Am weltbekannten Klosterfelsen Mont-Saint-Michel:

Frankreich erwartet eine Jahrhundertflut

Am Mont-Saint-Michel in Frankreich rüsten sich Einheimische und Touristen für eine sogenannte Jahrhundert-Flut. Ursache des Schauspiels, das an diesem Wochenende zu beobachten sein wird, ist eine besondere Konstellation der Gestirne, die mit der Sonnenfinsternis zusammenhängt.

Die Rede ist von einer „Jahrhundert-Tide“. Am weltbekannten Klosterfelsen Mont-Saint-Michel in der Normandie wird sie Touristen und Anwohner in ihren Bann ziehen. Die besondere Sonne-Mond-Konstellation, die auch zur Sonnenfinsternis führt, wird am Samstag (21. März) und Sonntag einen starken Anstieg des Wasserstands zur Folge haben. Mit einem 14,5 Metern soll der Unterschied zwischen Flut und Ebbe höher werden als ein vierstöckiges Gebäude.

Ebbe und Flut ist man in der Region gewöhnt. Doch diese Flut wird eine besondere sein.

Foto: getty

Am Mont-Saint-Michel wird dieses Naturschauspiel besonders eindrucksvoll. Die Brücke, die das Unesco-Weltkulturerbe mit dem Festland verbindet, könnte komplett bedeckt werden. „Wir bekommen immer wieder Anfragen nach der nächsten Flut, aber jetzt, wo die Menschen von der Jahrhundert-Tide reden, rufen mich die Leute den ganzen Tag über an“, sagt Emmanuel Villain vom Fremdenverkehrsamt.

Tatsächlich ist die Rede von der „Jahrhundert-Tide“ aber nicht ganz zutreffend. Denn die nächsten vergleichbaren Fluten werden bereits für März 2033 und März 2051 erwartet. Der Wissenschaftler Eric Langlois vom Nationalen Hydrographischen Dienst erklärt das Phänomen. „Jetzt kommt ein Moment, in dem die Sonne und der Mond in einer Linie mit der Erde sind.“ Der Effekt der Anziehung verstärke sich, sagt Langlois.

Das Wasser findet seinen Weg zum Mont-Saint-Michel

Foto: getty

Der Effekt sei deshalb am Mont-Saint-Michel so eindrucksvoll zu beobachten, weil die Halbinsel Cotentin am höchsten Punkt der Normandie und die bretonische Küste wie eine Art Trichter für das Meerwasser wirkten, erklärt Langlois. Schon zu normalen Zeiten ist der Tidenhub hier deutlich höher als anderswo an der Atlantikküste.

„Der Mont-Saint-Michel ist wie eine Art Insel“, sagt Sandrina Moreau. Die 24-Jährige arbeitet als Kellnerin in einem der Cafés auf der Landzunge, und sie schwärmt: „Es ist wunderschön, besonders mit der Sonne und dem Licht.“

Auch schön: Mit einer Herde von Schafen vor dem Klosterfelsen

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