Flieger putzen, Saft ausschenken, Senioren betreuen…

Was die Deutschen für einen Gratisflug so tun würden

Das Prinzip kennt man von Frachtschiffen: Wer hier der Mannschaft hilft, bekommt die Reise umsonst, oder zumindest günstiger. Aber warum sollte das nur zu Wasser gelten und nicht in der Luft? Laut einer aktuellen Umfrage wären tatsächlich viele Deutsche bereit, sich für einen Freiflug an Bord nützlich zu machen. Lesen Sie hier, was sie alles tun würden, um die Reisekasse zu sparen.

Wer würde nicht gern für lau in den Urlaub fliegen, statt sein Gespartes zu opfern? Da liegt die Idee gar nicht so fern, sich im Flugbetrieb nützlich zu machen und der Crew unter die Arme zu greifen. Doch wie weit würden Deutsche wirklich dafür gehen? Im Auftrag des Reiseportals Travelzoo.com befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa-Consulere 2019 Personen, was sie für einen Gratisflug tun würden. Dabei waren Mehrfachantworten möglich. 

Die meisten würden sich für ein kostenloses Ticket im sozialen Bereich engagieren: Fast die Hälfte wäre bereit, Senioren an Bord zu helfen und 39 Prozent würden allein reisende Kinder betreuen. Laut der Pressemitteilung würden mehr Frauen als Männer dafür auf ihre sozialen Kompetenzen zurückgreifen. Dabei stechten im bundesweiten Vergleich die Brandenburger und Hamburger hervor.

Jeder Dritte will Saft ausschenken

Jeder Dritte hätte kein Problem damit, den Flugbegleitern beim Saft ausschenken zu helfen. „Vor allem wer aus Bayern oder Bremen kommt, bietet hier gerne seine Hilfe an“, sagt Christina Bathmann, Sprecherin von Travelzoo Deutschland.

Aber es ist nicht nur die eigene Arbeitskraft, die man opfern kann – auch seine Nerven oder Aufmerksamkeit. So würden sich etwa 30 Prozent der Befragten lieber während des gesamten Fluges von Werbung berieseln lassen, statt zu helfen. Vor allem 18- bis 24-Jährige würden sich auf diese eher bequeme Weise ihr Reiseticket spendieren lassen.

Gepäck verladen, Flugzeug putzen

Für ein kostenloses Ticket traut sich sogar knapp jeder Vierte zu, nach einer Schulung die Sicherheitshinweise zu übernehmen. Neun Prozent würden gar Nackenmassagen für Crewmitglieder anbieten. Auch für das Verladen von Gepäck oder das Putzen nach der Landung wären sich viele nicht zu schade – vor allem Menschen aus Sachsen-Anhalt haben mit dem Reinigen des Flugzeugs kein Problem, wenn sie dafür umsonst in die Lüfte dürften.

Doch es gibt auch eine Klientel, für die das alles nicht infrage kommt: Jeder Vierte gab in der Umfrage an, für ein Gratisticket keines der genannten Dinge zu tun. Ein kleiner Teil der Befragten ist dagegen zu großen Entbehrungen bereit und würde sogar im Stehen fliegen – doch das ist allerdings nicht erlaubt.

Hier sehen Sie die Umfragezahlen noch mal in der Übersicht:

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