Hier kann man nackt baden

9 traumhafte FKK-Strände in Deutschland

Deutschland hat eine lange Tradition, was die Freikörperkultur angeht, und egal ob Sylt, Berlin, Thüringen oder Chiemsee – man findet im ganzen Land eine Vielzahl schöner FKK-Strände. TRAVELBOOK zeigt eine Auswahl.

Dass die FKK-Vereine heutzutage Nachwuchsprobleme haben, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Nackbaden an sich „out“ ist. „Immer weniger Leute haben Lust, sich in einen Verein einzubringen“, glaubt Elmar aus Herrenberg, Initiator des Forums fkk-freun.de, „ansonsten beobachte ich ganz klar den Trend, dass FKK auch in nicht abgegrenzten Bereichen zu mehr Akzeptanz gekommen ist. Nacktwandern und Nacktradeln sind 'in', und es gibt immer mehr FKK-Bereiche in Freibädern.“

„Skinny Dipping“, zu Deutsch: Nacktbaden, gehört für einige zu einem Strandbesuch dazu

Foto: Getty Images

Für Naturisten gilt natürlich auch an deutschen Stränden, dass sie besser an den dafür vorgesehenen Abschnitten der Freikörperkultur frönen sollten

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Buhne 16 auf Sylt

Buhne 16 auf Sylt

Foto: dpa picture alliance

Legendär unter FKK-Anhängern ist der Strandabschnitt Buhne 16 in Kampen. Auch sonst ist die Insel Sylt bei FKK-Freunden beliebt: Von den ca. 650.000 jährlichen Urlaubern sonnen sich rund 200.00 textilfrei, entweder an den vielen ausgewiesenen FKK-Stränden oder auch einfach so. Nacktsein hat auf Sylt Tradition: 1920 eröffnete der erste FKK-Strand.

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Legendär für FKK: Buhne 16, Kampen, Sylt

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Prerow an der Ostsee

Der Prerower Nordstrand auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst blickt auf eine mehr als 50-jährige FKK-Tradition, die bis heute gepflegt wird. Der fünf Kilometer lange und 80 Meter breite Sandstrand fällt flach ins Wasser, so dass er sich auch für Familien mit kleinen Kindern eignet. An speziellen Abschnitten dürfen Hunde mit ins Wasser.

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Berliner Wannsee

Berlin war wie das Ruhrgebiet ein Vorreiter der Freikörperkultur. Im FKK-Bereich des traditionsreichen Strandbads Wannsee fühlen sich Nackedeis auch heute noch wohl. Der feine weiße Ostseesand wurde aus Travemünde hergebracht, der Strand fällt flach ab, in den historischen Gebäuden gibt es Duschen und Toiletten, Umkleiden, Snacks, Getränke und Strandbedarf.

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Die Schaabe auf Rügen

Ein Beitrag geteilt von dff (@frankhannich) am

Die Ostseeinsel Rügen bietet viele feinsandige FKK- und gemischte Strände. An der elf Kilometer langen Nehrung „Schaabe“ erstreckt sich zwischen den Seebädern Glowe und Juliusruh der längste Ostseestrand Rügens. Die Badenden sind überwiegend FKK-Freunde, in der toleranten Atmosphäre sind aber auch Textilbadende oder Gäste mit Hunden willkommen.

Talsperre Ratscher

Auch im grünen Thüringen gibt es Erholungsorte mit Freikörperkultur, etwa an der Talsperre Ratscher

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Das idyllisch gelegene Erholungsgebiet in Thüringen bietet verschiedene Bademöglichkeiten für Nacktbader. Die große Liegewiese beim Campingplatz ist gemischt, etwa die Hälfte der Gäste sind FKK-Fans. Die wunderschöne Talsperre lockt außerdem mit Freizeitmöglichkeiten, zum Beispiel Tretboot fahren, Rudern, Segeln oder Surfen.

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Chiemsee

Der romantische Chiemsee in Bayern

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Der beliebte FKK-Strand am Feldwieser Winkel  am Chiemsee ist ideal für Besucher, die gern in Gesellschaft anderer FKK-Anhänger baden. Die Anlage ist kostenpflichtig, dafür gepflegt und mit Toiletten, Duschen, Volleyballfeld, Restaurant und Liegewiesen ausgestattet. Der „wilde“ FKK-Strand am Nordufer des Rottzipfs bietet diese Bequemlichkeiten nicht, dafür die reizvolle Umgebung des Landschaftsschutzgebiets und einen besonders schönen Blick über den Chiemsee.

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Ahrenshoop

Ahrenshoop galt in der DDR als der FKK-Strand der Intellektuellen

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In Ahrenshoop lag in den 1950er-Jahren die Wiege der FKK-Bewegung in der DDR, nachdem Künstler und Intellektuelle bereits in der Weimarer Republik auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit der Freikörperkultur begannen. Als die DDR-Regierung ein Nacktbadeverbot verhängte, kam es zu Ausschreitungen – bis das Verbot wieder aufgehoben wurde.

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Baggersee Grötzingen

Der Grötzinger See bei Karlsruhe

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Der schöne See bei Karlsruhe bietet neben dem Textil- und Oben-Ohne-Strand am Kiosk auch gemischte Abschnitte, außerdem Liegewiesen, die vorwiegend von FKK-Anhängern frequentiert werden. Aber Achtung:  Egal ob mit oder ohne Kleidung, schwimmen gehen darf man im See nicht: Es herrscht aus Naturschutzgründne ein allgemeines Badeverbot.

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Zempin auf Usedom

Auch Usedom ist für seine zahlreichen FKK-Strände bekannt

Foto: dpa picture alliance

Feinsandig und schön: Der Strandabschnitt zwischen Koserow und Zempin auf Usedom ist als reizvoller FKK-Strand bekannt. Seine Textilfrei-Tradition reicht noch weiter zurück als die DDR-Zeit, in der er bei Nackedeis beliebt war. Badegäste mit Bekleidung müssen sich dank der ungezwungenen Atmosphäre ebenfalls nicht schämen. Es gibt Imbisse und sanitäre Einrichtungen.

(mgr)

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