Von Arizona bis Tunesien

10 Drehorte, die jeder Star-Wars-Fan besuchen sollte

Kaum eine Filmreihe begeistert Fans seit Jahrzehnten so sehr wie „Star Wars“ – und viele der galaktischen Drehorte kann man sogar besuchen. Von legendären Wüstenstädten über tiefe Wälder bis hin zu Prunkschlössern – TRAVELBOOK zeigt 10 legendäre Filmkulissen.

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Tunesien

Quasi die Mutter aller „Star Wars“-Drehorte, denn bereits 1976 filmte Regisseur George Lucas hier für „Episode IV - Eine neue Hoffnung“, der ein Jahr später als erster Film wie ein Asteroid an den Kinokassen einschlug. Verschiedene Orte dienten hier als Vorlage für den Wüstenplaneten Tatooine, unter anderem Heimat von Anakin und Luke Skywalker. Die wohl bekannteste Kulisse ist das Hotel Sidi Driss bzw. das Haus von Luke, in dem Fans sogar übernachten können. Die Städte Mos Espa und Mos Eisley findet man auch heute noch nahe Tozeur in der Wüste bzw. in Sidi Jemour auf Djerba.

Die Filmkulisse der Weltraumstadt Mos Espa in der Wüste Süd-Tunesiens

Foto: Getty Images

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Guatemala

Die Maya-Stadt Tikal im Urwald von Guatemala ist ein beeindruckendes Zeugnis einer untergegangenen Hochkultur – aber hätten Sie gewusst, dass hier auch für „Episode IV“ gedreht wurde? Hier stand im Film die Rebellenbasis auf dem Mond Yavin IV, von dem aus der vernichtende Angriff auf den ersten Todesstern geflogen wurde. Den Parque Nacional Tikal kann heute jeder besuchen.

Mystisch: Die Ruinen von Tikal im Dschungel von Guatemala

Foto: Getty Images

Schweiz

Im Grindelwald im Kanton Bern wurden zwar nicht wirklich Dreharbeiten absolviert, aber dafür wurde fotografiert. Die idyllischen Szenen sind in „Episode IV“ zu sehen, als Prinzessin Leias Heimatplanet Alderaan gezeigt wird. Dieser wird später vom Laser des ersten Todessterns zerstört, um die Rebellen zum Aufgeben zu zwingen – zum Glück vergeblich.

Bergpanorama Grindelwald: Die Landschaft in der Schweiz schaffte es in den ersten „Star Wars“-Film

Foto: Getty Images

Norwegen

Der Eisplanet Hoth aus „Episode V – Das Imperium schlägt zurück“ sieht zwar wirklich außerirdisch aus, gedreht wurde aber auf dem Hardangerjøkulen Gletscher im Südwesten Norwegens. Wer von Oslo aus nach Finse reist, kann den Gletscher besuchen – laut „Bild.de“ werden hier zahlreiche Klettertouren angeboten. Warm anziehen sollte man sich auf jeden Fall.

Auch auf dem Hardangerjøkulen-Gletscher wurden schon Szenen für „Star Wars“ gedreht


Quelle: Flickr/cordyph /CC BY-SA 2

USA

Im Buttercup Valley in Arizona wurde eine der denkwürdigsten Szenen von „Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ gedreht – und zwar jene, in der Luke, Han Solo und andere Helden auf Befehl des finsteren Jabba The Hutt dem Sarlacc-Monster von Tatooine geopfert werden sollen. Der Ausgang ist längst Film-Geschichte, und heute kann man den Drehort in der Nähe der Stadt Yuma ganz gefahrlos besuchen.

Die Yuma-Wüste beeindruckt mit ihren hohen Sanddünen

Foto: Getty Images

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USA II

Ebenfalls aus „Episode VI“ stammt die Begegnung von Luke, Leia und Co mit den niedlichen pelzigen Ewoks auf dem Waldmond Endor – die Vorlage dafür war der Redwood-Nationalpark an der kalifornischen Pazifik-Küste. Hier endet die Ur-Saga dann auch mit einer gigantischen Sieges-Feier, nachdem es den Rebellen gelungen ist, auch den zweiten Todesstern zu zerstören.

Der Waldmond Endor liegt im kalifornischen Redwood Nationalpark

Foto: Getty Images

Großbritannien

Der Cassiobury Park in Watford war Drehort für einige Szenen in „Episode I – Die dunkle Bedrohung“, jenem unwürdigen Nachfolger der ersten drei Teile. Hier treffen die Helden Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi in den Wäldern von Naboo auf Jar Jar Binks, den wohl nervigsten und umstrittensten Charakter des gesamten Star Wars-Universums. Weite Teile des restlichen Films wurden in den Leavesden-Studios in der Nähe von London gefilmt.

Der Cassiobury Park im englischen Watford

Quelle: Flickr/Mike Rolls/ CC BY-SA 2.0

Italien

Hier wurden gleich mehrere Szenen für die unterirdisch schlechte neue Trilogie gedreht: So diente die Villa del Balbianello am Comer See als Schauplatz der Hochzeit zwischen Anakin Skywalker und Prinzessin Amidala in „Episode II - Angriff der Klonkrieger“. Wesentllich spektakulärer: Ein Ausbruch des Ätna-Vulkans auf Sizilien wurde als Kulisse für die Schlacht zwischen Obi Wan Kenobi und Anakin Skywalker genutzt, und zwar in „Episode III - Die Rache der Sith“, dem einzigen halbwegs erträglichen Streifen der neuen Reihe.

Die Villa del Balbianello am Comer See

Foto: Getty Images

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Irland

In „Episode VII - Das Erwachen der Macht“ gibt es ganz am Ende ein vielversprechendes Wiedersehen mit Ur-Jedi Luke Skywalker – gedreht wurde auf der irischen Insel Skellig Michael. Und wie die Tourismus-Webseite „Irland“ verrät, wurden auch diverse Szenen des neuen Episode VIII auf der grünen Insel gedreht.

Die irische Skellig Michael

Foto: Getty Images

Kroatien

In Dubrovnik wird laut der Tourismus-Webseite “Kroati“ aktuelle gerade für „Episode VIII“ der Saga gedreht. Unter anderem würden Szenen im Dominikanerkloster in der Stadt aufgenommen, so wie auch im Süden des Landes. Der Film soll Ende 2017 in den Kinos anlaufen und das erfolgreichste Weltraum-Epos aller Zeiten fortschreiben.

Die kroatische Stadt Dubrovnik ist oft Schauplatz von Dreharbeiten – so auch vom neuen „Star Wars Episode VIII“

Foto: Getty Images

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