Spektakulärer Entwurf für Superjacht

Die Trauminsel, mit der man allen Problemen davonschwimmen kann

Es gibt ja durchaus den ein oder anderen, der davon träumt, einmal eine eigene Insel zu besitzen. Doch mal ganz ehrlich: Wäre das auf Dauer nicht langweilig? Immer nur derselbe Strand, dasselbe Meer, dieselbe Aussicht. Ideal wäre es doch, wenn die Insel einfach schwimmen und man auf diese Weise die Welt bereisen könnte. Eine österreichische Firma hat nun genau dafür einen Entwurf präsentiert.

Es gibt mittlerweile schon zahlreiche Jachten, die ihren meist schwerreichen Besitzern alle Annehmlichkeiten einer Luxus-Immobilie bieten. Die im österreichischen Graz ansässige Firma „Migaloo Private Submersible Yachts“ hat dieses Konzept nun auf die Spitze getrieben. Kokomo Ailand haben die Designer diesen „privaten, schwimmenden Wohnkomplex“ getauft – nach einem Hit der Beach Boys.

Darin wird eine fiktive Trauminsel besungen, die unweit der Florida Keys liegen soll. „Wenn du nun gehen willst und allem entfliehen, geh runter nach Kokomo“, heißt es in dem Song. Und genau solch einen Ort hatte Migaloo beim Entwurf im Sinn: eine Art schwimmende Trauminsel, mit der man allen Problemen auf dem Festland davonschwimmen kann.

80 Meter soll Kokomo Ailand in die Höhe ragen, wobei oben ein Penthouse nicht nur besten Ausblick, sondern auch größtmöglichen Luxus bieten soll. Gleich auf mehreren Ebenen sind unterschiedliche Erlebniswelten vorgesehen: So ist ein Dschungel-Deck geplant, mit Pool, Wasserfall und Palmen, ein Garten soll Platz für Spaziergänge und romantische Dinners bieten, auf dem „Beach Deck“ soll es einen für das Unterhaltungsprogramm reservierten Pool geben, ebenso eine Bar und einen Grillbereich.

„Modernes Jacht-Design kombiniert mit dem exotischen Aussehen einer tropischen Insel“ – so beschreiben die Macher die Idee hinter Kokomo Ailand

Foto: Migaloo

Eine andere Ebene ist für das Spa reserviert, das aus einem Fitnessstudio, einem Massagebereich sowie mehreren Schönheitssalons besteht. Laser Shows, eine Hai-Fütterungsstation, Open-Air-Kino und ein Unterwasserrestaurant sollen dafür sorgen, dass es den Gästen an Bord nicht langweilig wird. 

Erreichbar ist Kokomo Ailand nicht nur per Boot, sondern auch mit dem Heli, für den ein eigener Landeplatz vorgesehen ist.

Gedacht sei Kokomo Ailand für „Kunden, die das Extravagante für sich oder zu Repräsentationszwecken lieben“, erklärt Migaloo-Chef Christian Gumpold auf TRAVELBOOK-Anfrage, und die besonderen Wert auf ihre Privatsphäre legten. „Grundsätzlich bietet sich die Insel an, um Großfamilien bzw. auch einen großen Freundeskreis beherbergen zu können.“ Es sei auf jeden Fall deutlich mehr Platz vorhanden als auf einer vergleichbar großen Jacht. Und Gäste kommen sogar in den Genuss von Privatterrassen und eigenen Infinity-Pools.

„Leben am und im Meer wird ein zukünftiger Megatrend werden“, ist Gumpold überzeugt, weshalb Kokomo Ailand auch für „Visionäre und Vorreiter einer neuen Lebensweise“ gedacht sei. Als mögliche Märkte sieht er Asien, Russland und die Emirate, „da diese Kunden genau solche extravaganten Vorzeigeprojekte wünschen und auch umsetzen“.

Man sei bereits mit mehreren „potentiellen Kunden weltweit in Gesprächen“, so Gumpold zu TRAVELBOOK. Bis man allerdings eine solche Jacht wirklich in einem Hafen sieht, wird noch einige Zeit vergehen. „Typischerweise dauert ein Superjachtprojekt circa fünf bis sieben Jahre vom ersten Entwurf bis zur Übergabe an den Kunden“, erklärt Gumpold. Und bei der Insel sei dies natürlich abhängig von der tatsächlich gewünschten Größe und Ausstattung.

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