Wissenswertes von kurios bis nützlich

14 Dinge, die Sie garantiert noch nicht über All-Inclusive wussten

Kann man den Veranstalter verklagen, wenn man vom Büfett-Essen zunimmt? Welcher Song wird am häufigsten auf der Bühne von den Animateuren gesungen? Und wie faltet man eigentlich einen Handtuch-Schwan? 14 Dinge über All-Inclusive-Hotels, die Sie schon immer wissen wollten – und nie zu fragen wagten.

1. Seit wann gibt es eigentlich All-Inclusive-Clubs?
Der erste wurde 1950 auf Mallorca eröffnet und war ein Club Méditerranée. Mit den heutigen All-Inc-Hotels hatte der aber sehr wenig gemein: Die Anlage bestand lediglich aus alten US-Armeezelten und Gemeinschaftstoiletten. 1956 eröffnete in der Schweiz der erste Club Med für Wintersportler.

2. Waren diese Clubs von Anfang an auf Familien ausgerichtet?
Erstaunlicherweise nicht. Konzipiert wurde der All-Inclusive-Urlaub nicht für Familien, sondern für Singles und junge Paare. Heute sind 70 Prozent der Gäste bei All-Inc Familien. 20 Prozent sind kinderlose Paare, 10 Prozent sind Singles.

3. Was ist eigentlich alles inklusive beim „All Inclusive”?
Neben den drei Mahlzeiten auch alle ortsüblichen alkoholischen und alkoholfreien Getränke. Normalerweise werden noch Kaffee und Kuchen am Nachmittag sowie Snacks rund um die Uhr, manchmal auch noch ein Mitternachtsbuffet und Cocktails angeboten. Importierte Getränke, wie Weine und Spirituosen, müssen hingegen zumeist extra bezahlt werden, ebenso wie Essen à la Carte. Einen einheitlichen Leistungsumfang wie bei Halbpension oder Vollpension gibt es nicht. Also: immer genau prüfen, was der Veranstalter anbietet.

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4. Was heißt „All Inclusive Soft“ und „All Inclusive Premium“?
Verschiedene Unternehmen und Hotelketten bieten Abwandlungen des normalen All inclusives an. So gibt es in Familotels unter anderem All inclusive soft, hier sind die alkoholischen Getränke nicht dabei. Mit der Variation All inclusive Premium wird Familien eine kalkulierbare Rundumversorgung angeboten. In manchen Hotels gibt es eine so genannte „Verwöhnpension“. Diese beinhaltet meist nur ein Tischgetränk und nachmittags Brotzeiten.

Auch wenn man eigentlich kein Trinkgeld zahlen muss: Eine Aufmerksamkeit haben die Angestellten schon verdient.

Foto: Getty Images

5. Ist das Trinkgeld für das Personal im Reisepreis inbegriffen?
Ja, entschied ein Gericht, nachdem Kellner in einem Club auf Kuba nur servieren wollten, wenn die Gäste sie mit Geld schmierten. Allerdings sollte man immer auch bedenken, das Kellner, Zimmermädchen und Reiseleiter oft so wenig verdienen, dass ein Trinkgeld für sie nicht nur eine Extra-Einnahme ist, sondern oft auch von existentieller Bedeutung.

Auch interessant: 7 Typen, die man in jedem All-inclusive-Urlaub trifft

6. In den Shows am Abend hört man doch immer die gleichen Lieder. Welcher Song wird da eigentlich am meisten gespielt?
Es ist das Lied „Hands Up (Give Me your Heart)“ der französischen Disco-Gruppe Ottawan – vielleicht weil man dann, wenn alle Hände oben sind, gut sehen kann, ob auch tatsächlich jeder sein Bändchen am Arm trägt? Hier geht es zum offiziellen Video.

7. Apropos Bändchen: Ist das nicht ein Verstoß gegen die Menschenwürde?
Ja, sagt das Landgericht Frankfurt. Das Landgericht Köln hingegen sah in dem Plastikarmband, das jedem Gast beim Einchecken um das Handgelenk gebunden wird, lediglich eine Unnanehmlichkeit und wies die entsprechende Klage ab.

8. Wo wir beim Klagen sind: Hat eine Klage gegen den Lärm, den betrunkene Gäste verursachen, Aussichten auf Erfolg?
Nein. Bislang blieben alle Kläger erfolglos, die juristisch gegen den Lärm vorgingen, den betrunkene Miturlauber verursacht hatten.

9. Kann man den Veranstalter verklagen, wenn man im All-Inc-Urlaub zugenommen hat?
Nein. Das entschied ein Gericht, nachdem ein Urlauber 2,5 Kilogramm im Urlaub zugelegt hatte.

10. Darf man die Pool-Liege mit einem Handtuch reservieren?
Nein. Und man sollte sich nicht wundern, wenn das Personal die deponierten Sachen wieder abräumt. Lesen Sie hier, warum.

11. Apropos Handtuch: Wie faltet man eigentlich so einen Handtuch-Schwan, der hier für gewöhnlich auf dem Bett sitzt?
So (einfach durch die Bildergalerie klicken):

12. Muss man an den Animationsprogrammen teilnehmen?
Natürlich nicht. Es sei denn, man hat im „Club las Piranjas” eingecheckt und die Animateure heißen Hape Kerkeling und Angelika Milster. In der Fernsehkomödie aus den 90ern gleicht der Club einem Hochsicherheitsgefängnis und es herrscht Teilnahmezwang bei allen Animationsprogrammen. Aber das ist natürlich alles nur Spaß. Neugierig geworden? Hier können Sie in den Film reingucken.

Auch interessant: Für wen sich All-inclusive lohnt – und wer besser darauf verzichtet

13. Welche Filme spielen sonst noch in einem All-Inclusive-Club?
Die Kinokomödie „Spaß am Copper Mountain” aus dem Jahr 1983 zum Beispiel. Hier sieht man Jim Carrey in der inzwischen geschlossenen Club-Med-Anlage im Skigebiet Copper Mountain in Colorado. Oder „Club Mad”, eine Horrorkomödie aus dem Jahr 2004, die in einem fiktiven Resort in Mexiko spielt. Und natürlich „Alles Inklusive” von Doris Dörrie, gedreht nach ihrem gleichnamigen Roman und im Jahr 2014 erschienen. Es spielen unter anderem mit: Hannelore Elsner, Nadja Uhl, Axel Prahl, Hinnerk Schönemann und Fabian Hinrichs.


14. All-Inclusive-Hotels gibt es wie Sand am Meer, vor allem an den Küsten der Türkei und Spaniens. Doch die Qualität variiert von Hotel zu Hotel. Wo gibt es das beste „All Inclusive”?

In Europa? Hier.
Auf der ganzen Welt? Hier.

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