Preisvergleich zeigt

Das sind die günstigsten Flug-Suchmaschinen

Wer heute im Netz ein Flugticket buchen will, hat unzählige Meta-Suchmaschinen dafür zur Auswahl – hier den Überblick zu behalten, ist gar nicht so einfach. Das Portal Finanztip.de hat jetzt verglichen und die günstigsten Flug-Suchmaschinen gekürt.

Das Online-Verbrauchermagazin Finanztip.de hat verglichen und die günstigsten Flug-Suchmaschinen ermittelt. Aus insgesamt 31 Vergleichsportalen wurden dafür sieben Meta-Suchmaschinen herausgefiltert, die sowohl die Preise der Flugvermittler als auch die der Airlines abfragen. Folgende Flugpreisportale wurden getestet:

  • billigflieger.de
  • discountflieger.de
  • flug.idealo.de
  • Kayak
  • Momondo
  • Skyscanner
  • Swoodoo

Zwischen dem 1. bis 11. April 2016 wurden zehn gängige Flugverbindungen getestet und dabei folgende Preise ermittelt:

  1. Günstigster Flugpreis in der Ergebnisliste, der den Vorgaben entspricht
  2. Tatsächlicher Flugpreis bei Buchung mit einem gängigen Zahlungsmittel
  3. Günstigster tatsächlicher Flugpreis bei erneuter Abfrage auf Vermittlungsportal
  4. Günstigster tatsächlicher Flugpreis bei Buchung auf Website der Fluggesellschaft
Zudem wurden die tatsächlichen Flugpreise am Ende eines Buchungsprozesses mit den in der Ergebnisliste der Meta-Suchmaschinen angezeigten Flugpreisen verglichen. Auch die Abweichungen der Endpreise bei dem Meta-Suchmaschinen wurde verglichen mit denen bei einer direkten Buchung über eine Airline bzw. einen Flugvermittler.

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Zwei Testsieger

Testsieger nach den angegebenen Kriterien waren die Portale flug.idealo.de sowie Kayak. Sie lagen im Durchschnitt nur 14 bis 16 Prozent über dem jeweils besten Preis im Test. Beim Portal Swoodoo betrug die höchste berechnete Abweichung dagegen 169 Prozent, bei Skyscanner waren es im schlimmsten Fall auch noch 154 Prozent.

Auch bei der Abweichung des Endpreises vom ersten angezeigten Preis schnitten flug.idealo.de, Kayak und auch Momondo am besten ab – Schlusslicht waren wiederum Skyscanner und Swoodoo, bei denen es im Höchstfall zu Unterschieden von 197 bzw. sogar 217 Prozent kam. Gelobt wurden bei den Siegern die guten und verlässlichen Preise sowie die variabel einstellbaren Suchfunktionen, die zum Beispiel im Fall von Kayak auch eine Flugsuche auf umliegenden Flughäfen beinhalteten.

Ein Problem sei laut „Finanztip.de“, dass die bei den Meta-Suchmaschinen angegebenen Preise oft nicht mit denen bei der tatsächlichen Buchung übereinstimmen würden – zum Teil hätten die Unterschiede beim Vergleich hier bei einigen hundert Euro gelegen. Auch Service-Entgelte und hohe Zusatzgebühren für Zahlungsmittel hätten die End-Preise zum Teil drastisch in die Höhe getrieben.

Ein weiteres Ärgernis seien nicht selten anfallende Gebühren für gewisse Zahlungsmittel, die Flugvermittler oft erhöben. In vielen Fällen lohne es sich, direkt über die Airline zu buchen, da man in diesem Fall bei Terminänderungen, Umbuchungen oder Streitigkeiten bessere Chancen auf eine Abfindung habe.

Getestet wurde auch die Bedienbarkeit der Portale anhand der möglichen Einstellungen und Suchkriterien. So könne man gegebenenfalls Kriterien wie die Zahl der Zwischenstopps und deren Länge sowie die Dauer der einzelnen Flüge und die Gesamtreisezeit einstellen.

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