Schauspieler Checco Zalone aus „Der Vollposten“

Diese Orte in Italien muss man gesehen haben!

In diesen Tagen ist in deutschen Kinos die italienische Komödie „Der Vollposten“ (Originaltitel: „Quo Vado“) angelaufen. Der Film über einen faulen Beamten, der aus seinem Job verdrängt werden soll, ist in Italien extrem erfolgreich – und Hauptdarsteller Checco Zalone ungemein beliebt. Im Reise-Interview mit TRAVELBOOK verriet der Schauspieler, welche Orte in seinem Heimatland sich Urlauber auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

Angelika Pickard Von Angelika Pickardt

Checco Zalone lockt die Massen ins Kino: Mehr als 10 Millionen Zuschauer sahen seine neueste Komödie „Der Vollposten“ allein in Italien, was sie zum bislang erfolgreichsten italienischen Film aller Zeiten macht. Zalone spielt im Film einen Beamten auf Lebenszeit, der von vielen um seine bequeme und gut bezahlte Vollzeitstelle beneidet wird. Aufgrund einer Gesetzesänderung ist der Traumjob allerdings plötzlich in Gefahr – Checco hat die Qual der Wahl, entweder selbst zu kündigen oder sich auf einen Posten fernab seiner Heimat versetzen zu lassen. Weil er seinen Job auf jeden Fall behalten will, entscheidet er sich für die zweite Variante.

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Eine mürrische und gnadenlose Beamtin versucht dennoch, Checco loszuwerden: Sie schickt ihn von einer Stelle zur nächsten, quer durch Italien, an die entlegensten und nicht unbedingt schönsten Orte im Land, wo er besonders schwierige und teils auch gefährliche Aufträge erfüllen muss. Am Ende landet er sogar am Nordpol.

Der Trailer zum Film in deutscher Sprache:

Während er selbst im Film also in Gegenden reist, die nicht unbedingt zu den schönsten Italiens zählen, wollte TRAVELBOOK von Checco Zalone wissen, welche Orte in seinem Heimatland er im Gegenzug besonders empfehlen würde. „Die Toskana natürlich“, sagt der Komiker wie aus der Pistole geschossen. Und ergänzt sogleich: „Aber die Toskana habt ihr Deutschen bestimmt alle schon gesehen. Deshalb denke ich mir etwas aus, was ein bisschen cooler und besonderer ist.“

Das Plakat zum Film. Die deutsche Synchronstimme von Checco Zalone ist Bastian Pastewka.

Foto: Weltkino Filmverleih

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Tipp 1: Valle d'Itria

Der erfolgreiche Komiker wurde 1977 im süditalienischen Bari (Apulien) als Luca Pasquale Medici geboren – sein Künstlername leitet sich von „Che cozzalone“ ab und bedeutet im barischen Dialekt so viel wie „Was für ein Proll“. Und so verwundert es nicht, dass sein erster Tipp aus seiner Heimat kommt: Diese fruchtbare Ebene, die sich in der Mitte von Apulien zwischen Bari, Taranto und Brindisi erstreckt, ist bekannt für ihre besonderen Rundhäuser, die sogenannten Trulli. „Es gibt dort auch ganz wunderbare Strände, das Essen ist großartig, zum Beispiel der apulische Mozzarella-Käse, das Gemüse aus der Region und frischer Fisch“, schwärmt Zalone. Und noch einen wichtigen Grund, das Herz Apuliens zu lieben, kennt der Schauspieler: „Es gibt dort die schönsten Frauen in ganz Süditalien.“ Die schönsten Frauen der Welt lebten selbstverständlich in Deutschland, sagt Zalone weiter, und kann sich dabei ein Lachen nicht verkneifen.

Die typischen Trulli-Häuser in Alberobello

Foto: Getty Images

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Tipp 2: Langhe

Neben dem Wein ist auch der Anblick der Landschaft ein Genuss: Sanfte Hügel, an deren Hängen der Wein wächst, kleine mittelalterliche Städte, und im Hintergrund erheben sich die Alpen. Auch Gourmets kommen in den Langhe auf ihre Kosten: So gilt Alba im Süden als Hauptstadt der weißen Trüffel.

Die Langhe im Piemont sind nicht nur wegen der Landschaft eine Reise wert

Foto: Getty Images

Tipp 3: Kalabrien

Ein wenig muss Checco Zalone nachdenken, um seinen dritten Urlaubstipp für Italien zu finden. Dann sagt er: „Kalabrien! Wir schicken euch Deutsche nach Kalabrien, denn da fährt sonst keiner hin!“ Ganz ernst meint er das natürlich nicht, obwohl tatsächlich vergleichsweise wenige Urlauber die Region an Italiens Stiefelspitze besuchen. Dabei sei Kalabrien wirklich wunderschön, betont Zalone. „Dort befindet sich zum Beispiel Tropea, das ist traumhaft, und auch das Meer ist unglaublich schön.“

Tropea mit der Kirche Santa Maria dell'Isola bei Nacht

Foto: Getty Images

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