Piloten-Streik

Diese Lufthansa-Flüge sind betroffen

Die Lufthansa-Piloten befinden sich in einem 35-stündigen Ausstand bei Kurz- und Mittelstreckenflügen aus Deutschland. Das hat Folgen für die Passagiere – vor allem in Frankfurt.

Die Lufthansa-Piloten haben für 35 Stunden die Arbeit niedergelegt. Der Ausstand soll am Dienstag (21. Oktober) von 06.00 Uhr bis 23.59 Uhr dauern, teilte Cockpit am Montagmorgen mit. Seit Montag 13.00 Uhr bis Dienstag 23.59 Uhr werden auch die Kurz- und Mittelstreckenflüge bestreikt.

Betroffen vom Arbeitskampf auf der Langstrecke werden alle Flüge mit Flugzeugen vom Typ Airbus A380, A340 und A330 sowie Boeing 747 deutschlandweit, erklärte Cockpit. Bei Kurz- und Mittelstrecken würden Maschinen der Airbus-A320-Familie sowie vom Typ Boeing 737 und Embraer bestreikt.

Die Lufthansa stellt deshalb Langstreckenverbindungen von und nach Frankfurt am Dienstag fast vollständig ein. Der überwiegende Teil der Kurz- und Mittelstreckenflüge werde ebenfalls gestrichen, teilte die Fluggesellschaft mit.

Ab München könnten dagegen voraussichtlich rund die Hälfte aller geplanten Kurz-, Mittel- und Langstreckenflüge von Lufthansa starten. Die Kurz- und Mittelstrecke werden dabei vor allem von der Lufthansa-Regionaltochter CityLine geflogen, die nicht vom Streik betroffen ist.
In dem Tarifkonflikt geht es um die sogenannte Übergangsversorgung. Die Lufthansa will, dass ihre Piloten später als bisher in den bezahlten Vorruhestand gehen - die Gewerkschaft wehrt sich dagegen.

Die Lufthansa bietet eine Servicenummer an, unter der sich Kunden informieren können: 0800/850 60 70. Sie ist für Anrufer aus dem deutschen Festnetz kostenlos.

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Ihre Rechte als Flugreisender

Für Flüge gilt die EU-Fluggastrechte-Verordnung. Bei Flugverspätungen ab drei Stunden oder auch Flugannullierungen und Überbuchungen hat man Anspruch auf eine Ausgleichzahlung.

Die Entschädigung gibt es aber nicht, wenn sich die Airline auf sog. außergewöhnliche Umstände berufen kann.

Hierunter fallen besondere Vorkommnisse wie schlechte Witterungsbedingungen, Aschewolke, Fluglotsenstreik sowie die sicherheitsbedingte Schließung von Flughäfen. Im Fall von Sturmtief „Xaver“ gibt es bei verspäteten oder annullierten Flügen also keine Ausgleichszahlung. Allerdings muss die Airline kostenfrei Betreuungsleistungen erbringen (Mahlzeiten, Hotel etc.).