Sie entsteht auf der griechischen Pilger-Insel Tinos

Diese Traumvilla hat einen Pool als Dach

Auf der Kykladen-Insel Tinos entsteht eine Villa, die ihresgleichen sucht: Das komplette Dach besteht aus einem Infinity-Pool, der das Haus perfekt mit der Kulisse und dem Horizont aus Meer verschmelzen lässt.

„Unser Ziel war es, das Gebäude in die Landschaft integrieren, als wäre es ein Teil davon“, heißt es in der Beschreibung von Kois Associated Architects. Und die Landschaft auf Tinos könnte schöner kaum sein: An einem Felsabhang gelegen hat man von dem Haus aus einen einzigartigen Süd-Blick auf das Ägäische Meer. 

Zentrales Element der 198 Quadratmeter großen Villa ist der riesige Infinity-Pool, der das gesamte Gebäude bedeckt. Bei Tag scheint er beinahe nahtlos in den Ozean überzugehen, und nachts spiegelt sich in ihm der Himmel. Dieser Effekt gab dem Projekt auch seinen Namen: „Mirage“, Luftspiegelung.

Wie ein Beobachtungsposten

Bei der Wahl der Location waren für das Team um den Chef-Architekten Stelios Kois unter anderem zwei Faktoren entscheidend: Neben der unmittelbaren Nähe zum Meer sollte die Villa möglichst windgeschützt sein und auf einem natürlichen Plateau liegen, sodass nur minimale Erdarbeiten erforderlich wären.

Bei der Wahl der Materialien wurde Wert darauf gelegt, möglichst solche zu verwenden, die in der Umgebung vorkommen. Auch in puncto Temperaturregulierung kamen möglichst natürliche Methoden zum Einsatz: So wird mithilfe von Pflanzen ein Verdunstungseffekt zur Kühlung genutzt.

„Das Haus ähnelt einem Beobachtungsposten, da er am Felsen hängend die kaskadenartige Landschaft überblickt“, schreiben die Architekten. Möglich ist das von der großzügigen Terrasse oder vom Infinity-Pool.

Tinos – die Insel der Pilger

Wer der Käufer der Villa ist und wann genau das Haus fertig ist, wollte Kois Associated Architects auf TRAVELBOOK-Anfrage nicht verraten. Sicher ist jedoch: Wer auch immer in das Haus einzieht, genießt neben einem traumhaften Ausblick auch die Zurückgezogenheit auf einer der schönsten Inseln der Region. Tinos ist für ihren starken Nordwind bekannt und galt deswegen in der griechischen Mythologie auch als Heimat des Windgottes Äolus.

Nur etwas mehr als 8000 Einwohner hat die Insel, die vom klassischen Massentourismus bisher verschont geblieben ist. Es sind vor allem fromme Griechen, die es auf die Insel zieht, die als der berühmteste Wallfahrtsort des Landes gilt. In den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts soll der Nonne Pelagia die Heilige Jungfrau Maria in einer Vision den Ort genannt haben, an dem man schließlich eine Marienikone ausgrub. An der Stelle wurde 1880 daraufhin die Basilika Panagia Evangelistria errichtet. Pilger aus aller Welt kommen hierher, um die Marienikone zu berühren.

Eine von rund 750 Kirchen auf Tinos. „Insel der Jungfrau Maria“ wird sie auch genannt

Foto: Getty Images

Neben der Wallfahrtskirche gehören auch die Taubenhäuser zu den Sehenswürdigkeiten der Insel. Sie stammen aus der Zeit, als Tinos unter venezianischer Herrschaft stand. Etwa 600 sind auf der Insel verteilt.

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