Ausfälle und Verspätungen

Tuifly-Chaos! Das können betroffene Passagiere jetzt tun

Kurzfristige Krankmeldungen haben bei Tuifly ein Chaos angerichtet. Insgesamt 47 Flüge mussten ersatzlos gestrichen werden. Auch Air Berlin hat ähnliche Probleme. Was können betroffene Passagiere tun?

Wenn der Flug zum Urlaubsort – wie aktuell bei Tuifly – nicht stattfinden kann, sollten Reisende zunächst ihren Veranstalter informieren. „Er muss Gelegenheit bekommen, den Mangel zu beheben“, erklärt Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg.

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Unter Umständen haben sie auch einen Anspruch auf Schadenersatz – und zwar gegenüber Veranstalter und Airline. Gegenüber dem Veranstalter seien das 75 Euro pro Person und Tag aufgrund „entgangener Urlaubsfreuden“.

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Werden wegen interner Probleme der Fluggesellschaft Flüge gestrichen, haben Kunden Anspruch auf einen Ausgleich

Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Unter Umständen Anspruch auf Entschädigung

Außerdem bestehen unter Umständen auch gegenüber der Airline Ansprüche aus der EU-Fluggastrechteverordnung auf eine Ausgleichszahlung. Voraussetzung: Die Airline kann sich nicht entlasten. Ob die Airline sich bei massiven Flugausfällen durch massenhafte Krankmeldungen auf höhere Gewalt berufen kann, wie das aktuell Tuifly versucht, sei gerichtlich noch nicht entschieden. Die Verbraucherschützerin rät daher, sich dafür rechtlichen Rat zu holen.

Tuifly hat nach massenhaften Krankmeldungen der Crews am Freitag weitgehend den Flugbetrieb eingestellt. Bereits in den vergangenen Tagen kam es zu zahlreichen Ausfällen. Betroffen war auch Air Berlin.


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