Pinterest für Ideen, Tipps und Inspirationen

Die schönste Art, eine Reise zu planen

Wer eine Reise plant, kann Freunde nach Insider-Tipps fragen, sich die Adressen im Stadtplan heraussuchen, Reiseführer wälzen und in Blogs herumstöbern – und sich dabei ganz schön verzetteln –, oder er nutzt Pinterest. TRAVELBOOK erklärt, wie praktisch das soziale Netzwerk bei der Reiseplanung ist.

Wer hatte sie nicht irgendwann über dem Schreibtisch hängen – die Pinnwand aus Kork, auf der man mittels Reißzwecken und Nadeln Notizen und Bilder arrangierte, Postkarten und Sinnsprüche, Souvenirs und Zeitungsausschnitte. Um sie vor Augen zu haben, etwas nicht zu vergessen – oder sich einfach ab und an davon inspirieren zu lassen. Nun, irgendwann verschwand die Pinnwand, wich einem neuen Einrichtungs- oder Lebenskonzept, das haptische Pinnen von Dingen, die man inzwischen ohnehin schon im Handy mit sich herumträgt – Fotos, Notizen, Kontakte –, kam aus der Mode.

Pinnwand analog

Foto: getty

Und damit ging auch etwas verloren, was wir im Überangebot der Webinhalte regelmäßig schmerzlich vermissen: der Überblick. Das Gefühl, das Wichtigste in wenigen Augenblicken erfassen zu können. Wer im Internet Informationen zu einem bestimmten Thema sucht, sieht sich nicht nur mit einer Vielzahl von Quellen konfrontiert, sondern vor allem mit dem Problem, sich gehörig zu verzetteln.

Pinterest hilft beim Organisieren. Jeder Pin kann thematisch einer beliebigen Pinnwand zugeordnet werden. Und wer mehr erfahren möchte, landet mit einem Klick auf der Ursprungsquelle – einem Blog, einer Webpage oder einem Magazin wie etwa TRAVELBOOK.

Dieses Video erklärt, wie Pinterest allgemein funktioniert:

Vor allem bei der Planung einer Reise – von der Inspiration über die konkrete Idee bis zur detaillieren Organisation – hilft Pinterest. Wie die Plattform für virtuelle Pinnwände bei der Reiseplanung helfen kann? TRAVELBOOK erklärt das anhand einiger typischer Szenarien.

Pinnwand à la Pinterest

Foto: screenshot

Szenario 1: Lassen Sie sich inspirieren!

Draußen ist alles grau und der nächste Urlaub noch verdammt weit weg? Jetzt einfach mal ein bisschen wegträumen, den Blick an einen schönen Strand heften und die Gedanken in die Hängematte schicken... Doch ein Bildband ist nicht zur Hand, ein Reisemagazin auch nicht – und die Urlaubsfotos vom letzten Jahr mussten erst kürzlich von der Festplatte, da sie einfach zu viel Speicher brauchen. Was tun? Kurzurlaub machen auf Pinterest!

So geht’s: Einfach auf Pinterest registrieren, oben rechts im Sucher die Kategorie Reise wählen oder im Suchfeld direkt Begriffe eingeben wie „Malediven“ oder „Traumstrand“. Pinterest funktioniert wie eine visuelle Suchmaschine und liefert zu bestimmten Begriffen oder Begriffs-Kombinationen entsprechende Pins und schlägt zudem verwandte Begriffe vor, sodass der Inspiration keine Grenzen gesetzt sind. Dann einfach durch die Ergebnisse scrollen und: wegträumen. Pins, die einem besonders gefallen, am besten sammeln: Dafür eine Pinnwand anlegen und entsprechend benennen. Laden Sie Freunde ein, diese Pinnwand ebenfalls zu füllen – und machen Sie so nebenher mit Ihrer Freundin oder dem Partner schon mal die nächste Urlaubsplanung.

Sie können aus verschiedensten Kategorien wählen – wer seinen Urlaub plant, wählt Reise

Foto: screenshot


Szenario 2: Finden Sie Geheimtipps!

Wer einen Städtetrip plant, kennt das Problem: Die Zeit ist begrenzt, man möchte Dinge entdecken, aber vor Ort keine Zeit verlieren und vor allem möchte man nicht – dorthin gehen, wo alle anderen auch hingehen. Das Besondere bitte, und das möglichst ohne Stress! Ohne Vorbereitung, so viel ist klar, kommt man nicht weit. Nun kann man vorab Freunde fragen, sich die Adressen im Stadtplan heraussuchen, Reiseführer wälzen und in Blogs herumstöbern – und sich dabei gehörig verzetteln. Oder man nutzt von Anfang an Pinterest.

So geht’s: Legen Sie sich eine Pinnwand mit einer Karte an und benennen Sie sie nach Ihrem Reiseziel. Suchen Sie über die Suchmaske oben auf der Seite nach allem, was Sie in dieser Stadt interessiert – Cafés, Museen, Boutiquen etc. Vielleicht haben Sie auch ganz konkrete Interessen oder Wünsche, nach denen Sie suchen können, etwa die Stationen von Freud in Wien oder David Bowie in Berlin. Folgen Sie Pinnern, deren Pinns Sie am meisten inspirieren. Legen Sie bei der normalen Webrecherche eigene Pins an (siehe Kasten). Sammeln Sie die Pins und markieren Sie die Adressen in der Karte – so bekommen Sie gleich einen Überblick und sehen, welche Stationen sich in einem Spaziergang bequem verbinden lassen. Und vor Ort: Folgen Sie Ihrer persönlichen City-Tour!

