Bahnreisen zu Weihnachten

Auf diesen Strecken brauchen Sie dringend eine Reservierung

Viele nutzen den Zug, um an Weihnachten nach Hause zu fahren. Voll wird es aller Voraussicht nach vor allem am Freitag – die Bahn rät, auf bestimmten Strecken unbedingt einen Sitzplatz zu reservieren. Welche das sind und wie man auch ohne Reservierung noch nach Hause kommt.

Vor allem am Freitag, den 23. Dezember, rechnet die Deutsche Bahn mit sehr vollen Zügen. Weil Heiligabend nämlich dieses Jahr auf einen Samstag fällt, wird die Nachfrage am Vortag besonders hoch sein, denn der Freitag ist ohnehin ein besonders verkehrstarker Tag. Wer an diesem Tag zu seinen Lieben fahren will, sollte einen Sitzplatz reservieren, so die Empfehlung der Bahn.

Diese Strecken sind besonders stark frequentiert

Betroffen sind laut einer Bahn-Sprecherin vor allem Verbindungen zwischen den Knotenbahnhöfen Berlin, Hannover, Frankfurt, München, Würzburg und Mannheim. Die meisten Fahrgäste werden zwischen 12.00 und 18.00 Uhr am Freitag erwartet.

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Solche Verbindungen sind in der Online-Suchmaske der Bahn mit speziellen Symbolen gekennzeichnet: einem roten Achtung-Schild und einem durchgestrichenen Sitzplatz.

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Wie man trotzdem nach Hause kommt

Wer kann, sollte die derart nachgefragten Züge meiden, rät die Bahn. Denn hier ist eine Mitfahrt nicht garantiert. Denn Reisende müssen aus Sicherheitsgründen aussteigen, wenn ein Zug zu mehr als 200 Prozent ausgelastet ist – wenn im Zug also mehr als doppelt so viele Fahrgäste wie Sitzplätze sind. Zur Not werde das mit Hilfe der Bundespolizei durchgesetzt, sagt die Sprecherin. Wer den Zug in solchen Fällen freiwillig verlässt, bekomme als Entschädigung einen 25-Euro-Reisegutschein.

Manchmal seien in sehr stark nachgefragten Zügen in der ersten Klasse noch Reservierungen möglich, wenn in der zweiten schon nichts mehr geht, sagt die Sprecherin. Ansonsten empfiehlt die Bahn, bei der Online-Suche nach Verbindungen das Häkchen „Schnelle Verbindung bevorzugen“ herauszunehmen. Dann werden zum Beispiel neben den ICE auch Intercity-Züge angezeigt oder eine andere Streckenführung angeboten. „Wer seine Reise flexibel gestalten kann, sollte nach Möglichkeit auf weniger nachgefragte Züge ausweichen“, teilte die Bahn mit.

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An diesen Tagen wird es noch voll

Auch am 26. Dezember und am 2. Januar rechnet die Bahn in ihren Zügen mit sehr vielen Fahrgästen und rät daher, bei der Buchung Plätze zu reservieren. Man werde an diesen Spitzentagen im Fernverkehr „viele zusätzliche Mitarbeiter und alle verfügbaren Fahrzeuge einsetzen“, heißt in der Mitteilung der Bahn.

Reisende, die in einem zu vollen Zug nicht mitreisen dürfen, können wie sonst auch ihre Fahrgastrechte geltend machen. Das heißt beispielsweise: Kommt ein Zugreisender 60 Minuten oder mehr zu spät an seinem Ziel an, erhält er eine Entschädigung von 25 Prozent des gezahlten Fahrpreises, ab 120 Minuten Verspätung sind es 50 Prozent. Es ist auch möglich, von der Reise zurückzutreten und sich den vollen Fahrpreis erstatten zu lassen, wenn eine Verspätung am Ziel von mehr als 60 Minuten zu erwarten ist.

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