Von Barcelona bis Belgrad

Die 18 coolsten Viertel in 15 Metropolen Europas

Wer das erste Mal in eine neue Stadt kommt, hakt meist zunächst die touristischen Sehenswürdigkeiten ab. Doch wer eine Metropole etwas besser kennenlernen will, sollte auch die jeweiligen Trendviertel besuchen. Ein Flugvergleichsportal hat nun die hippsten Stadtteile in 15 europäischen Metropolen aufgelistet.

Eine Stadt abseits der Touristenpfade erkunden: Mit diesem Wunsch zieht es viele Urlauber in die Metropolen dieser Welt. Doch so einfach umsetzen lässt sich das Vorhaben oft nicht, vor allem dann nicht, wenn man das erste Mal in der Stadt ist und nur wenige Tage vor Ort hat.

Mit dem Blick hinter die Kulissen versteht man meist erst eine Stadt. Und den bekommt man am besten in den Trendbezirken, also jenen Vierteln, die auch bei den Einheimischen besonders hip sind. Hier tummeln sich junge Leute aus kreativen Bereichen, hier findet man die angesagtesten Cafés, Bars, Restaurants und Clubs, und hier erspäht man die Trends für die kommende Saison.

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Welche Viertel in 15 coolen europäischen Städten derzeit angesagt sind, hat die Reisesuchmaschine Skyscanner zusammengestellt.

Barcelona: El Born
In Barcelona muss es nicht immer das Stadtzentrum samt der Einkaufsmeile La Rambla sein. Im Viertel El Born gibt es weitaus ausgefallenere Shops, Restaurants von Einheimischen, Clubs und Bars. Das besondere an dem Viertel ist aber die Mischung aus Alt und Neu; neben einer modernen Szene gibt es hier auch historische Sehenswürdigkeiten wie die Kirche Santa Maria del Mar.

Die am besten bewerteten Hotels in Barcelona

El Born in Barcelona

Foto: Getty Images

Göteborg: Haga
Dass in Skandinavien, und speziell in Schweden, so manche Trends geboren werden, ist kein Geheimnis. Neben Stockholm ist auch die Stadt Göteborg mit dem Viertel Haga bei jungen, hippen Menschen besonders beliebt. Beim Bummel durch historische Gassen entdeckt man an nahezu jeder Ecke handgemachte Souvenirs und essbare Spezialitäten.

Die am besten bewerteten Hotels in Göteborg

Haga in Göteborg

Foto: Getty Images

Dublin: Smithfield
Authentisch irisch und gleichzeitig multikulturell könnte man Dublins In-Viertel Smithfield beschreiben. Zwar sollten hier vor einigen Jahren schon Kinos, Bürogebäude und Boutiquen entstehen, doch die Finanzkrise durchkreuzte die Pläne. Schließlich entdeckten Dubliner Studenten das Viertel für sich. Wer vor Ort ist, sollte die Whiskey-Brennerei Old Jameson besuchen.

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Anlagen in der Old Jameson Distillery in Dublin

Foto: dpa Picture-Alliance

London: Hackney Wick
Ähnlich wie in Berlin und New York ändern sich auch in London die Trends beinahe wöchentlich, und so ist es nahezu unmöglich, pauschal ein hippes Viertel zu bestimmen. Möchte man doch einen Stadtteil hervorheben, sollte das laut Skyscanner Hackney Wick sein. Hier gibt es zum Beispiel englisches und internationales Streetfood, und auch lokale Brauereien haben sich hier niedergelassen.

Hackney Wick in London

Foto: Getty Images

Oslo: Grunerløkka
Was früher Arbeiterviertel war, ist heute ein Treffpunkt für Kreative: Grunerløkka in Oslo. Kleine Boutiquen, Second-Hand-Läden und der Flohmarkt im Park Birkenlunden machen den Ort vor allem für all jene so spannend, die sich für Kunst und Mode interessieren. Und sogar das Studentenwohnheim ist hier hip: Es besteht aus mehreren länglichen Zylindern mit bunten Fenstern.

Grünerløkka in Oslo

Foto: Getty Images

Belgrad: Savamala
Ein Merkmal, das viele noch junge In-Viertel ausmacht, ist das vergleichsweise niedrige Preis-Niveau. Schließlich treffen sich hier oft Studenten, Kreative und Menschen, die feiern, aber nicht so viel ausgeben können. Besonders beliebt – und günstig – ist Belgrads Bahnhofsviertel Savamala mit seinem einzigartigen Flair, das in den Sommermonaten besonders viele Gleichgesinnte anlockt. Während man sich zunächst mit Freunden bei Live-Musik am Ufer der Save trifft, zieht man anschließend weiter in die exklusivsten Locations von Belgrad – die schwimmenden Clubs auf dem Fluss.

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Ein von @joannaleex gepostetes Foto am

Marseille: Cours Julien
Viele Jahre lang war das Viertel Cours Julien in Marseille von Drogen, Prostitution und Kleinkriminalität geprägt. Derzeit entwickelt es sich immer mehr zu einem Ort, an dem Jugendkulturen jeder Art präsent sind. Kleine Second-Hand-Läden haben eröffnet, genauso wie Bars, Buch- und Antiquitätenläden. Aus der früher so gefürchteten Gegend ist heute ein Treffpunkt für die Hipster-Generation geworden.

