Immer unterwegs sein

Die 13 besten Jobs für Reise-Junkies

Sie lieben Reisen und wären am liebsten immer unterwegs? TRAVELBOOK hat ein paar Vorschläge, wie Sie Reisen zum Beruf machen – und welche Jobs Sie (beinahe) überall auf der Welt ausüben können.

Leider lässt es sich nicht mehr leugnen: Der Sommer hat sich endgültig verabschiedet, es wird deutlich kühler und immer früher dunkel. Und der nächste Urlaub ist noch sooo weit weg! Wie schön wäre es doch, dauerhaft irgendwo zu sein, wo es sonnig und warm ist. Die gute Nachricht:

Freelancer im Online-Bereich

Freiberufler, die im Online-Bereich tätig und nicht unbedingt an eine Redaktion/Agentur gebunden sind, brauchen zur Ausübung ihres Jobs im Prinzip nur ein Laptop und einen funktionierenden Internetanschluss. So können zum Beispiel Web-Entwickler oder Grafik-Designer die Wintermonate problemlos in wärmeren Gefilden überbrücken, etwa auf den Kanaren. Wenn die Zeitverschiebung nicht zu groß ist, lässt sich via Skype oder Slack auch der Kontakt zu Kunden wunderbar halten.
Tipp: Die eigene Wohnung für die Dauer der Abwesenheit einfach untervermieten.

Mehr als einen Laptop brauchen so manche Freelancer nicht

Foto: Getty Images

Archäologe

Nichts für Spontane, aber wer Geschichte liebt, gerne nach Schätzen sucht und Reisen liebt, sollte unbedingt Archäologe werden. Klar, Ausgrabungsstätten gibt es auch in Deutschland. Aber viel spannender sind doch antike Stätten in Griechenland oder Italien, oder die Maya-Ruinen in Südamerika.

Geologe

Wer sich eher für die Entstehung der Erde, Vulkane und Plattentektonik interessiert, der sollte darüber nachdenken, Geologe zu werden. Schon während des Studiums bereisen angehende Geologen die Welt, um allerlei gesteinstechnischen Mysterien auf den Grund zu gehen.

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Reiseführer

In Ihrer Lieblingsstadt im Ausland leben, jede Ecke davon kennenlernen und Ihr (Insider)-Wissen an Urlauber aus der Heimat weitergeben: Für kommunikative Menschen ist der Job des Reise- oder Stadtführers genau das Richtige. Oder Sie heuern bei einem deutschen Reise-Veranstalter als Tour-Guide an und begleiten regelmäßig Touristen ins Ausland. Gute Chancen hat, wer das Zielland gut kennt und auch die Sprache spricht.

Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff

Auf großen Kreuzfahrtschiffen arbeiten Dutzende Menschen in allen möglichen Bereichen: als Techniker, im Servicebereich, in der Küche oder als Animateure. Es gibt Friseure, Ärzte, Masseure, Bademeister und und und...Vielleicht ist ja auch für Sie das Richtige dabei, und Sie können Ihren Beruf statt auf dem Trockenen genauso gut um die Welt cruisend ausüben?

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Reise-Fotograf/Kameramann

Zu den schönsten Orten der Welt reisen, um diese bestmöglich in Szene zu setzen: Der Job eines Reise-Fotografen hat schon was. Davon dauerhaft leben können aber nur die wirklich Guten. Einfacher ist es für festangestellte Fotografen und Kameramänner, die zusammen mit einem Team aus Redakteuren und Technikern für Produktionen ins Ausland reisen. Gerade Kameraleute dürften bei den vielen Auswanderer-Sendungen im deutschen TV recht gut gebucht sein. Gute Karten hat heutzutage auch, wer mit einer Foto-Drohne gut umgehen kann – und sich bzw. seine Aufnahmen entsprechend zu vermarkten weiß.

Mit der Kamera unterwegs: Ein Traumjob!

Foto: Getty Images

Pilot

„Wenn ich groß bin, werde ich Pilot.“ Schon als Kind träumen viele davon, in Flugzeugen um die Welt zu düsen und fremde Länder zu bereisen. Die Ausbildung ist allerdings knallhart, angehende Piloten müssen topfit sein und viel von Technik verstehen. Wer sich durchbeißt, wird von allen um den Traumberuf beneidet.

