| Afrikanische Modeszene gewinnt an Bedeutung |
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Mode spielt im westafrikanischen Gambia eine immer wichtigere Rolle. Modedesigner wie Ida saine Conteh, Adu Lette Sy, Aj Ramou Nyang und Awa OB Conatheh haben sich durch ihre Kreativität und Begeisterung einen Namen gemacht. Awa OB Conatheh gilt als große Hoffnung in der afrikanischen Modeszene.
Ihre Vorbilder sind Clara Lawson aus Burkina Faso und Claire Kane aus dem Senegal. Erst kürzlich absolvierte sie eine Weiterbildung an der Harvey Nicholas Fashion House in Leeds/England. Andere haben sich das Handwerk selbst beigebracht und stoßen in der Modeszene ebenso auf große Beachtung. Der unkonventionelle und einzigartige Stil aus afrikanischer Tradition und Moderne lässt die Modewelt aufhorchen. Einige der genannten Designer haben eigene Boutiquen in Banjul und Umgebung. Andere Designer haben sich auf die Herstellung von typisch afrikanischen Stoffen mit Batikmuster und feiner Webtechnik spezialisiert.
Die Übernachtungsmöglichkeiten in Gambia reichen von Fünf-Sterne-Hotels, über Selbstverpflegungsapartments und kleine Gästehäuser, bis hin zu Lodges in den Nationalparks. Die Mehrzahl der Hotels liegt an den Stränden mit Blick auf den Ozean. Im 17. Jahrhundert wurde sie von den britischen Besetzern Gambias als strategischer Ausgangspunkt für den Handel von Gold und Elfenbein, später für den Handel von Menschen genutzt. Noch heute sind auf der Insel Ruinen zu finden, Reste einer alten Festung, die den damaligen Sklavenhandel dokumentieren. Aus diesem Grund wurde James Island 2003 als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. |