Airline testet neue Methode

Beendet dieser Trick die Warterei beim Boarding?

Es kostet Zeit, Geld – und Bord-Crew sowie Passagiere unnötig Nerven: das Trödeln beim Einsteigen ins Flugzeug. Eine Airline testet nun eine neue Methode, die das Boarding beschleunigen könnte. TRAVELBOOK stellt sie vor.

Es ist immer dasselbe Spielchen: Während im Flugzeug die ersten Passagiere gefühlte Stunden damit verbringen, ihre Jacken, Taschen und sonstigen Handgepäckstücke im Fach zu verstauen, warten Mitreisende darauf, endlich an ihren Platz zu kommen, um dann ebenfalls in aller Ruhe das Mitgeführte in der Ablage unterzubringen – nur dass dann meist kaum noch Platz zur Verfügung steht, was dann natürlich ebenfalls zu Verzögerungen und Staus führt.

Mitunter kann das Prozedere so lange dauern, dass sich der Abflug verzögert, zumal immer mehr Urlauber fast nur noch mit Handgepäck reisen, um die Kosten für die Kofferaufgabe zu sparen. Es ist also nur logisch, dass Airlines nach Möglichkeiten suchen, das Boarding effektiver zu gestalten. Wie aber kann man verhindern, dass Passagiere beim Verstauen des Handgepäcks so viel Zeit beanspruchen? Ganz einfach: indem jemand anderes, idealerweise ein Profi, es tut.

Die Suche nach einem Platz im Handgepäckfach ist einer der Gründe, warum das Boarding sich zuweilen in die Länge zieht

Foto: Getty Images

Diese Methode probiert nun die US-Fluglinie Delta Airlines aus. Auf besonders stark frequentierten Strecken in den Vereinigten Staaten wird Passagieren von Mitarbeitern am Gate angeboten, dass ihr Handgepäck im Fach über ihrem Sitz für sie verstaut wird. Das hat gleich mehrere positive Effekte: Die Reisenden begrüßen den zusätzlichen Service sowie das schnellere und um die Last des Handgepäcks befreite Boarding, und die Airline spart so nicht nur Zeit und Kosten, sondern nutzt auch den Platz im Flugzeug durch besseres Verstauen der Gepäckstücke optimal aus.

Seit Montag bietet Delta Airlines diesen sogenannten „Early Valet Service“ auf rund 24 Strecken an. Im Laufe des Sommers wird das Angebot noch weiter ausgebaut. Trinkgelder werden von diesen „Butlern“ laut einem Sprecher der Fluglinie „freundlich“ abgelehnt.

Übrigens: In einer US-Sendung wurde im vergangenen Jahr auch untersucht, welche Methode beim Einsteigen letztlich die schnellere ist: das Boarding nach festen Sitznummern für Passagiere oder über freie Platzwahl. Das Ergebnis: Am wenigsten Zeit benötigt überraschenderweise das Zufallsprinzip – wobei Passagiere diese Methode eher ablehnen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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