Streik bei Eurowings und Lufthansa

Was Flug-Passagiere jetzt wissen müssen

Wer heute mit dem Billigflieger Eurowings abheben will, hat womöglich schlechte Karten. Im Streit um Geld und bessere Bedingungen für das Kabinenpersonal haben Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Auch am morgigen Mittwoch drohen Streiks – dann bei der Lufthansa. Piloten wollen den Flugverkehr auf der Lang- und Kurzstrecke lahmlegen.

Das Kabinenpersonal der Lufthansa-Billigtochter Eurowings ist am Morgen an den Standorten Düsseldorf und Hamburg in einen ganztägigen Streik getreten. An den beiden Flughäfen seien die Beschäftigten zwischen 5 Uhr und 20 Uhr zum Arbeitskampf aufgerufen worden, teilte die Gewerkschaft Verdi in Berlin mit.

In Düsseldorf wurden 50 von insgesamt 88 geplanten Verbindungen gestrichen, darunter Flüge nach Berlin, Prag und Wien. 38 Flüge sollten stattfinden, wie ein Sprecher des Düsseldorfer Flughafens sagte. Im Laufe des Tages könne es dabei aber auch noch Veränderungen geben.

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Flugausfälle und Verspätungen

An beiden Flughäfen mussten Passagiere sich demzufolge auf Flugausfälle und Verspätungen gefasst machen. Die Fluggesellschaft empfahl allen Reisenden, sich auf der Internetseite des Unternehmens zu informieren, ob ihr Flieger abhebt. Am Flughafen in Hamburg wurden am frühen Morgen bereits sieben startende und sieben landende Maschinen vom Flugplan gestrichen.

Am Dienstag und Mittwoch geht (fast) nichts mehr bei Eurowings und Lufthansa

Foto: Getty Images

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Lufthansa-Streik ab Mittwoch

Die Gewerkschaft und das Unternehmen streiten seit geraumer Zeit ums Geld und weitere Verbesserungen für das Kabinenpersonal. Am Mittwoch könnte es für Flugreisende noch schlimmer kommen. Dann wollen die Piloten des Eurowings-Mutterkonzerns Lufthansa streiken, wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ankündigte.



Es handelt sich um den 14. Streik in der laufenden Tarifauseinandersetzung. Dieses Mal geht es ausschließlich um die Tarifgehälter von rund 5400 Piloten der Lufthansa, der Lufthansa Cargo und der Tochtergesellschaft Germanwings. Die Piloten verlangen Tariferhöhungen von 22 Prozent über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Pilotengewerkschaft hatte zuvor erneut den Vorschlag des Unternehmens abgelehnt, in eine Schlichtung zu den offenen Gehaltsverhandlungen einzusteigen.

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