Ohne Reservierung!

4 Tricks, wie man an die besten Plätze im Billigflieger kommt

In Billigfliegern gilt heute meist das Prinzip, dass Plätze zugewiesen werden, wenn man nicht gegen Aufpreis eine Reservierung vornimmt. TRAVELBOOK hat vier Tricks, wie man trotzdem an den Sitz seiner Wahl kommt.

Auch wenn man mitunter erheblich sparen kann, wenn man mit einem Billig-Anbieter in den Urlaub fliegt, einen Nachteil gibt es meistens doch: Der Sitzplatz wird einem zugeteilt, es sei denn, man reserviert ihn gegen Aufpreis. Doch viele verzichten darauf – und hoffen, dass der zugewiesene Platz zu den besseren im Flieger gehört. Wer Pech hat, landet auf dem ungeliebten Mittelsitz – oder in der letzten Reihe. 

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Es gibt aber durchaus Tricks, wie man die Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, in einem Billigflieger auf dem Platz seiner Wahl zu sitzen. TRAVELBOOK verrät fünf Strategien: 

1. Steigen Sie als letzter ein!

Das Gate öffnet, und plötzlich fangen alle an zu drängeln, um auch ja als Erster an Bord zu sein und so den vermeintlich besten Platz zu reservieren – ein immer wieder zu beobachtendes Verhalten am Flughafen, doch lassen Sie sich von dieser Hektik nicht anstecken, sondern: Steigen Sie als Letzter ein. So haben Sie die besten Chancen auf einen Sitz mit mehr Beinfreiheit direkt an den Notausgängen, vorausgesetzt natürlich, der Flieger ist nicht komplett ausgebucht.

Weil diese Plätze aufgrund der größeren Beinfreiheit zumeist einen Aufpreis kosten, bleiben sie häufig frei. Und nur wer zuletzt einsteigt, sieht, ob die Sitze am Notausgang auch wirklich noch unbesetzt sind. Zwar ist es nicht ganz auszuschließen, dass die Flugbegleiter Sie nach Ihrem Ticket und Platz fragen, doch wenn Sie erst einmal sitzen, ist eine nachträgliche Kontrolle eher unwahrscheinlich. Und wenn es doch passiert, können Sie sich immer noch zu dem Ihnen zugewiesenen Platz begeben.

2. Am Check-In nach einem Besseren Platz fragen

Manche Airlines bieten den Check-in am Flughafen weiterhin kostenlos an, zum Beispiel Air Berlin, die zwar keine reine Low-Cost-Fluglinie ist, aber teilweise noch diesem Segment zugeordnet wird. Am Schalter kann man dann auch auf den guten Willen und den Service von Mitarbeitern hoffen. Air-Berlin-Pressesprecherin Theresa Krohn zu TRAVELBOOK: „Wenn Sie am Abflugtag kommen und Ihre Sitzplatzpräferenz äußern, werden unsere Mitarbeiter Ihren Wünschen auch entsprechen, sofern es innerhalb unserer Kapazitäten möglich ist.“ Bei anderen Anbietern wie Ryanair funktioniert dieser Trick aber leider nicht – hier ist ausschließlich der Online-Check-in kostenfrei, bei dem Ihnen der Platz zugewiesen wird.

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3. Fragen Sie, ob jemand tauschen möchte

Die Vorlieben sind auch in puncto Sitzplatz mitunter sehr unterschiedlich. Da die Reservierungen für Sitzplätze bei Billigfliegern meist kostenpflichtig sind, findet man garantiert viele Reisende finden, die darauf verzichtet haben und einen Platz zugewiesen bekommen haben. Und was mancher als unvorteilhaft empfindet, kann für andere wiederum ein Pluspunkt sein, wie etwa die Nähe zu Toiletten. Fragen Sie also einfach gezielt Mitreisende, ob sie tauschen wollen. Die besten Chancen hat man bei Alleinreisenden.

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4. Buchen Sie gemeinsam!

Zwar kostet es etwas, einen Sitzplatz zu reservieren – wer aber etwa zwei (oder mehr) Flugtickets auf einmal kauft, dem werden zumindest bei Ryanair trotz Zufallsprinzip erfahrungsgemäß Plätze nebeneinander zugeteilt. Auf diese Weise sitzen Sie zwar vielleicht nicht immer perfekt, aber zumindest mit Ihren Lieben ganz in der Nähe. Das bedeutet: Sollten Sie mit Freunden verreisen, dann kaufen Sie die Tickets nicht einzeln, sondern buchen Sie gemeinsam.

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