Sieben einfache Tricks

So macht man sich den Flugbegleiter zum Freund

… und hat dadurch einige Vorteile im Flieger. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum es Passagiere gibt, die an Bord ein zweites Essen bekommen – ohne es gebucht zu haben? Oder warum Flugbegleiter manchen Passagieren das zweite Handgepäckstück durchgehen lassen? Eine einfache Erklärung könnte sein: Passagier und Crew-Mitglied kennen sich. Es könnte aber auch an einigen Tricks liegen, mit denen man die Crew charmant um den Finger wickelt. Wir verraten sieben davon.

Mit dem Einsteigen ins Flugzeug vergessen manche Menschen Ihr Benehmen: Da gibt es diejenigen, die lautstark rumpöbeln, wenn das Hühnchen-Gericht aus ist und man sich stattdessen mit dem vegetarischen Pendant zufrieden geben muss. Oder diejenigen, die fragwürdige Methoden entwickeln, um an eine zweite Tüte Chips heran zu kommen. Dabei kommt man genau mit dem Gegenteil – der Höflichkeit – an ein paar Extras an Bord. Sieben Tricks und Tipps verraten wir hier:

1. Seien Sie freundlich

Das Offensichtliche wird meist vergessen: Nett lächeln, beim Ein- und Aussteigen die Crew grüßen bzw. sich von ihr verabschieden gehört einfach dazu. Und während so viele Menschen schon genau damit Schwierigkeiten haben – könnte das der erste Vorteil für Sie sein. Denn wer freundlich zu anderen ist, zu dem sind die anderen es auch. Der kostenlose Extra-Snack ist Ihnen damit schon gewiss.

2. Helfen Sie beim Verstauen des Handgepäcks

Sie könnten jetzt sagen, es ist nicht ihr Job, das Handgepäck zu verstauen. Rein theoretisch haben Sie damit auch Recht. Aber: Gentlemen helfen auch im „normalen“ Leben Frauen, die verzweifelt versuchen, ihren schweren Koffer ins Fach über den Sitzen zu stopfen. Warum nicht also auch mal den Flugbegleiterinnen? Wetten, sie freuen sich – und verzeihen Ihnen auch das extra große, viel zu schwere oder sogar das zweite Handgepäck, das Sie mit an Bord genommen haben?

Seien Sie ein Gentleman und helfen Sie beim Verstauen des Handgepäcks

Foto: Sebastian Kahnert

3. Passen Sie auf bei den Sicherheitsvorführungen

Hand aufs Herz: Wenn die Crew im Gang steht und erklärt, wo sich im Flieger die Schwimmwesten und Notausgänge befinden – hören Sie zu oder schauen Sie noch hin? Die wenigsten tun es, sondern verstecken sich demonstrativ hinter einer großen Zeitung, unterhalten sich mit dem Nachbarn, verschicken noch schnell eine SMS. Schauen Sie das nächste Mal hoch, schenken Sie den Flugbegleitern ein paar Minuten Ihrer Aufmerksamkeit. Und wer weiß, vielleicht bekommen Sie anschließend auf dem Flug auch mehr Aufmerksamkeit von der Crew geschenkt.

Hören Sie bei der nächsten Sicherheitsvorführung im Flieger zu. Es dauert nur ein paar Minuten, und die Flugbegleiterin wird es freuen

Foto: Getty Images

4. Machen Sie KomplimentE

Bestimmt haben Sie den Kellner oder die Kellnerin im Restaurant schon mal für den guten Service am Abend gelobt. Haben Sie das schon mal im Flugzeug getan? Nicht? Dann ist es höchste Zeit dafür. Auch über den Wolken freut man sich über ein Kompliment. Man kennt es doch von sich selbst: Ein Kompliment im Job motiviert und gibt Kraft für den ganzen Tag.

5. Versuchen Sie nichts zu ergaunern, sondern fragen Sie

Sie sind auf einem Langstreckenflug, jeder um Sie herum schläft, nur Sie sind wach, haben Durst und Hunger. Drücken Sie nicht den Service-Button, sondern stehen Sie auf, gehen Sie zu einem Flugbegleiter und fragen Sie höflich, ob Sie Saft oder Wasser haben können – oder ob vielleicht noch ein Snack übrig ist. Sie werden staunen: Keiner wird Ihnen den Wunsch abschlagen. Denn Extras gibt es nicht nur in der Business oder First Class.

6. Haben Sie Verständnis

Auch Flugbegleiter sind nur Menschen. Und genau wie Sie selbst sind auch sie manchmal genervt, wenn es Verspätungen oder Widrigkeiten an Bord gibt. Bevor Sie also zum verbalen Angriff ausholen, atmen Sie einmal durch. Es wird so oder so nicht schneller gehen, die Stimmung aber im schlimmsten Fall noch angespannter. Wenn Sie Verständnis haben, verrät Ihnen die Flugbegleiterin oder der Flugbegleiter vielleicht auch ein paar Infos zum Grund oder aktuellen Stand der Verspätungen.

7. Hühnchen ist aus? Nehmen Sie es hin!

Sie gehören zu den letzten, die das Essen an Bord serviert bekommen, ihr Wunschgericht – das mit Hühnchen – ist aus. Das ist vielleicht ärgerlich, aber keinesfalls ein Drama: Also handeln Sie auch nicht so! Sie sind in einem Flugzeug, es kann nur eine begrenzte Anzahl an Essen mitgenommen werden. Lösen Sie es doch einfach charmant und fragen Sie nach einer kleinen „Entschädigung“, in diesem Fall nach einem zweiten Menü, einem Extra-Snack oder einem zusätzlichen Getränk. Und schwupps, sind Sie Ihren Mitfliegern wieder überlegen.

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