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Diese 9 Typen nerven auf dem Campingplatz am meisten

Eigentlich wollen doch alle Camper nur eins: einen entspannten Urlaub in der Natur verbringen. Wenn da nur nicht diese nervigen Nachbarn wären, die einem Urlaubslaune mit ihren Marotten gehörig vermiesen können. TRAVELBOOK hat neun Camping-Typen gefunden, die besonders nerven.

Der Ruhezeiten-Pedant

Zwischen 13 und 15 Uhr herrscht Mittagsruhe, das gilt auch für viele Campingplätze. Dass man in dieser Zeit keine lauten Gespräche führt oder Musik hört, ist für die meisten selbstverständlich. Mancher Camper erwartet aber von seinen Nachbarn gar, dass sie am besten gar nicht mehr sprechen und auch sonst keinen Mucks von sich geben, genauso natürlich des nachts. Wenn ein Kind in dieser Zeit schreit oder lacht, steht der Ruhezeiten-Pedant sogleich mit erhobenem Zeigefinger im Vorzelt, und bei Wiederholungstätern wird auch gerne mal die Platzleitung informiert.

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Der Toiletten-Reservierer

Dieser Typus ist besonders egoistisch: Weil er sein privates Klo wie zu Hause haben will, verschließt er die Toilette nach der Benutzung bis zu seinem nächsten Besuch, indem er ein Geldstück oder einen anderen Gegenstand von außen in den Schlitz der Tür steckt, die in der Regel kein Schloss hat. Nur mithilfe eines Werkzeugs lässt sich die Tür wieder öffnen – sofern denn irgendwer es überhaupt bemerkt.

Der Glotzer

Der Nachteil beim Campen: Man lebt ein bisschen wie auf dem Servierteller. Noch ungewaschen und ungeschminkt muss man sich morgens auf den Weg zum Waschhaus machen, vorbei an Wohnwägen und Zelten, vor denen – sofern man nicht zu den Frühaufstehern zählt – bereits unzählige Camper sitzen. Wetten, mindestens einer von ihnen starrt Sie ungeniert an? Der Glotzer beobachtet alles um ihn herum, das Glotzen ist sozusagen sein Hobby und der Campingplatz seine perfekte Spielwiese. Richtig unangenehm wird's, wenn man einen Stellplatz gegenüber eines Glotzers erwischt hat. Es sei denn, man zählt zum freizügigen Typ, siehe einen Punkt weiter.

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Der Freizügige

Dieser Camper liebt es, von aller Welt gesehen zu werden, bei was auch immer er gerade tut. Somit ist ein Campingplatz, auf dem man dicht an dicht mit seinen Nachbarn wohnt, genau der richtige Ort für ihn. Schon morgens tritt er, nur in Unterhose bekleidet, vor die Wohnwagentür und reckt seine Wampe der Sonne entgegen. Breitbeinig sitzt er in seinem Liegestuhl oder liegt schnarchend in der Hängematte – die Blicke der anderen stören ihn nicht im Geringsten, im Gegenteil. Und am Badesee oder Strand hat er es nicht nötig, sich beim Umziehen ein Handtuch umzubinden.

Schaut mich an! Mancher Camper genießt es, gesehen zu werden

Foto: Getty Images

Der Standplatz-Kreuzer

Egoistisch ist auch dieser Camping-Typ: Statt angelegte Wege zu benutzen, marschiert er einfach schnurstracks über den Standplatz anderer Gäste, weil er so schneller bei den Toiletten oder am Kiosk ist. Bei dem ohnehin eng bemessenen Platz kann das ziemlich störend sein. Mitunter passiert es auch, dass der Standplatzkreuzer über Zeltschnüre stolpert, was ihm auch aber irgendwie recht geschieht.

Der Spießer

Bei diesem Typ handelt es sich um einen Dauer-Camper, der seinen ihn angestammten Stellplatz mit der Parzelle eines Kleingartenvereins verwechselt. Als Begrenzung hat er eine Hecke gepflanzt, die er penibel pflegt, sein Campingtisch steht auf selbst gesätem Rasen, in seinem Vorzelt hängen Blumentöpfe mit Geranien, und seine Gartenzwergsammlung steht in Reih' und Glied vor dem Wohnwagen stramm. Neuankömmlingen erklärt dieser Camping-Typ gerne mal die Platzregeln, und wehe dem, der seiner Hecke mit dem Zelt zu nahe kommt. Nicht selten empfindet dieser Camping-Typ eine Art Besitzanspruch gegenüber dem gesamten Platz, weil er oft schon seit Jahrzehnten herkommt.

Der Kinder-Hasser

Campingplätze sind ein Paradies für Kinder – es sei denn, sie erwischen ausgerechnet einen Stellplatz neben einem Camper, der Menschen unter 14 Jahren so gar nicht leiden kann. Das Kind mischt Sand mit Wasser und spielt vergnügt mit dem Matsch? Der Kinder-Hasser regt sich über den Dreck auf. Das Kind schreit, weil es hingefallen ist? Der Kinder-Hasser schüttelt angesichts des Lärms missmutig mit dem Kopf. Ein Ball landet auf seinem Stellplatz? Er tritt ihn in die entgegengesetzte Richtung davon. Dass er selbst womöglich fehl am (Camping-)Platze sein könnte, auf die Idee kommt der Kinderhasser nicht.

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Manche Camper können mit Kindern so gar nichts anfangen – und zeigen das auch überdeutlich

Foto: Getty Images

Der Waschhaus-Zweckentfremder

Gerade wenn der Platz voll ist, spülen manche Camper ihr Geschirr gerne auch mal im Waschbecken oder sogar in der Babywanne. Auch in der Dusche sieht man diesen Typus häufiger – weil er dort in aller Ruhe seinen Grillrost abwaschen kann. Andere Camper finden dann gerne mal Speisereste in dem Becken, wo sie sich gerade die Zähne putzen oder ihr Baby baden wollen.

Der Dauer-Party-Macher

Grillen, Bier trinken, Spaß haben: All das gehört für viele zu einem guten Camping-Urlaub dazu. Nervig wird es nur, wenn manche Gäste den Campingplatz zu ihrer persönlichen Partyzone erklären und die Nachbarn rund um die Uhr mit dem mitgebrachten Ghettoblaster beschallen. Wenn man wirklich was zu Feiern hat, kann man die Mitcamper ja kurz informieren, dass es etwas lauter werden könnte – und am besten gleich mit einladen.

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