Flüssigkeit bei Flugreisen

Darum sind wiederverschließbare Beutel Pflicht

Haben Sie sich auch schon oft gefragt, warum eigentlich wiederverschließbare Beutel auf Flugreisen Pflicht sind, wenn man Flüssigkeiten transportieren möchte? TRAVELBOOK hat bei der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main nachgefragt.

Jeder Flugreisende kennt es: Beim Sicherheitscheck am Flughafen wird mehr oder weniger penibel darauf geachtet, ob und in welcher Menge Passagiere Flüssigkeiten im Handgepäck dabei haben. Laut Christian Altenhofen, Pressesprecher der Bundespolizeidirektion vom Flughafen Frankfurt/Main, dienen die geltenden Bestimmungen, „den Gefahren von Flüssigsprengstoff wirksam begegnen zu können, ohne die Belange der Fluggäste außer Acht zu lassen“ - mit anderen Worten: Flüssigkeiten sind zwar erlaubt, aber nur in gewissen Mengen.

2006 war von der EU die Mitnahme der Flüssigkeiten eingeschränkt worden, nachdem zuvor britische Behörden terroristische Anschläge auf Flugzeuge gerade noch verhindern konnten, bei denen flüssiger Sprengstoff in Getränkeflaschen während des Flugs zur Explosion gebracht werden sollte.

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Verhinderung von Terroranschlägen

Doch warum ist es Pflicht, besagte Flüssigkeiten in einem wiederverschließbaren Beutel zu transportieren? Und das, obwohl sich die Flüssigkeiten meist ohnehin schon in einem adäquaten Behältnis befinden.

Altenhofen zu TRAVELBOOK: „Verschließbar muss der Beutel sein, um die Menge der erlaubten Flüssigkeiten eindeutig zu begrenzen. Um im Bedarfsfall einzelne Behältnisse gesondert zu kontrollieren, muss der Beutel zudem zu öffnen sein“ – und dann eben auch wieder verschließbar.

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„Praxisorientierte Lösung“

Seit 2006 darf man auch nur noch maximal einen Liter Flüssigkeit mit sich führen, und das auch nur auf Behältnisse verteilt, die jedes für sich maximal 100 Milliliter fassen können. „Das Verpacken der Behältnisse in transparente Beutel mit einem Fassungsvermögen von einem Liter gilt als praxisorientierte Lösung.“

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An diese Regelung muss sich im Übrigen jeder halten, wie Altenhofen betont. Obwohl die Kontrollen freiwillig seien, gilt: Wer zuwider handle, dürfe den Sicherheitsbereich erst gar nicht betreten. „Das Kontrollpersonal kann in diesem Fall den Fluggast aus der Kontrollstelle in den öffentlichen Bereich verweisen.“

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