Magische Baleareninsel

5 Gründe, warum Ibiza in der Nebensaison am schönsten ist

Bei Ibiza denken viele an Party, Clubs und teure Luxusresorts. Tatsächlich herrscht im Sommer auf der Baleareninsel High Life, die Strände sind überfüllt und Ruhesuchende kommen nur schwer auf ihre Kosten. Ihre wahre Schönheit zeigt Ibiza dafür in der Nebensaison. TRAVELBOOK verrät 5 bestechende Gründe, die „magische Insel“ in der Off-Season zu besuchen.

Chiara Jaumann Von Chiara Jaumann

Ibiza ergeht es ähnlich wie Mallorca: Viele haben ein bestimmtes Klischee im Kopf, reduzieren die Inseln in ihren Köpfen allein auf Party und Trash. Dabei haben beide so viel mehr zu bieten – vor allem in der Nebensaison, wenn die Touristenmassen noch nicht da oder nach dem Hochsommer wieder abgezogen sind. 

Keine Frage: Ibiza ist bekannt für ihre langen Partynächte, Sommer für Sommer zieht es Tausende Urlauber aus aller Welt in die zahlreichen Clubs und Discos an den Party-Hotspots der Insel. Aber es lohnt sich, auch mal hinter die Fassade zu schauen und ein Ibiza abseits der Touristenmassen zu erkunden. Zwischen Oktober und Mai ist hierfür der perfekte Zeitpunkt – und das Wetter auch in dieser Zeit meistens schön.

1. Ibiza wie in den SECHZIGer Jahren

Ibiza ist eine wunderschöne, bunte Insel, auf der man vielerorts noch die Hippie-Kultur der 60er Jahre spürt. Und das umso mehr in der Nebensaison, wenn man die Gelegenheit hat, das ursprüngliche, authentische Ibiza zu erleben. Es gibt sie auch wirklich noch: Ibizas Hippies. Die bunten, freigeistigen Künstler, die ihren Esprit an die Insel abgeben. Kulturträchtige Dörfer wie zum Beispiel San Carlos oder San Juan laden zum Schlendern ein. Auf dem Dorfplatz in San Juan baut das ganze Jahr über jeden Sonntag zwischen 10:00 und 16:00 ein beliebter Hippie Markt auf, hier bekommt man frische Lebensmittel aber auch allerhand wenig kommerzielle Souvenirs. Ab 12 Uhr mittags gibt es dann Livemusik. Auf keiner anderen balearischen Insel spürt man die Kraft der lebendigen 60er-Jahre-Kultur so stark wie auf Ibiza. 

2. ALLES blüht

Im Frühling kommt es einem so vor, als hätten die Blumenmädchen der Insel ihre Farben von Ibizas Bäumen gepflückt. Ende Januar verwandelt sich die Insel zuerst in ein rosarotes Blütenmeer – wer sich gerne fühlt wie im Märchen sollte unbedingt durch das Tal der Krone in Santa Agnès (früher Santa Ines) schlendern, wo Tausende von blühenden Mandelbäumen im altrosa Kleid leuchten. 

Ibizas Mandelbäume erwachen um die Weihnachtszeit langsam zum Leben 

Foto: GettyImages

Diese kleine Wanderung kann man ohne Probleme auf eigene Faust machen, oder aber bei einer geführten Tour. Nach dem kurzweiligen rosaroten Wunder sprießt dann auch alles andere – Ibiza ist ab spätestens März so grün und farbig wie sonst nie. Oliven,- und Zitrusbäume strahlen dann um die Wette, und es fühlt sich fast so an, als würde die Insel uns  anlächeln. 

Im Frühling riecht die ganze Insel nach den Früchten, die sie trägt

Foto: GettyImages

3. VOM trubel befreite Dörfer 

Kleine wunderschöne charakteristische Dörfer wie Santa Gertrudis, das bei vielen auch als schönstes Dorf der Insel gilt, sind während der Nebensaison noch liebenswerter. Hier sitzt man dann im frühen Nachmittagsschatten auf einem Holzhocker vor der Bar Costa und genießt den inseltypischen geräucherten Iberico Schinken auf rustikalem Weißbrot. Entweder mit einem erdigen, spanischen Café oder aber mit dem Insel-Bier Isleña – die Flasche selbst ist übrigens schon ein Souvenir an sich.

Egal wo man ist, man wird immer die Ruhe spüren, die einen mit dem unvergleichlich gemütlichen spanischen Lebensstil einholt. Und das auf sehr kompakter, überschaubarer Inselfläche – was Ibiza wiederum von einem deutlich größeren Mallorca abhebt. 

4. Die entspannte InselhauptStadt

Ibiza Stadt ist außerhalb der Saison bei Weitem nicht tot – aber angenehm ruhig. Man findet sofort einen Parkplatz, muss sich nicht zwischen einer Unmenge von Menschen hin und her schieben um ein Haus zu sehen, wartet keine einzige Sekunde, um im beliebten Café Croissant Show einen Platz zu bekommen, schmilzt nicht in der Hitze dahin oder ist die ganze Zeit durstig. Die Stadt ist mit ihrer wunderschönen verwinkelten Altstadt Dalt Vila eine Wundertüte – und ein Ort mit unvergleichbar warmem Flair.

Ibiza Stadt - mit Blick auf den berühmten Yachthafen

Foto: GettyImages

Ibiza Stadt und ihre Altstadt Dalt Vila bei Nacht

Foto: GettyImages

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5. Strände für sich alleine haben

Die Restaurants und die Strände der Insel sind im Sommer zwar schön, aber leider total überlaufen. Im Vor- und Nachsommer werden sie zu absolut traumhaften Orten. Dann kommen kleine Strandbars wie die am nordöstlich gelegenen Aguas Blancas zur Ruhe und kümmern sich mit Hingabe um die überschaubare Zahl an Urlaubern. Der Strand Aguas Blancas ist übrigens ein absoluter Geheimtipp – und der Lieblingsstrand der meisten Einwohner der Insel. 

Die urige Strandbar chiringuito ist mit ihren saftigen Sandwiches ist eine der besten der Insel. Außerdem besticht sie mit entspannter Musik.

Mit ein bisschen Glück und je nach Reisezeit hat man so manchen Strand in der Nebensaison sogar ganz für sich alleine. Klimatisch ist man auf der „magischen Insel“ sowieso meistens auf der Sonnenseite des Lebens – egal zu welcher Jahreszeit.

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