Neues Gadget zum Selberfalten

Beendet dieser Papierflieger den Kampf um die Armlehne?

Nirgends ist auf Reisen der Platz so beschränkt wie in der Economy Class eines Flugzeugs. Passagiere kämpfen um jeden Zentimeter, vor allem auf der Armlehne. Ein regelrechter Kleinkrieg beginnt, meist ohne Worte, dafür aber mit mehr oder weniger sanftem Gedrücke. Das könnte schon bald der Vergangenheit angehören: Ein Gadget, das aussieht wie ein Papierflieger aus unseren Kindheitstagen, soll für Gerechtigkeit sorgen.

Vor allem wer im Flieger den Mittelplatz erwischt, hat es mit der Armlehne nicht leicht. Während die Sitznachbarn am Fenster und am Gang jeweils eine ganze Armlehne für sich haben, muss man in der Mitte gleich beide Armlehnen teilen. Besonders eng wird die Angelegenheit, wenn das Essen serviert wird oder einer der Fluggäste eine Zeitung auspackt.

Dabei könnte alles so einfach sein, dachte sich ein Team von US-Designern – und kreierte einen Armlehnen-Trenner für unterwegs, den man selbst zusammenfalten und an der Armlehne anbringen kann. Auf den ersten Bildern, die die Erfinder jetzt veröffentlichten, sieht „Soarigami“ aus wie ein Papierflieger, der aus einem Luftpost-Umschlag gebastelt wurde. Tatsächlich ist das Gadget, dessen Name an das japanische Wort Origami (die Kunst des Papierfaltens) angelehnt ist, aber nicht aus Papier, sondern aus Plastik.

Inspiriert wurden die Macher von Origami, der Kunst des Papierfaltens. Der Armlehnen-Trenner besteht jedoch aus Plastik.

Foto: Soarigami

Den Machern zufolge soll der Armlehnen-Trenner nicht allein dazu dienen, Konflikte zu lösen, sondern von Anfang an die Stimmung zwischen den Passagieren heben. „Wir glauben, dass er ein großartiger Anstoß zu Gesprächen ist“, sagte Soarigami-Sprecher Arthur Chang zu „CNN“. Dass es womöglich zu Streit kommen könnte, eben weil einer der Fluggäste das ungewöhnliche Gadget auspackt, glauben die Erfinder nicht.

Eine Empfehlung, wann der beste Zeitpunkt sei, um seinem Sitznachbarn den Armlehnen-Trenner zu präsentieren, hat der Soarigami-Sprecher nicht. „Wir wollen die Leute nicht zu einer bestimmten Verhaltensweise zwingen. Unser Ziel ist, für bessere Stimmung zu sorgen und den Himmel lustiger und intelligenter zu machen.“

Das Gadget soll nicht nur für eine gerechte Aufteilung der Armlehne sorgen, sondern auch für Gesprächsstoff unter fremden Sitznachbarn.

Foto: Soarigami

Anfang 2015 soll der finale Prototyp fertig sein und dann für etwa 30 US-Dollar (25 Euro) in den Handel kommen. Das Nachfolger-Modell ist auch schon in Planung: Es soll gleichzeitig als Armlehnen-Trenner und iPad- oder Handytasche dienen.

Würden Sie den Armlehnen-Trenner im Flieger nutzen?

  • Nein, damit macht man sich doch lächerlich! 112
  • Klar, tolle Erfindung! 243
  • Ich hätte Scheu, das Ding wirklich auszupacken. 116

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