Wie man Elefanten parkt, wo man nackt Auto fahren darf...

Zehn skurrile Gesetze und Regeln weltweit

Es gibt schon eigenartige Gesetze und Gerichtsentscheidungen. Wussten Sie zum Beispiel, dass laut Straßenverkehrsordnung (StVO) nackt Auto- und Fahrradfahren erlaubt ist? Wer allerdings unbekleidet aus dem Wagen steigt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro. Und Nacktradler dürfen Autofahrer nicht ablenken. Noch verrückter wird es, wenn man in andere Länder schaut. „Lastminute.de“ hat es gemacht und zehn skurrile Gesetze und Regeln gefunden.

In Miami fährt man am besten Cabrio. Denn darin bewegt man sich an der frischen Luft und wird zudem auch gut gesehen – beides wichtige Bedingungen für das erfolgreiche Fortkommen in Florida. Ein Elefant wäre natürlich noch besser, denn von dessen Rücken genießt man nicht nur maximale Aufmerksamkeit, sondern auch eine gute Aussicht. Doch aufgepasst: Wer in Miami einen Elefanten an einer Parkuhr festbindet, muss die gleiche Gebühr zahlen wie für ein parkendes Auto.

Elefanten nur an der Leine in New York

Elefanten scheinen in den USA im Vormarsch zu sein. Auch San Francisco musste sich mit den Dickhäutern auseinandersetzen. Hier gilt nun: Nie mit einem Elefanten über die Market Street spazieren – wenn er an einer Leine ist, ist es aber vollkommen okay. Die Market Street ist eine der wichtigsten Durchgangsstraßen in der viertgrößten Stadt Kaliforniens und galt lange als San Franciscos Fifth Avenue oder Champs-Elysées.

Brunnen-Badeverbot in Venedig

In Venedig ist es ist nicht gestattet, in einem Brunnen zu baden. Aber eigentlich ist das kein Wunder. Denn Süßwasser war immer ein schwieriges Thema in der Stadt, die mitten im Salzwasser steht. In Brunnen und Zisternen sammelte man das Regenwasser. Die ersten Versuche, nach Wasser zu bohren und Wasserleitungen zu verlegen, scheiterten; erst 20. Jahrhundert war man erfolgreich. Kein Wunder, dass man seine Brunnen da lieber sauber hält. Für den Fall der Fälle.

Vorsicht mit dem Regenschirm in New York!

Wenn es in New York regnet, muss man stark sein. Denn der Wind, der durch die Straßenschluchten weht, zerrt kräftig am Schirm und reißt ihm den Träger auch gern mal aus der Hand. Doch das ist nicht das einzige, was man bei Regen in New York beachten sollte: Wer seinen Schirm aufspannt, sollte sich vorher vergewissern, dass kein Pferd in der Nähe steht. Denn es ist strengstens verboten, in Anwesenheit eines Pferdes einen Schirm zu öffnen oder zu schließen.

Nur ohne Ritterrüstung ins Parlament

Apropos Regen: In London ist das Wetter bekanntlich auch nicht immer das beste, weshalb der sogenannte Zwiebel- und Lagenlook hier jedem Besucher grundsätzlich zu empfehlen ist. Wer allerdings denkt, dass man sich gegen das Londoner Wetter am besten so schützt wie einst Ritter gegen ihre Feinde, sollte Folgendes beachten: Es ist verboten, die Houses of Parliament in London in einer Ritterrüstung zu betreten.

Oben ohne nur in tropischen Fischgeschäften

Liverpool ist bekannt als Geburtsstadt der Beatles. In keiner anderen Stadt wurden mehr Nummer-1-Hits geschrieben wie hier. Doch auch ein merkwürdiges Gesetz wurde hier zu Papier gebracht. Demnach dürfen Frauen generell nicht barbusig im Geschäft stehen – es sei denn, es handelt sich um ein Geschäft für tropische Fische. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihnen beim Kauf eines Koi-Karpfens die Verkäuferin ohne Oberteil entgegentritt. Das ist durchaus erlaubt.

Ausgerechnet in Paris: Küssen verboten!

Unzählige Filmszenen zeigen herzzerreißende Abschiede in den Bahnhöfen von Paris, der Stadt der Liebe. Cut! Im Bahnhof Gare du Nord in Paris ist Küssen überhaupt nicht erlaubt. Das Verbot aus dem Jahre 1910 besteht offiziell immer noch. Warum es jemals erlassen wurde? Vielleicht, weil Liebespaare, die am Bahnsteig nicht voneinander loslassen konnten, einst für erhebliche Zugverspätungen sorgten.

Keine Picknicks in Rom

Leckere Tramezzini oder Ciabatta vor dem Kolosseum? Bloß nicht: In Rom sind Picknicks vor historischer Kulisse streng untersagt. Allerdings, wer will schon zwischen Touristenhorden sein Butterbrot auspacken, wenn es doch an jeder Ecke charmante Restaurants gibt, wo man seine Ruhe hat und trotzdem draußen sitzen kann? Und ein bisschen alte Gemäuer hat man von dort sicher auch im Blick.

Bloß nicht Zahnprothesen in Las Vegas verpfänden

Nach Las Vegas reist man am besten mit einer gut gefüllten Geldbörse, denn mehr als 1000 Spieltische laden ein, hier sein Glück zu versuchen. Im Idealfall reist man dann mit Taschen voller Dollar zurück. Wer noch auf die Glückssträhne wartet, aber kein Geld mehr für den Einsatz hat, muss noch lange nicht aufgeben, sofern er was verpfänden kann. Doch dabei gilt zu beachten, dass man im Eldorado der Spieler zwar viel verpfänden kann, Zahnprothesen allerdings nicht.

Betrunken im Pub? In London untersagt

Das wohl am meisten missachtete Gesetz aller Zeiten gilt in London: In den Pubs der Stadt ist es doch allen Ernstes verboten, betrunken zu sein. Aber dafür dürften allein schon die Öffnungszeiten sorgen, denn bis zur Sperrstunde muss man sich sputen, um sich richtig vollzutanken – was aber natürlich dem einen oder anderen dann doch gelingt.

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