Schräge Geschenkidee

Brite verkauft Schweizer Bergluft für 260 Euro

Bergluft gilt als eine der reinsten und gesündesten Lüfte der Welt: Nur leider atmet der Großteil der Erdbevölkerung die versmogte und verdreckte Luft der Städte ein. Jetzt bietet ein Geschäftsmann Schweizer Bergluft in Flaschen zum Verkauf an. Das ungewöhnliche Produkt kostet deutlich mehr als ein Flug von Deutschland in die Schweiz.

Großstädter atmen Tag ein Tag aus versmogte, schlechte Luft. Der Brite John Green, der seit 20 Jahren in der Schweiz lebt, will Abhilfe schaffen: Auf seiner Website mountainairfromswitzerland.com bietet der Geschäftmann nicht ohne Ironie echte Bergluft aus der Schweiz in Einmachgläsern mit liebevoll gestaltetem Etikett an.

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Green preist seine abgefüllte Luft als „ideales Geschenk zum Geburtstag oder zu Weihnachten“ an. Er empfiehlt außerdem, das Glas erst zu kühlen, bevor man es öffnet, damit die Luft noch authentisch-alpiner ist, wenn man sie zuhause einatmet. Die genaue Herkunft der Luft wolle er nicht verraten, damit der „Nachschub“ nicht ausginge. Es handele sich aber um einen Gletscher in der Nähe eines „berühmten Berges“. Entscheidet man sich für einen Kauf, bekommt man ein Echtheitszertifikat von Green mitgeliefert. Außerdem seien auch die genauen Koordinaten des Gletschers in der Lieferung inbegriffen.

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Wie die „Schweiz am Sonntag“ berichtet, wollte Green auf Anfrage der Zeitung, wie viele Flaschen er denn schon mit seiner Basler Firma DPCNS GmbH verkauft habe, nicht antworten. Auf seiner Website verkündet er, 25 Prozent der Einnahmen über die Hilfsorganisation World Vision an bedürftige Kinder in Afrika spenden zu wollen.

Ursprungsort des Produkts: Ein „geheimer“ Gletscher in der Nähe des Matterhorns

Foto: Getty Images

Die Hilfsorganisation weiß laut der SAS davon bisher nichts. „Es gibt keine Zusammenarbeit zwischen World Vision Schweiz und John Green und oder einer seiner Firmen“, stellte Sprecher Heinz Mazenauer gegenüber der Zeitung klar. Grundsätzlich würde die Organisation eine Spende von Green aber nicht ablehnen: „Das Geschäftsmodell ist sicher Geschmacksache. Da der Verkäufer auf der Website mit offenen Karten spielt und scheinbar niemanden über den Tisch ziehen will, würde World Vision Schweiz etwaige sich aus dem Verkauf ergebende Spendengelder nicht a priori abweisen.“

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