Eindrucksvolle Bilder

Wie London bei einem Blackout aussehen würde

„Blackout City“ heißt das Projekt des Fotografen Nicholas Buer, in dem er eindrucksvoll simuliert, wie die britische Hauptstadt ohne jegliches Licht aussehen würde. Über eineinhalb Jahre hinweg hat er das Material gesammelt, das er jetzt in einem faszinierenden Timelapse-Video vorgestellt hat.

Wer schon mal in einer Wüste oder auf dem offenen Meer war, kennt das Phänomen: Je weiter man sich von bewohnten Ortschaften entfernt, umso klarer sind die Sterne am Nachthimmel erkennbar. Erst dann bemerkt man, wie viele Millionen Sterne eigentlich über uns leuchten, von denen man sonst nur eine Handvoll wahrnimmt.

Vor allem in Großstädten wird der Nachthimmel durch die städtische Beleuchtung so stark erhellt, dass nur die größten und hellsten Sterne überhaupt noch für das menschliche Auge sichtbar sind. Der in England lebende Fotograf Nicolas Buer zeigt in seinem faszinierenden Timelapse-Video „Blackout City“, wie London bei einem totalen Stromausfall aussehen würde.

Dafür hat er seit August 2013 Fotomaterial gesammelt, das er in einem aufwändigen Verfahren zu einem Timelapse-Film zusammengesetzt hat. Die Aufnahmen der Stadt hat er tagsüber gemacht und anschließend so bearbeitet, dass sie aussehen, als seien sie bei Nacht entstanden. „Die Aufnahmen vom Nachthimmel habe ich an dunklen Orten im Süden Englands gemacht, um sicherzustellen, dass die Sterne zum Breitengrad von London passen“, erklärt Nicolas Buer in der Beschreibung seines Videos bei Vimeo.

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Das Unsichtbare sichtbar machen

Die Idee zu dem Timelapse-Film kam ihm, als er über einen Stromausfall in Los Angeles im Jahr 1994 gelesen hat. Damals riefen mehrere Einwohner von L.A. besorgt bei der Polizei an, weil sie am Himmel merkwürdige Wolken entlangziehen sahen. „In Wirklichkeit waren diese Wolken die Milchstraße“, erklärt Nicolas Buer. „Ich dachte daran, wie sehr wir durch die Lichter der Stadt unsere Verbindung zum Nachthimmel verloren haben. Wir leben in einer schnelllebigen Welt, in der es allzu leicht passiert, dass wir von der natürlichen Umwelt um uns herum losgelöst werden, isoliert von dem, was echt ist.“ Mit dem Video wolle er das Unsichtbare sichtbar machen.

Wo haben Sie bisher den schönsten Sternenhimmel beobachten können? Schreiben Sie uns unten im Kommentarfeld!

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