Treibt hier ein Geist sein Unwesen?

Loftus Hall – das gruseligste Haus Irlands

Ein Loch in der Decke, das sich nicht reparieren lässt, ein Mann mit gespaltenen Hufen und der Geist eines Mädchens, der bis heute Menschen in Schrecken versetzt. Geschichten wie diese erzählt man sich über „Loftus Hall“ – ein jahrhundertealter Herrschaftssitz im Südosten Irlands, in dem es spuken soll.

Es soll in einem Winter im 18. Jahrhundert gewesen sein, als der damalige Haus-Aufseher Sir Charles Tottenham Loftus Freunde zum Kartenspielen auf die Halbinsel Hook Head einlud. Und mit ihnen einen Fremden, der in dieser stürmischen Nacht einfach vor der Tür der Loftus Hall stand – schick gekleidet, doch so ganz ohne Erklärung für seinen Besuch.

Der Fremde soll jedes Spiel gewonnen haben und, was für den Gastgeber weitaus schlimmer war, sich über die anderen Gäste lustig gemacht haben. Irgendwann soll eine Spielkarte heruntergefallen sein, die Loftus' Tochter Anne aufheben wollte. Doch dabei, so die Legende, soll sie eine schaurige Entdeckung gemacht haben: Da, wo eigentlich die Füße sein sollten, hatte der Fremde gespaltene Hufe. Die kleine Anne soll geschrien haben, der Fremde wütend und aufgebracht von seinem Stuhl aufgesprungen und anschließend durch die Decke geschossen sein.

Hier soll es spuken! Die Loftus Hall auf der irischen Halbinsel Hook Head

Foto: Loftus Hall

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Loch lässt sich nicht reparieren – bis heute

Das Loch, das dabei entstanden sein soll, ist bis heute in der Loftus Hall zu sehen und soll sich trotz zahlreicher Versuche nicht reparieren lassen. So heißt es zumindest auf dem hauseigenen Blog des Spuk-Anwesens. Tochter Anne habe sich von diesem Vorfall nie erholt und wurde von der Familie bis zu ihrem Tod weggesperrt.

Alles nur eine Legende? Was damals wirklich in der Loftus Hall, das mehrfach den Besitzer wechselte, passiert ist, bleibt zumindest rätselhaft. Nachdem das Haus zwischenzeitlich eine Mädchenschule und sogar ein Hotel war, gehört es heute einer Familie namens Quigley aus dem Dorf Carrig-on-Bannow.

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Geist auf Foto entdeckt?

Im Oktober 2014 wurden die Schauergeschichten, die dem Haus den Ruf einbrachten, eines der gruseligsten Orte Irlands zu sein, erneut entflammt, als der Tourist Thomas Beavis auf einem seiner Fotos der Loftus Hall eine Frauengestalt in einem Fenster entdeckte.

Wie er damals „metro.co.uk“ sagte, habe er auf dem Nachhauseweg seine Fotos durchgeschaut und dabei die unheimliche Entdeckung gemacht. „Ich brauchte etwas Zeit, bevor ich es allen zeigen konnte“, zitiert ihn die britische Zeitung, „einfach, weil ich nicht wirklich verstanden habe, was ich da gesehen habe.“

Ein Blick ins Innere der Loftus Hall

Foto: Loftus Hall

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Tour: Vorsicht vor Qualen!

Wer selbst auf die Suche nach dem Geist im Fenster gehen will, kann das im Rahmen einer Führung tun, wobei es Guides aus dem Dies- und Jenseits geben soll. Auf der Buchungsseite heißt es: „Das ist ein Geisterhaus, und Loftus Hall übernimmt keine Verantwortung für hervorgerufene Qualen.“ Wohl nur einer der Gründe, warum sich manche Touren laut Anbieter erst ab 18 Jahren eignen.

Besonders gruselig wird es aus einem weiteren Grund: Das Haus feiert in diesem Jahr sein 666. Jubiläum. Und diese Zahl steht ja bekanntlich für den Teufel.

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