Flugbegleiter

Ein weiterer klassischer Reise-Beruf ist der des Flugbegleiters. Wer sich dafür entscheidet, muss sich darüber im Klaren sein, dass es sich um einen reinen Service-Beruf handelt, bei dem man hauptsächlich Fluggäste bedient. Lange Flugzeiten und Jetlags verträgt nicht jeder, und selten bleibt im Zielland viel Zeit für Sightseeing. Wer aber gerne unterwegs ist, viele unterschiedliche Menschen kennenlernt und die Atmosphäre am Flughafen liebt, könnte mit dieser Berufswahl glücklich werden.

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Strandtester

Der wohl schönste Job der Welt: Um die Welt reisen und Strände testen! Das Online-Portal Beach-Inspector.com sucht regelmäßig frei arbeitende Strandtester und Praktikanten für die verschiedensten Länder und Regionen. Die derzeit einzige festangestellte Testerin, Izabella Meczykowski, hat TRAVELOOK verraten, welche ihre Lieblingsstrände sind – und warum der Job trotz der schönen Seiten auch viel Arbeit bedeutet.

Izabella bei der Arbeit. Es geht darum, Strände zu erfassen und nach verschiedenen Kriterien zu bewerten.

Foto: Beach-Inspector.com

Hoteltester

Auf Herz und Nieren überprüfen, wie viel Qualität ein Hotel und dessen Mitarbeiter bieten – das ist die schöne Aufgabe eines Hoteltesters. Wie man das wird? Einen klassischen Ausbildungsweg dorthin gibt es nicht. Meist sind es Unternehmensberatungen, die von erstklassigen Hotels für Tests beauftragt werden. Hilfreich für Bewerber sind sicherlich ein Studium im Hotelmanagement oder eine Ausbildung im Hotel-Bereich.
Der Begriff Hoteltester lässt sich im weitesten Sinne auch auf Redakteure/Autoren von Reiseführern, Reise-Zeitschriften oder Online-Reiseportalen anwenden, die Hotels testen und anschließend Rezensionen oder Empfehlungen dazu schreiben.

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Deutsch- oder Englischlehrer im Ausland

In vielen Ländern sind Sprachkurse gefragt. Vor allem Englischlehrer werden gesucht, etwa in Spanien und Italien, aber auch in Afrika und einigen asiatischen Ländern. Um eine Sprache, Musik oder IT zu unterrichten, muss man nicht unbedingt ausgebildeter Lehrer sein und studiert haben. Infos und Angebote zum Beispiel über ProjectsAbroad oder über die Zen­tral­stel­le für das Aus­lands­schul­we­sen (ZfA) vom Bundesverwaltungsamt.

Housesitter

Um die Welt jetten und auf die schönsten Luxus-Häuser aufpassen: Diese angenehme Aufgabe übernehmen Housesitter. Dafür registriert man sich zum Beispiel bei „House Carers“ oder „Mind my House“ und kann sich dort auf entsprechende Gesuche bewerben oder sich selbst als Housesitter anbieten.
Da man zwar keinen Cent fürs Wohnen in fremden Häusern bezahlt, allerdings auch nichts dabei verdient, ist Housesitting eher als Nebentätigkeit geeignet. Oder für Freelancer, die zum Arbeiten nur einen Laptop brauchen...

Reiseblogger

Viele machen es neben ihrem normalen Job oder nur dann, wenn sie gerade auf Reisen sind: einen Reiseblog betreiben. Aber man kann das Ganze auch professionell angehen und damit Geld verdienen – allerdings wird hieraus dann ein echter Vollzeitjob. Der Vorteil: Man tut das, was man eben am liebsten tut: Reisen. Einnahmen generieren Reiseblogger etwa durch das Empfehlen von Produkten und Dienstleistungen, die sie auf ihren Reisen selbst verwenden, so genanntes Affiliate Marketing. Wir haben acht Globetrotter gefragt, wie lange es gedauert hat, bis sie mit ihren Blogs Geld verdienten und wie viel sie heute monatlich einnehmen.

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