Cours Julien in Marseille

Foto: Getty Images

Warschau: Praga
In Warschau sehen Touristen oft nur den sanierten und gepflegten Kern der Stadt, das „Drumherum“ erleben die wenigsten. So mag der Stadtteil Praga auf den ersten Blick alles andere als sehenswert sein, gibt es hier doch fast ausschließlich alte, zum Teil auch verlassene Häuser und Fabriken. Doch wer genauer hinsieht, merkt schnell, dass sich hier etwas tut. Leerstehende Gebäude wurden teilweise zu Bars und Clubs umgewandelt – und allein für die günstigen Getränkepreise lohnt sich der Besuch.

Praga in Warschau

Foto: dpa Picture-Alliance

Ljubljana: Metelkova Mesto
Dass Sloweniens Hauptstadt Ljubljana mit dem Trend-Bezirk Metelkova Mesto eines Tages so angesagt sein würde, hätten wohl die wenigsten vermutet. Heute ist der Ort bei Einheimischen und Urlaubern angesagt – und gilt als einer der trendigsten Viertel in Europa. Beinahe täglich finden hier Live-Konzerte, Aktionen gegen Diskriminierung oder Open-Air-Events statt.

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Ein von Flavija (@flavija) gepostetes Foto am

Berlin: Neukölln, Friedrichshain, Kreuzberg
Welcher ist denn nun der hippste Bezirk Berlins? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister bei Einheimischen und Zugezogenen. Skyscanner hebt gleich drei Viertel hervor: Neukölln, Friedrichshain und Kreuzberg. Aber auch Mitte, Prenzlauer Berg oder Wedding sind – wieder oder immer noch – angesagt. Fakt ist, dass die Berliner „Szene“ so manche Eigenheiten aufweist. Wo sonst stellt man sich den Wecker für morgens um 3.00 Uhr, um anschließend in den coolsten Clubs der Stadt bis in die Mittagsstunden zu feiern? Beliebt ist derzeit beispielsweise das „Kater Blau“ zwischen Friedrichshain und Kreuzberg, das mit der Teledisko seinen Gästen die vermutlich kleinste Disko der Welt bietet.

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Berlin-Neukölln

Foto: dpa Picture-Alliance

Paris: Le Marais
Der von der jüdischen Kultur geprägte Bezirk hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der hippsten Stadtteile Paris gemausert. Erst kürzlich eröffnete die luxuriöse Einkaufsstraße „La Jeune Rue“, auf der jeder flaniert, der etwas auf sich hält. Hier findet man lokale Designer und Restaurants mit französischer Küche. Im Vergleich zu dem immer noch sehr beliebten Viertel Canal Saint-Martin geht es in Le Marais noch immer relativ beschaulich zu.

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Marais in Paris

Foto: Getty Images

Madrid: Chueca
Chueca gehört gemeinsam mit dem angrenzenden Viertel Malasaña zu den Hotspots Madrids. Wo einmal im Jahr Tausende Menschen bei der „Gay Pride“ feiern, findet man an allen anderen Wochenenden im Jahr ein buntes Nachtleben in den zahlreichen Clubs und Bars. So kommt es auch, dass die Restaurants am Abend bis auf den letzten Platz gefüllt sind.

Chueca in Madrid

Foto: dpa Picture-Alliance

Valencia: Ruzafa
Oft ist es ein Arbeiterbezirk, der dann zum Trendviertel wird, wenn immer mehr Kreative ihn für sich entdecken. Genau so war es auch in Ruzafa in Valencia, wo es heute Menschen hinzieht, die auf der Suche nach versteckten Kunstgalerien und außergewöhnlichen Shopping-Möglichkeiten sind. Hier findet man außerdem authentische Tapas-Bars, Nachtclubs und eine Bar mit dem Namen Slaughterhouse, die sich in einer ehemaligen Metzgerei eröffnet hat.

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Ruzafa in Valencia

Foto: dpa Picture-Alliance

Prag: Karlín & Holešovice
Nachdem das Prager Viertel Karlín 2002 vom Hochwasser schwer beschädigt wurde, begann man mit den Aufräumarbeiten, und ein Mix aus altem Industriecharme und frisch restaurierten Straßenzügen entstand. Die Kreativszene der Stadt hat sich hier niedergelassen, touristisch ist das Viertel aber noch nicht erschlossen, sodass man bei einem Besuch noch einen verhältnismäßog unverfälschten Eindruck bekommt. Gleich neben Karlín liegt der schon etwas bekanntere Stadtteil Holešovice. Früher Industriebezirk, heute Künstlergegend mit schicken Hotels, ausgefallenen Restaurants und Bars.

Ein von @nicoletta.ru gepostetes Foto am

Hamburg: Schanzenviertel, Altona
Fragt man echte Hamburger, welcher Stadtteil der hippste ist, wird meist das Schanzenviertel genannt. Hier haben sich nicht nur die Kreativszene und viele Shops niedergelassen, auch findet man hier so etwas wie Ruhe im Vergleich zur überlaufenen Reeperbahn. Partygänger steuern derzeit allerdings meist die Clubs in Altona an, wo man für jeden Musikgeschmack den passenden Laden findet.

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Das Schanzenviertel in Hamburg

Foto: Getty Images

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