Vorsicht auf Kreuzfahrten

So umschiffen Sie Kostenfallen an Bord

Eine Kreuzfahrt ist in der Regel keine billige Angelegenheit, viele sparen jahrelang auf ihren Urlaub auf hoher See – und sind dann überrascht, wie viel Geld sie an Bord noch lassen müssen. Doch viele Kostenfallen lassen sich umschiffen. TRAVELBOOK verrät, wo Sie Ihr Geld sparen können.

Von Hans Schloemer
1. Alles inKlusive?

Einmal bezahlen – und dann hat die Kreditkarte Ruhe? Ganz so einfach ist es mit den All-inclusive-Paketen an Bord nun auch wieder nicht. Im Preis sind immer nur die Leistungen inkludiert, die im Katalog auch ausdrücklich aufgeführt sind. Landausflüge sind zumeist nicht im Komplettpaket enthalten. Auch bei Cocktails und edleren Weinen und Champagner wird gern extra abkassiert. Um sich Frust und Ärger zu ersparen, sollte man daher auch bei einer All-inclusive-Kreuzfahrt die Reisebedingungen genau durchlesen und entsprechende Nebenkosten ins Reisebudget mit einplanen.

Cocktail gefällig? Achtung, nicht immer ist der „inclusive“.

Foto: getty

2. Spa statt Landgang

Richtig ins Geld gehen können Behandlungen in den bordeigenen Wellness-Einrichtungen. Die meisten Spas werden nicht von der Kreuzfahrtgesellschaft selbst betrieben, sondern von Partnerfirmen. Und die lassen sich nicht selten ihre Leistung geradezu fürstlich bezahlen. Wichtig zu wissen: In der Regel lassen Schiffsgröße oder Sternezahl keine Rückschlüsse auf Umfang und Qualität des Wellnessangebots zu. Im Gegenteil können auch kleinere Schiffe Wellnessprogramme mit dem Prädikat „klein aber fein“ anbieten. Clevere Passagiere verzichten schon mal auf einen Landgang und buchen stattdessen einen Termin im Spa: Während der Liegezeiten im Hafen kann man bei Wellnessanwendungen bis zu zwanzig Prozent sparen.

Oft nicht billig: Spa-Behandlungen an Bord

Foto: getty

3. Allein an Land

Erfahrene Kreuzfahrer buchen ganz selten Landausflüge. Lieber teilen sie sich mit anderen Mitreisenden ein Taxi. Das ist oft günstiger. Zudem ist man flexibler, als in der Gruppe und im großen Reisebus. Wichtig ist, sich vorab über die Zielhäfen gut zu informieren. Wo legt das Schiff an? Wie weit ist es bis in die City? Welche Attraktionen interessieren mich? Kann ich sie womöglich mit einem flotten Spaziergang erreichen? In Rhodos ist es beispielsweise nur ein Katzensprung vom Pier in die historische Altstadt. Viele Schiffe haben auch Leihfahrräder an Bord, das macht das Erkunden auf eigene Faust zu einem kleinen sportlichen Abenteuer.

Die Altstadt von Rhodos kann man auch individuell erkunden

Foto: getty

4. Besser Offline Bleiben!

Wer Internet-süchtig ist, hat schlechte Karten: Ob Web-Zugang, Telefonieren oder Simsen an Bord – alles läuft über Satelliten-Verbindungen und ist entsprechend teuer. Telefonieren sollte man ohnehin nur im höchsten Notfall. Die Gebühren der Satelliten-Telefongesellschaften sind horrend. Doch im nächsten Hafen wartet garantiert ein preiswertes Internetcafé. Eine gute, weil Service-orientierte Bord-Rezeption, weiß dann auch, wo genau sich das Café befindet.

Besser offline arbeiten: Internet ist oft teuer an Bord

Foto: getty

Lesen Sie weitere Reise-Storys bei TRAVELBOOK BlogStars:

Sie interessieren sich für Kreuzfahrten und Jachten? Dann folgen Sie unserer Pinnwand Kreuzer, Jachten & Co auf Pinterest.


Kennen Sie schon TRAVELBOOK Escapes? Kostenlos anmelden und bis zu 70 Prozent beim Traumurlaub sparen.

Folgen Sie TRAVELBOOK auf: Facebook | Twitter | Google + | Instagram | Pinterest

7 Urlaubsdeals bei TRAVELBOOK Escapes