7 nützliche Tipps

So wird Ihr Smartphone fit für den Urlaub

Ein Smartphone ist der ideale Reisebegleiter. Nicht nur, weil es Kamera und Kofferradio erspart, es hilft natürlich auch bei der Orientierung, beim Check-in und in Notfällen. Doch auch das Handy muss für den Urlaub vorbereitet werden. Wie man das Smartphone fit macht für die Reise – und was zu tun ist, wenn es fern der Heimat kaputt geht.

Heutzutage geht ohne Smartphone fast nichts mehr, und vor allem im Urlaub erweist es sich oft als sehr nützlich: um Hotelzimmer zu reservieren, wichtige Adressen zu finden oder Momente festzuhalten. iCracked, ein Vor-Ort-Service für die Reparatur von Handys, hat einige nützliche Tipps zusammengestellt. 

1. Dokumente und wichtige Nummern speichern:

Wichtige Dokumente wie Flugtickets oder eine Kopie des Reisepasses sollte man vor dem Urlaub ohnehin in der Cloud – etwa bei Dropbox oder Google Drive – speichern sowie, mit Passwort geschützt, auf dem Smartphone. Geht etwa der Pass verloren, hat man auf dem Konsulat gleich eine Kopie parat. Auch empfiehlt es sich, einige Telefonnummern in die Liste der Kontakte aufzunehmen: etwa den Notruf im Reiseland, die Sperrhotline für die Kreditkarte, die Nummer des Reiseanbieters oder die der Auslandskrankenversicherung.

Wer das Handy als Navi nutzen möchte, muss dafür noch nicht mal online sein und kann entsprechend Kosten sparen

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2. Offline-Kartenfunktion: Mit Google Maps hilft auch im Urlaub, wichtige Adressen anzusteuern. Allerdings ist es im Ausland oft teuer, permanent im Netz zu sein, auch macht der Akku online schneller schlapp. Deshalb macht es Sinn, sich Google Maps in der Offline-Variante herunterzuladen, etwa wenn man im Hotel das hauseigene WLAN kostenfrei nutzen kann: Einfach den gewünschten Kartenausschnitt bei Google Maps auswählen und im Suchfeld „Ok maps“ eingeben. Google speichert dann diesen Ausschnitt in verschiedenen Zoom-Stufen.

3. Mit Power: Mobile Tickets auf dem Smartphone sind eine feine Sache, doch was tun, wenn am Check-in plötzlich der Akku streikt? Das Display bleibt dunkel, kein Ticket – ein Horrorszenario. Gelassen bleibt, wer dann einfach eine Powerbank aus dem Handgepäck zieht und wenigen Minuten das gefragte Ticket auf dem Smartphone-Display vorzeigt.

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4. Keine Sonne, kein Sand: Auch für Smartphones ist zu viel Sonne schädlich. Die empfindlichen Flüssigkeitskristalle im Display werden durch Hitze beschädigt, was zur Folge haben kann, dass der Akku sich schneller entlädt oder sich das Telefon unter Umständen abschaltet. Also: Ab in den Schatten mit dem Smartphone. Auch Sand ist schädlich: Verirren sich die kleinen Körner ins Gehäuse und setzten sich in Öffnungen fest, stören sie womöglich Funktionen. Wer auf Selfies vom Strand nicht verzichten möchte, besorgt sich am besten vor der Reise eine stabile Hülle zum Schutz vor Schmutz und Wasser.

Vorsicht am Strand! Im Sand sollte das Handy besser nicht landen

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5. Wenn das Smartphone baden geht: Die wenigsten Smartphones können Wasser ab, für die meisten bedeutet der Kontakt mit dem nassen Element das Ende sämtlicher oder zumindest wichtiger Funktionen. Vor allem Salzwasser ist schädlich, da durch Salzablagerungen leicht Korrosionen entstehen. Doch was tun, wenn das Handy ins Wasser gerutscht ist? Sofort den Akku entfernen, um einen Kurzschluss zu vermeiden und Gerät und Akku langsam an der Luft trocknen lassen. Auf keinen Fall auf die Heizung oder in die Sonne legen! Auch sollte man es nicht föhnen. Stattdessen: Das Handy für einige Stunden in eine luftdichte, mit trockenem Reis gefüllte Plastiktüte lagern.

Bloß nicht fallen lassen! Wird das Handy nass, hilft am besten ein Beutel voll Reis

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6. Wenn das Smartphone kaputt geht: Es kann durchaus auch passieren, dass ausgerechnet im Urlaub das Gerät auf den Boden fliegt, das Display zerspringt und womöglich gar nicht mehr nutzbar ist. Dann sollte man idealerweise einen Vertragspartner des Herstellers aufsuchen oder man fragt in einem Handy-Fachgeschäft, wo der nächste Reparaturservice zu finden ist. In fast allen größeren Urlaubsorten gibt es solche Dienstleistungen. Oftmals hilft auch das Hotel mit einem Tipp weiter, wo es einen entsprechenden Service gibt. 

7. Vorsicht in offenen Netzen: Auch wenn es verlockend ist, für WLAN nichts zahlen zu müssen, sollte man der Versuchung nicht immer nachgeben: Bluetooth und WLAN-Hotspots werden nämlich oft zum Abfangen persönlicher Daten genutzt. Am besten, man nutzt es nur in vertrauenswürdigen Hotels. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte WLAN auf Reisen vermeiden und Bluetooth deaktivieren. Das schont zudem den Akku.

Display kaputt? Der Handy-Notarzt hilft

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