Konkretes Beispiel gefällig? Schauen Sie doch mal auf unsere Pinnwand „Paris is always a good idea“


Szenario 3: Lernen Sie Ihr Reiseziel kennen!

Der Jahresurlaub steht an, und damit die Frage, wohin die Reise denn gehen soll. Vielleicht wollten Sie schon immer mal nach Afrika – wissen aber gar nicht so recht, wie es da aussieht. Natürlich, Sie kennen die Bilder von den Safaris und die aus den Nachrichten. Der Alltag, das Wahre – das liegt irgendwo dazwischen. Wie ist die Landschaft in den einzelnen Ländern beschaffen, wie sehen die Sehenswürdigkeiten aus, wie die Menschen? Was für Feste und Traditionen gibt es? In welchem Land des Kontinents ist es trocken, wo grün? Sie möchten sich ein Bild machen – und Pinterest hilft dabei. Und das natürlich nicht nur in Sachen Afrika.

So geht’s: Legen Sie sich eine Pinnwand zu dem Reiseziel an und sammeln Sie die verschiedensten Pins. Folgen Sie entsprechenden Pinnern und Pinnwänden und lassen Sie sich ein bisschen treiben. Oft sind Pins auf Listen verlinkt, in denen etwa Gründe genannt werden, warum man ein gewisses Reiseziel unbedingt besuchen muss – oder auch nicht. Diese Artikel geben einen schnellen Überblick über die Highlights des Reiseziels. So bekommen Sie nach und nach einen ersten Eindruck von Ihrem Urlaubsland – und setzen sich so ein erstes Bild zusammen, ganz ohne Reiseführer und Bildbände.

Beispiel: Sie haben sich schon immer mal gefragt, was Sie auf Lanzarote zu suchen haben? Dieser Pin führt Sie auf eine Liste von Gründen.


Szenario 4: Speichern Sie Ihre erinnerungen!

Der Urlaub war fantastisch und das kleine Hotel – ein Traum. Dorthin möchte man wieder zurückkehren. Und das feine Restaurant in den Bergen sollte man beim nächsten Mal auch wieder ansteuern. Doch wird man sich noch daran erinnern, in drei, fünf oder zehn Jahren, wenn man wieder zurückkehrt? Natürlich, man kann Prospekte und Visitenkarten in eine Tüte packen und hoffen, dass man auch tatsächlich daran denkt, wenn man die Infos braucht. Man kann aber auch alles an die virtuelle Pinnwand packen – mit dem Vorteil, dass man seine Tipps und Bilder gleich mit Freunden und anderen Usern teilen kann.

So geht’s: Pinnwand anlegen und nach den passenden Pins suchen. Hat das Restaurant noch keinen Pin, einfach selbst einen bauen: Ganz simpel über die Homepage des Restaurants und dem Pin-it-Button, den man sich zuvor im Browser installiert hat, oder mittels eines eigenen Fotos und Textes.

Lesen Sie auch bei TRAVELBOOK BlogStars: Pinterest: Urlaub & Reise planen

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Pinnwände anlegen

Nach einer einfachen Registrierung können Sie Pinnwände zu jedem Thema anlegen, das Sie interessiert. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – so können Sie zum Beispiel zu jedem Ihrer Traumurlaubsziele eine eigene Pinnwand anlegen, oder ganz allgemein einfach „Strände“ oder „Hotels“ sammeln.

Diese Pinnwände können öffentlich angelegt werden, oder geheim. In beiden Fällen ist es möglich, Pinnwände als Gruppenpinnwände zu definieren – dann können Sie gemeinsam mit Mit-Pinnern, z. B. Freunden oder Verwandten, auf diese Pinnwände pinnen, um die besten Ideen auszutauschen.

Sie können anderen Profilen – oder einzelnen Pinnwänden – folgen. Die Pins dieser Nutzer erscheinen dann täglich in Ihrem Start-Feed.

Inhalte aus dem Netz pinnen

Prinzipiell – also rein technisch – kann man alles pinnen, was man im Internet entdeckt. Allerdings ist das nicht immer erlaubt. Bei vom Anbieter illegal erworbenen Inhalten kann es teuer werden. Zu den Fallstricken beim Pinnen siehe auch hier.

Manchmal hat die Seite, auf der man den Inhalt findet, den man pinnen möchte, direkt schon einen Pin-it-Button im Angebot, wie etwa TRAVELBOOK. Dann diesen einfach nutzen und mit einem Mausklick den gewünschten Artikel auf dem eigenen Profil speichern.

Am besten aber installiert man sich die Pinterest-Browser-Extension – damit kann man schnell und einfach nahezu jeden Inhalt pinnen, den man auf Websites, Blogs oder in Shops findet. Einfach auf das P im roten Kreis klicken und schon hat man ein virtuelles Lesezeichen erstellt. Hier geht es zum Download.

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