18 Tote, überflutete Orte nach Unwetter

Was müssen Touristen jetzt auf Sardinien beachten?

Obwohl im November nicht mehr Reisezeit ist, zieht es trotzdem noch einige Touristen nach Sardinien. TRAVELBOOK sagt, was Urlauber nach den schweren Unwettern jetzt beachten müssen.

Der Zyklon hat die beliebte italienische Ferieninsel schwer getroffen. Die Zahl der Toten ist inzwischen auf mindestens 18 gestiegen, wie die Website des italienischen Senders „RaiNews“ am Mittag berichtete. Unter den Opfern sind auch vier Kinder; mehrere Menschen werden noch vermisst.

Am schwersten hat es die Region um die Insel-Hauptstadt Olbia getroffen. Überall sind Straßen überflutet, Brücken eingestürzt, Stromleitungen zerstört und Bahngleise beschädigt. Inzwischen wurde der Notstand ausgerufen.

Was muss ich als Urlauber jetzt beachten?

Weil zurzeit Nebensaison ist, sind kaum Touristen auf Sardinien. Die Insel ist ein klassisches Sommer-Reiseziel, wird von vielen Fluggesellschaften erst ab März wieder angeflogen. Ein paar wenige zieht es dennoch im November auf die Mittelmeerinsel.

Noch im Oktober herrschte schönstes Wetter auf Sardinien. Unwetter im November sind allerdings keine Seltenheit

Foto: dpa Picture Alliance

„Die Zahl unserer Gäste vor Ort ist überschaubar“, sagt Christian Müller, PR-Manager beim Reiseveranstalter FTI Touristik. „Die Reiseleitung steht in Kontakt mit den Gästen, es geht allen gut.“ Die Partner-Hotels seien nicht beschädigt worden, bisher habe kein Kunde den Wunsch geäußert, vorzeitig abzureisen. „Natürlich muss man die Lage im Blick behalten“, sagt der FTI-Sprecher. „Wenn ein Bleiben unmöglich ist, wird sofort versucht, die Gäste zurückzuholen.“

Geplante Reisen können grundsätzlich immer storniert werden. Eine spezielle Regelung aufgrund der aktuellen Lage in Sardinien gibt es bei FTI nicht, da für die kommenden Tage ohnehin keine neuen Anreisen geplant sind.

Wie sind die Wetteraussichten?

„Auch in den kommenden Tage ist in der Mitte und im Süden Italiens mit starken Regenfällen zu rechnen, die zum Teil unwetterartig ausfallen“, sagt Jürgen Schmidt von Wetterkontor. Aus Frankreich nahen weitere Tiefdruckgebiete, die aus dem noch relativ warmen Wasser viel Energie ziehen und sich dann in kräftigen Gewittern entladen. Noch bis mindestens Anfang kommender Woche sollen die Niederschläge anhalten. „Eine durchgreifende Besserung ist nicht in Sicht“, sagt Wetterexperte Schmidt.

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