Neue Serie – Die besten Tipps für die Kanaren

Wundertüte Teneriffa

Party oder stille Natur? Strand oder Berge? Wandern oder Sonnenbaden? Die größte Insel der Kanaren hat für jeden etwas. Preiswerte Pauschalangebote in quirligen Touristenorten finden Sie hier genau so wie Luxushotels mit Golfplatz. Oder darf es vielleicht eine Finca weitab jedes Touristenrummels sein?

Von Hans Schloemer

Im Süden Teneriffas erstrecken sich lange Sandstrände. Im Norden ist die Küste stark zerklüftet. Über allem thront der Teide, mit 3715 Metern der höchste Berg Spaniens. Dazu malerische Dörfer, wunderschöne Altstädte im Kolonialstil und eine überwältigende üppige Vegetation. Auf Teneriffa fühlen sich Pflanzen verschiedener Klimazonen wohl. Viele davon wurden im 18. Jahrhundert aus der ganzen Welt auf die Insel des ewigen Frühlings gebracht.

Der hellgelbe Puderzuckersand der Playa de las Teresitas – Hausstrand der Inselhauptstadt Santa Cruz – stammt aus der Sahara. Hunderte von Palmen säumen die halbmondförmige Bucht. Die Playa de los Cristianos im Süden gehört zu dem meist besuchten Stränden.

Für Familien mit Kindern ist die Playa del Duque an der Costa Adeje ideal: Feinster grauen Sand und eine ruhige Wellenlage. Windsurfer lieben die Playa El Médano – hier ist es hübsch windig. Im „Café M" an der Paseo nuestra Señora Mercedes de Roja 14 stärken sie sich für den nächsten Wellenritt.


HIGHLIGHTS

Willkommen im Zauberreich des Teide. Vor rund 200 Jahren hat der Vulkan zuletzt Feuer und Schwefel gespuckt. Spazieren Sie durch die Lava-Felder und lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Ähneln nicht einige der bizarren Felsen Elfen? Andere sehen aus wie hässliche Gnome. Es wäre auch nicht weiter verwunderlich, wenn ein leibhaftiger Drache um den nächsten Bergkegel fauchen würde.
Sie glauben nicht an Drachen? Und wie steht es mit Außerirdischen? Nachts wird rund um den Teide ein Wald von Teleskopen aufgebaut. Die Insel mit ihrer superklaren Luft ist einer der wichtigsten Plätze zur Himmelsbeobachtung. Die Menschen auf Teneriffa beten die Sterne geradezu an. Viele haben ihre Computer mit dem SETI-Programm der NASA zusammengeschlossen, das nach außerirdischer Intelligenz forscht.

Ein Traum für Freunde exotischer Pflanzen ist der botanische Garten in Puerto de la Cruz. Auf 20 000 Quadratmetern wachsen Bäume und Blumen von allen fünf Kontinenten.

In der Meerenge zwischen Teneriffa und La Gomera sind Delfine und eine Kolonie von 300 Grindwalen zu Hause. In Los Christianos, Puerto Colón und Los Gigantes starten täglich Beobachtungstouren per Boot.


GENIESSEN

Teneriffa bietet eine außergewöhnliche gastronomische Vielfalt. Von urigen Gaststätten und über Tapas-Bars bis zum Nobelrestaurant. Dass ausgerechnet eine kleine schrumpelige Kartoffel die Feinschmecker in Verzückung versetzt, ist auch typisch Teneriffa. La papa bonita, die teuerste Kartoffel der Welt, wächst auf den Berghängen im Inselwesten bei Icod. Natürlich gibt es sie auch im „M.B“. Das ist das einzige Restaurant auf den Kanaren mit einem Michelin-Stern, betreut vom baskischen Spitzenkoch Martín Berasategui. Das Lokal befindet sich in der Fünf-Sterne-Oase Abama. Ein orientalischer Märchenpalast und das beste Hotel der Insel – ein Traum für Golfer und Wellness-Fans.


EXTRA-TIPP

Der Karneval auf Teneriffa gilt als der zweitgrößte der Welt – gleich hinter dem Karneval von Rio de Janeiro. Vom 28. Februar bis 9. März 2014 werden sich die Straßen von Santa Cruz und Puerto de la Cruz wieder in ein Meer aus schillernden Farben und atemberaubenden Kostümen verwandelt. Feiern Sie mit und tanzen Sie bei milden Temperaturen um 20 Grad bis in die frühen Morgenstunden.

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