Wo von Krise nichts zu spüren ist

Grande Bretagne – das edelste Hotel Griechenlands

Weltstars wie Sophia Loren, Sean Connery, David Bowie und Giorgio Armani checken hier gern ein. Abends trifft sich die Szene Athens auf der Dachterrasse. Und jeden Nachmittag liegt ein dicker, alter Straßenköter vor der Tür und wird nicht weggejagt, im Gegenteil: Taucht er mal nicht auf, sucht ihn der Hoteldirektor persönlich. Keine Frage, dies ist kein gewöhnliches Hotel. Willkommen im Hotel Grande Bretagne in Athen!

Von Hans Schloemer

Die Geschichte: Vor 140 Jahren eröffnete der ehemalige Küchenjunge Efstathios Lampsas das Hotel Grande Bretagne in Athen. Seitdem hat es zwei Monarchien, elf Staatsstreiche, vier Diktaturen, zwei Weltkriege und einen Bürgerkrieg überlebt. Und ist immer noch die edelste Herberge in Griechenland. Das Grande Bretagne gehört heute zur Luxury Collection der Starwood-Hotelgruppe.

Historische Aufnahme aus dem vorletzten Jahrhundert

Foto: Hotel Grande Bretagne

Der erste Eindruck: Dorische Säulen, Marmormosaike, Orientteppiche, riesige Gemälde. Eine Noblesse und Pracht, die einfach nur Staunen macht.

Die Fans: Die Kennedys und Rockefellers. Weltstars wie Sophia Loren, Brigitte Bardot, Sean Connery, Sting, Bruce Springsteen, David Bowie, Jay-Z, Jose Carreras, Giorgio Armani. Früher: Elizabeth Taylor, Maria Callas, Ingrid Bergman, Greta Garbo.

Das gewisse Etwas: Ein dicker Hund. Genauer: Ein fetter, fauler, freundlicher Straßenköter. Er heißt Glikas, „Süßer“. Jeden Nachmittag pennt er direkt vorm Eingangsportal, liegt mitten im Weg. Aber das stört niemanden. Als Glikas einmal nicht mehr auftauchte, hat ihn der Hoteldirektor persönlich gesucht und zurückgebracht. Logisch: Wer schon Straßenhunde so liebevoll behandelt, ist ganz sicher auch zu seinen Gästen nett.

Blick in eine Suite des Hotels

Foto: Hotel Grande Bretagne

Die Zimmer: Schimmernde Seide, üppige Vorhänge, cremefarbener Marmor. Superbequeme Betten, prachtvolle Bäder. Eine gelungene Mischung aus Antiquitäten und modernem Komfort. Viele der 320 Zimmer (ab 245 Euro) und Suiten bieten bezaubernde Ausblicke auf die Akropolis, den Syntagma-Platz oder den Stadtberg Lykabettus. Ein Traum: die Royal Suite auf der 5. Etage. 400 Quadratmeter voller Kunstwerke, mit eigenem Weinkeller und goldverkleidetem Bad (12.000 Euro pro Nacht). Auf Zigarrenliebhaber wartet ein Humidor mit Montecristos, Cohibas und Partagas.

Flirtfaktor: Göttlich. Und zwar auf der Dachterrasse im 8. Stock. Hier befinden sich Restaurant und Bar, Treffpunkt von Athens schicker Szene. Kein Wunder bei der grandiosen Aussicht. Die Akropolis zum Greifen nah, unten die weiße Stadt, am Horizont das türkisblaue Meer. Da schmelzen selbst Göttinnen und Götter dahin. Probieren Sie den neuen Hauscocktail „Rodio“: Granatapfel-Likör, Ouzo, Mandelsirup (14 Euro). Noch so eine Verführung...

Dinieren mit Blick auf die Akropolis

Foto: Hotel Grande Bretagne

Das Essen: Moderne mediterrane Küche. Leicht und ehrlich. Sehr zu empfehlen: Tunfischtartar mit Ingwer und Sesamöl (25 Euro). Gegrillter Tintenfisch mit Oregano, Röstkartoffeln und Pesto (20 Euro). Schokoladentorte mit Thymian und Kakao-Sorbet (10 Euro).

Wellness: Einer der bestens Spas in Athen. Thermalsuite mit Laconium, Sauna und Dampfbad. Ost-trifft-West-Philosophie. Balinesische und Ouzo-Öl-Massagen, Hot Stone-Therapie. Rückenmassage 85 Euro, ESPA Facial ab 120 Euro.

Abendstimmung am Hotelpool

Foto: Hotel Grande Bretagne

Die Bar: Durch die gigantische Lobby gelangen Sie in die Alexander’s Bar. Poliertes Holz, schicke Lederhocker, gedämpftes Licht, Pianomusik und ein gigantischer Wandteppich. Das wertvolle Stück aus dem 18. Jahrhundert zeigt Alexander den Großen hoch zu Ross. Die nicht weniger imposante Getränkekarte umfasst Highlights für Kenner – wie den seltenen Macallan Single Malt Whisky der Jahrgänge 1937, 1940, 1946 und 1952. Beliebtester Cocktail ist der „Mandarin Napoleon Select“ – mit Gin, Grand Manier und dem duftenden Öl sizilianischer Mandarinen (13 Euro).

Fazit: Krise? Welche Krise? Im Hotel Grande Bretagne herrscht ein unbeschwertes, elegantes Griechenland. Luxus zum Rundum-Wohlfühlen, was auch am enorm liebenswürdigen Service liegt.

Fast so schön beleuchtet wie die Akropolis: die Fassade des Hotels Grande Bretagne

Foto: Hotel Grande Bretagne

Die Reise wurde unterstützt vom Grande Bretagne. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie hier.

► Lesen Sie auch die anderen Teile unserer Serie Hotel-Legenden: 

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