Der exklusivste Ausblick über Paris

Das geheime Zimmer im Eiffelturm

Gustave Eiffel hat Paris mit einem der berühmtesten Wahrzeichen der Welt ausgestattet: dem Eiffelturm. Das Bauwerk sollte für die ganze Welt da sein, doch ein Stück seines Triumphs wollte Eiffel für sich allein behalten: An der Spitze des Turms richtete sich der Ingenieur ein luxuriöses Mini-Apartment ein, zu dem nur er und seine engsten Vertrauten Zutritt hatten.

Der Eiffelturm, völlig egal ob man ihn in seinem alltäglichen Stahlgewand oder in goldenes Licht getaucht bei Nacht bewundert, ist immer noch das markanteste Pariser Wahrzeichen. Doch es prägt nicht nur das Stadtbild der französischen Hauptstadt, von oben hat man eine fantastische Aussicht auf dieselbe.

Fährt man als Besucher mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform, ist es allerdings nicht ganz so romantisch wie man denkt: Das Panorama von Paris wird einem von einem massiven Selfiestick-Dickicht versperrt.

Auf 285 Metern Höhe!

Paisley-Tapete und Öl-Gemälde

Das Inventar der kleinen, aus zwei ineinander übergehenden Räumlichkeiten bestehenden Wohnung stand im Kontrast zur modernen Konstruktion: Innen wollte Eiffel es gemütlich haben und stattete das Apartment mit edlen Holzmöbeln, einem kostbaren Teppich und sogar einem Klavier aus. Die Wände bedeckte eine orientalische Paisley-Tapete, an der teure Ölgemälde hingen.

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Der Eiffelturm ist das berühmteste Wahrzeichen Frankreichs. Trotzdem weiß kaum jemand von Gustave Eiffels Privatwohnung in der vierten Etage des Turms...

Foto: Getty Images

Viele baten darum, einmal im Apartment zu übernachten

Laut dem französischen Schriftsteller Henri Girard, machte das Gerücht von Eiffels Privatdomizil im Eiffelturm bald die Runde in den feinsten Kreisen Frankreichs. In seinem Buch „La Tour Eiffel de Trois Cent Métres“ erzählt Girard, wie bald Dutzende von Briefen in Eiffels Büro eintrudelten: Prominente und reiche Pariser boten ihm „ein kleines Vermögen“, um eine Nacht in der Wohnung schlafen zu dürfen. Aber Eiffel lehnte jedes Angebot ab. Er wollte nicht, dass die Wohnung eine Touristenattraktion wurde. Stattdessen hielt er sich meistens alleine dort auf. Nur hin und wieder lud er seine Familie und ausgewählte Gäste ein: So zum Beispiel den US-amerikanischen Erfinder Thomas Edison.

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Apartment ist nun auch für Touristen geöffnet

Seit 2015, ob es Eiffel nun gefällt oder nicht, dürfen Touristen die wegen ihrer Exklusivität lange in Vergessenheit geratenen Räumlichkeiten wieder betreten: Das Mini-Apartment wurde wieder genau so rekonsturiert und eingerichtet wie zur Zeit des Ingenieurs.

Von der zeugen nun außerdem auch drei extra angefertigte Wachsfiguren: Sie zeigen Eiffel selbst im Gespräch mit Thomas Edison, der ihm ein von ihm erfundenes Grammophon schenkt. Dahinter steht elegant, aber still im Hintergrund, Eiffels Tochter Claire.

Eine der drei Wachsfiguren, die man heute in Eiffels Wohnung bewundern kann, zeigt seine Tochter Claire. Foto: Flickr/ Les Chatfield (CC BY 2.0)

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