Immer wieder kommt es zu Unfällen

Die 5 wichtigsten Safari-Regeln

Wilden Tieren ganz nah kommen – das ist der Traum jedes Afrika-Reisenden. Bei einer Safari ist das möglich. Doch leider passieren bei der Begegnung von Mensch und Tier immer wieder Unfälle. Die Regeln für eine sichere Safari.

Schwere Unfälle ereignen sich nur selten. Problematisch wird es, wenn Touristen für ein besonders spektakuläres Foto, etwa mit einem Nashorn, ihr Auto verlassen – oder Tiere sogar mit Futter anlocken. Anfang des Jahres landete eine Touristin deswegen sogar schwer verletzt im Krankenhaus. Ein Nashorn hatte sie angegriffen, als sie für ein Foto posierte.

Safari-Experte Marc Elsener vom Online-Portal afrika-reise dazu: „Ein erfahrener Ranger würde Safari-Teilnehmer niemals so nahe bei so großen Tieren aus dem Auto lassen, geschweige denn diese auch noch anfüttern. Und auch wenn die Verantwortung ganz klar beim Veranstalter liegt: Einer solchen Aufforderung darf man nicht nachkommen, das ist Wahnsinn.“

Regel 1: Vergewissern Sie sich bei Ihrem Reiseveranstalter, dass der Safari-Anbieter erfahren ist. Fragen Sie auch vor Ort im Hotel nach. Erfahrungsberichte im Internet können ebenfalls nützliche Hinweise liefern, wie seriös und sicher die Veranstalter arbeiten.

Regel 2: Auch wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte: Handeln Sie eigenverantwortlich und schätzen Sie die Lage realistisch ein. Verzichten Sie im Zweifelsfall lieber auf ein sensationelles Foto, als Ihr Leben aufs Spiel zu setzen.

Regel 3: Fragen und schauen Sie nach, ob sich das Fahrzeug in einem verkehrstauglichen Zustand befindet. Weisen Sie den Fahrer bei risikoreicher Fahrweise vehement auf einen angemessenen Fahrstil hin.

Regel 4: Erkundigen Sie sich, ob Sie während der Safari aussteigen dürfen – und wenn, wie das Verlassen des Autos vonstatten geht. Wie viele Ranger sind zu Ihrem Schutz dabei, wie sind sie ausgerüstet? 

Regel 5: Achten Sie darauf, dass Sie die Safari bei einem offiziellen Anbieter buchen, der etwa auch Versicherungsleistungen anbietet. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass darüber hinaus auch auf Fahrzeuge und Begleiter Verlass ist.

Wer sich vorsichtig und umsichtig während einer Safari verhält und mit erfahrenen Führern unterwegs ist, minimiert die Gefahr eines Unfalls beträchtlich. Dennoch gilt: Die Tiere, die Sie beobachten möchten, sind Wildtiere – und deshalb unberechenbar. Ein gewisses Risiko ist also immer dabei, trotz aller Vorsorgevorkehrungen.