Kampagne zur Steigerung der Geburtenrate

Reiseagentur schickt Dänen in den Sex-Urlaub

Um die Geburtenrate zu steigern, hat eine dänische Reiseagentur eine Video-Kampagne gestartet, die Paare zum romantischen Urlaub ermuntern soll. Denn dort sollen die Dänen 51 Prozent mehr Sex als im Alltag haben – was folglich zu Nachwuchs führen kann.TRAVELBOOK zeigt das lustige Video.

Muscheln, bunte Armbänder, ein Strandhandtuch  – kleine Geschenke, die bestimmt jeder schon mal Eltern, Freunden oder Bekannten aus dem Sommerurlaub mitgebracht hat. Weitaus außergewöhnlicher als Strandgut ist das süße Souvenir, das eine dänische Reiseagentur bewirbt: ein Baby. Denn genau das soll im Urlaub entstehen – und für die werdenden Großmütter das schönste Mitbringsel sein.

Was mehr nach einer Schnapsidee klingt als nach einer ernst gemeinten Aufforderung, für Nachwuchs zu sorgen, ist die neue Kampagne der dänischen Reiseagentur Spies. Diese hat es sich – natürlich nicht ganz uneigennützig – zur Aufgabe gemacht hat, dänische Mütter glücklich zu machen und die Geburtenrate in Dänemark zu steigern. Denn die liegt bei gerade mal 1,73 Geburten pro Frau (Stand 2012, zum Vergleich: In Deutschland liegt sie bei 1,38).

Wie genau das gehen soll? Mit einem Aktivurlaub. In dem Werbe-Video erklärt eine Stimme im Off, dass Dänen 51 Prozent mehr Sex im „sonnigen Urlaub“ als Zuhause haben, was folglich die Chance auf Nachwuchs erhöht. Doch damit nicht genug: Die Betonung liegt auf „aktiv“. Denn faul am Strand liegen und die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, führt nicht zum erwünschten Erfolg. Paare sollen gemeinsam Sport treiben, um die Lust auf Sex zu erhöhen; Tennis spielen, golfen und Yoga machen. Das Gehirn setzt Endorphine frei, man schwitzt, das Herz schlägt schneller und raubt einem den Atem, so der Sprecher. „Alles Dinge, die wir vom Verliebtsein kennen, und vom Gefühl, erregt zu sein“. Auch sollen durch den Sport die Sexualorgane besser mit Blut versorgt werden.

Schon 2014 startete der Reiseveranstalter seinen Baby-Feldzug mit einem ähnlich lustigen Video. Doch zufrieden ist er mit dem Ergebnis nicht, was ihn dazu gebracht hat, eine neue Kampagne zu starten. Statt „Do it for Denmark“, heißt der Slogan jetzt: „Do it for Denmark. Do it for Mom.“ Denn wenn die Dänen nicht bereit sind, es für ihr Land zu tun, dann doch wenigstens für ihre Mutter, so die Hoffnung. Laut Spies, sind „die, die am meisten leiden, die Mütter, die vielleicht nie erleben, welche Freude es ist, ein Enkelkind zu haben“.

Und das haben sie optisch sehr dramatisch umgesetzt: Man sieht einsame, traurig dreinschauende ältere Mütter, die neidisch auf Großmütter schauen. Mütter, die sogar beim Sex den BH ihrer Tochter öffnen. Und schließlich eine ganze Horde Mütter, die jubelnd, freudestrahlend und winkend am Flughafen stehen, und ihre Kinder in den Liebesurlaub verabschieden. In der Hoffnung, nach neun Monaten endlich Oma zu werden.

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