen Fisch zieht man an der Ladentheke eine Nummer und wartet bis man an der Reihe ist. Markenzeichen von Fisch 2000 ist ein „Altonaer Ofen“, von dem es in ganz Bremerhaven nur zwei gibt.

Fisch 2000 befindet sich An der Packhalle VI 2. Geöffnet Montag bis Freitag von 8.30 bis 18 Uhr, Samstag bis 14 Uhr.

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FEHMARN: Die Aalkate

Bereits 1978 baute Karl-Friedrich (Kolle) Kühlsen das alte Bauernhaus in der Königstraße 22 in eine Aalkate um und ließ den „Altonaer Räucheröfen“ einbauen, ein altes Relikt der Hamburger Räucher-Tradition. Da sich der Aalgroßhandel so gut entwickelte, vergrößerte sich die Aalkate nach sieben Jahren auf ihren heutigen Bereich. 1998 folgten die Kolles Fischpfanne und Kapitänsstube. Und was steht auf der Speisekarte? Fisch natürlich! Geräucherter Ostseeaal zum Beispiel, Makrele, Lachs, Hering etc.

Aalkate im Lemkenhafen, Königstrasse 20-22, auf Fehmarn. Geöffnet von 9 bis 21 Uhr, Oktober bis 20 Uhr, November bis 19 Uhr, Dezember bis März bis 18 Uhr.


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AHLBECK/USEDOM: Uwes Fischerhütte

Schon Johann Lafer war hier und: begeistert. Direkt in den Dünen am Meer serviert die Familie Krüger, Fischer in der 6. Generation, in Uwes Fischerhütte in Ahlbeck auf Usedom ofenfrische Räucherware und fangfrischen Fisch. Wer vom Strand kommt, orientiert sich einfach an den Fischerbooten, die direkt am Strand liegen. Mit denen kann man übrigens sogar mitfahren, wenn die Fischer zum Fang starten – allerdings nur außerhalb der Hauptsaison und nach Voranmeldung.

Uwes Fischerhütte an der Strandpromenade 12 im Ostseebad Ahlbeck auf Usedom. Geöffnet täglich von 10 bis 22 Uhr.

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TÜBINGEN: Das X

In Tübingen hat sich „Das X“ schon über viele Generationen vor allem bei Studenten bewährt: Seit 1971 gibt es hier Hamburger, Schaschlik und Pommes – und das bis spät in die Nacht. Die Imbissbude ist eine Institution in der Stadt, allein an der Qualität des Essens – glaubt man den Bewertungen im Internet – dürfte es hingegen eher nicht liegen. Und was die Studenten im Sommer gern machen: Im X ein Bier holen und damit auf den Marktplatz setzen.

Das X befindet sich in der Kornhausstraße 6 in Tübingen. Geöffnet täglich von 11 bis 1 Uhr.

KÖLN: Tatort-Wurstbraterei

Die „Tatort-Wurstbratereiin Köln verdankt ihren Namen tatsächlich dem allseits bekannten deutschen Fernsehkrimi. Hier stärkten sich die Kölner „Tatort“-Kommissare Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) meist in der Schlussszene nach gelöstem Fall mit Pommes und Bier. Für die Dreharbeiten wurde der mobile, 57 Jahre alte Wagen telegen vor die Kulisse Kölns an den Rhein geschoben, dabei stand er ursprünglich vor dem Kölner Schokoladenmuseum. Bis vor vier Jahren. Dann verlor er seinen Stellplatz, erst letztes Jahr bekam er einen neuen: im Rheinauhafen-Südkai.

So sieht es aus, wenn vor der Bude gedreht wird: Tatort Wurstbraterei in Köln

Foto: PR

Die Wurstbraterei ist zu finden am Kölner Rheinauhafen, Südkai. Geöffnet täglich von 11 bis 20 Uhr. Montags Ruhetag.

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