5 Tipps

Wie man einen Franzosen dazu bringt, freundlich zu sein

Franzosen haben den unrühmlichen Ruf weg, nicht unbedingt besonders (gast)freundlich zu sein und belegen in entsprechenden Umfragen regelmäßig die vordersten Plätze. Wie es Ihnen gelingt, jeden noch so griesgrämig dreinschauenden Franzosen um den Finger zu wickeln, verraten wir Ihnen hier.

1. Lernen Sie Französisch!
Keine Sorge, Sie müssen nicht gleich perfekt Französisch parlieren, aber mit ein paar auswendig gelernten Wörtern oder Redewendungen zeigen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie seine Sprache wertschätzen. Franzosen sind nämlich sehr stolz auf die langue française und bemühen sich nach Kräften, diese zu pflegen und zu schützen. Zudem sprechen die Einwohner Frankreichs nur sehr ungern Englisch – nicht etwa aus Arroganz, wie man ihnen gerne nachsagt, sondern vermutlich vielmehr deshalb, weil sie es einfach nicht besonders gut können. Das jedenfalls hat das niederschmetternde Ergebnis eines weltweit durchgeführten „Test of English as a Foreign Language“ (TOEFL) im Jahr 2009 deutlich gezeigt, bei dem Frankreich von insgesamt 109 teilnehmenden Nationen nur den 69. Platz belegte. Deshalb sind viele Franzosen für jeden Versuch dankbar, ihnen sprachlich entgegenzukommen.

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2. Sagen Sie die richtigen Worte!
Sie möchten einen älteren Herrn nach dem Weg fragen? Hier gilt es, gleich zu Beginn der Konversation durch eine korrekte Ansprache zu punkten, denn schon die richtige Begrüßung und Anrede können darüber entscheiden, ob der Franzose gewillt ist, Ihnen zu helfen. Ein „Salut („hallo“) wäre angesichts des Alters vermessen, ein einfaches Bonjour würde nicht ausreichen. Korrekt heißt es in diesem Fall: „Bonjour, monsieur“ („Guten Tag, der Herr“), ab dem späten Nachmittag wahlweise „Bonsoir, monsieur“ („Guten Abend, der Herr“). Bei einer Dame hieße es „Bonjour, Madame“, bei einer jüngeren Frau „Bonjour, Mademoiselle“. So begonnen, sind Ihnen die Aufmerksamkeit und das Wohlwollen des Franzosen bestimmt sicher.

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3. Seien Sie höflich!
In Frankreich sollte man es tunlichst vermeiden, Fremde einfach zu duzen. Selbst relativ junge Leute gleichen Alters siezen sich zunächst, bis eine gewisse Vertrautheit entstanden ist. Bitte und Danke zu sagen, gehört ebenfalls zum guten Ton. „Pourriez-vous m'aider, s'il vous plaît?“ („Könnten Sie mir bitte helfen?“) wäre etwa die korrekte Fortsetzung der Konversation oben. Natürlich muss man sich nicht unnötig abmühen, wenn man partout kein Französisch spricht oder die Aussprache nicht hinbekommt.

Um das Eis zu brechen, könnte man aber zumindest sagen: „Excusez-moi, je ne parle pas français“ („Entschuldigen Sie bitte, ich spreche kein Französisch“) oder „Excusez-moi, parlez-vous anglais?“ („Entschuldigen Sie, sprechen Sie Englisch?“). Das ist allemal besser und höflicher, als einfach auf Deutsch oder Englisch drauflos zu plappern. Und mal ehrlich: Sie würde es doch auch irritieren, wenn ein Franzose Sie in Deutschland einfach auf Französisch anspricht, oder ein Engländer auf Englisch, ohne vorher zu fragen, ob Sie der Sprache mächtig sind.

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4. Wahren Sie Distanz!
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag: Nicht alle Franzosen begrüßen sich sofort mit Küsschen links und rechts. Wie beim Duzen auch bedarf es zunächst einer gewissen Vertrautheit, bevor man sich die dann obligatorischen „Bises“ gibt. Zunächst reicht man sich, wie hierzulande auch, die Hand zur Begrüßung. Wenn Sie auf eigene Initiative einem Franzosen plötzlich um den Hals fallen, könnte dieser es als allzu aufdringlich empfinden und sich erst recht von Ihnen abwenden. Um auf Nummer sicher zu gehen, warten Sie am besten ab, bis der andere den ersten Schritt zu einer herzlicheren Begrüßung tut.

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5. Lächeln Sie!
Der letzte (und vielleicht wichtigste) Tipp für eine gelungene Kontaktaufnahme: Seien Sie selbst freundlich, lächeln Sie Ihr Gegenüber an! Denn nur, wer selbst freundlich und offen auf andere zugeht, erntet die Reaktion, die er sich selbst auch vom anderen wünschen würde.

Und wenn Sie doch mal unfreundlichen Franzosen begegnen? Dann versuchen Sie es beim nächsten und scheren nicht gleich alle über einen Kamm. In Deutschland sind schließlich auch bei Weitem nicht alle Menschen freundlich.

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