9 Dinge, die ein echter Berliner niemals tun würde

So viele historische Plätze mitten in Berlin! Hier jagt ein Angebot für kulturelle und kulinarische Erlebnisse das andere – doch die Locals sind nicht daran interessiert. TRAVELBOOK.de verrät, was echte Berliner in Berlin nie tun würden.

Von Laura Pomer

1. Vor Sonntagfrüh ins Berghain
Die kilometerlange Schlange, die Freitag- und Samstagnacht den Zugang zum Berghain bevölkert, kennt ein echter Berliner nur vom Hörensagen. Vor Sonntagvormittag kommt er gar nicht erst, bleibt dann aber auch gerne bis Montagmorgen. Ausnahmen: Konzerte oder ähnliche Events, die unter der Woche anstehen.

Der Berliner betritt das Berghain am liebsten bei Tageslicht – und zwar am Sonntagmorgen

Foto: dpa Picture Alliance

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2. Bei Mustafa in der Schlange stehen
Er macht den vermeintlich besten Veggie-Döner der Stadt – mit großem Hunger ist man bei Mustafa’s Gemüse Kebab trotzdem falsch. Zu Stoßzeiten ist hier mit Wartezeiten von bis zu drei Stunden zu rechnen, die Schlange zieht sich vierzig Meter weit über den Kreuzberger Mehringdamm. Locals laufen schnurstracks daran vorbei, gerne mit einer Currywurst in der Hand.

Der echte Berliner weiß, dass es auch anderswo gute Snacks gibt

Foto: dpa Picture Alliance

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3. Auf den Fernsehturm
Er ist DAS Wahrzeichen der Stadt: der Fernsehturm. Der Berliner stellt ihn im Miniaturformat aufs Fenstersims und bewundert den echten voller Wohlwollen am Horizont. Aber 207 Meter mit dem Aufzug hochfahren, bloß um ‘runterzukieken? Wozu‘n ditte?!

Schön, aber nur von Weitem – zumindest für Berliner: der Fernsehturm

Foto: Getty Images

4. Ins Felix
Das Clubrestaurant FELIX gibt es seit mehr als zehn Jahren. Es ist ohne Zweifel zu einer Institution geworden – von der, für „echte“ Berliner zumindest, keinerlei Reiz ausgeht. Dafür gibt es mehrere Gründe: die kommerzielle Musikauswahl, der elegante Dresscode, die Nähe zum von Touristen übervölkerten Brandenburger Tor und, natürlich, die Sperrstunde um bereits fünf Uhr morgens.

Das Felix

Foto: dpa Picture Alliance

5. Zum Inder in die Oranienburger Straße
Als würden sie nicht ohnehin extrem auffallen: die aufwändig geschmückten, nach Gewürzen und Räucherstäbchen intensiv duftenden indischen Restaurants in Berlin Mitte. Zusätzlich werden davor grinsende Mitarbeiter platziert, um Passanten hineinzuwinken. Ihre Opfer finden sie in Touristen oder frisch Zugezogenen, die sich mal auf das quietschbunte Abenteuer einlassen. Berliner gehen unbeeindruckt daran vorbei, zum richtig guten Inder ihres Vertrauens.

Ein indisches Restaurant in Berlin Mitte

Foto: dpa Picture Alliance

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6. Eine „Bier-Bike“-Tour
Wer mit seinen Kumpels an einer rollenden Holztafel sitzt, die auf einem großen Fahrgestell thront, und dabei biertrinkenderweise durch Berlin rollt, outet sich praktisch sofort als Tourist. Kein echter Hauptstädter würde auf die Idee kommen, so seine Freizeit zu verbringen – Fahrrad fährt er, um von A nach B zu kommen, Bier gibt’s beim Späti.

Promille-Sightseeing in der Hauptstadt – ein No-Go für echte Berliner

Foto: dpa Picture Alliance

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7. Zur East Side Gallery
Der gemeine Berliner schöpft das Kunst-Angebot in seiner Stadt viel zu wenig aus – aus Zeitmangel oder wegen des Einlass-Stresses und der vielen Wartenden vor den aktuellen Ausstellungen. Um eine ganz bestimmte Open-Air-Galerie macht er aber ganz bewusst einen Bogen: die East Side Gallery, dem längsten erhaltenen Mauerrest im Stadtteil Friedrichshain. Für Hauptstadt-Besucher ist das von verschiedenen Künstlern bemalte Stück Mauer auf der Mühlenstraße eine beliebte Flaniermeile. Berliner durchqueren sie höchstens mit dem Auto: Hier ist erfahrungsgemäß weniger Verkehr als auf der Frankfurter Allee, die ebenfalls von Mitte nach Friedrichshain führt.

Die East Side Gallery

Foto: dpa Picture Alliance

8. Zum Checkpoint Charlie
Mitten in der Stadt liegt einer der bekanntesten Berliner Grenzübergänge durch die Berliner Mauer, der von so ziemlich jedem Touristen besucht wird. Berliner hätten ständig die Möglichkeit, vorbeizuschauen, meiden den verkehrsdichten, trubeligen Ort jedoch wie die Pest.

Viel zu trubelig: der Checkpoint Charlie

Foto: Getty Images

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9. Sony Center
Läuft man doch mal durch die Passage des Sony Centers und fragt stichprobenartig Passanten, wo sie herkommen – mit 99-prozentiger Sicherheit handelt es sich bei ihnen um Touristen. Wer in Berlin lebt, hier vielleicht geboren ist, hat mit besagtem Gebäudeensemble am Potsdamer Platz nichts am Hut. Das Kino hier hat nicht halb so viel Charme wie das Filmtheater im Kiez. Und ansonsten gibt es hier bloß überteuerte Gastronomie.

Das Sony Center

Foto: Getty Images

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