Akute Entführungsgefahr in vielen Regionen

Auswärtiges Amt warnt Philippinen-Urlauber

Wer derzeit auf den Philippinen ist oder eine Reise dorthin plant, sollte vorsichtig sein, denn in vielen Regionen des Landes ist es zur Zeit nicht sicher. Das Auswärtige Amt gab eine Reisewarnung für mehrere Regionen des südostasiatischen Inselstaates heraus.

Die Warnung gilt laut Reise- und Sicherheitshinweis für Zentral- und Westmindanao, die Mindanao-See, die Sulu-See inklusive Süd-Palawan und seiner Inseln sowie die südlichen Inselgruppen Cagayan de Tawi Tawi, Turtle Islands und alle Sulu-Inseln zwischen Mindanao und Ost-Malaysia.

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In den genannten Regionen bestehe „akute Entführungsgefahr“, ist in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes für die Philippinen zu lesen. „Von nicht erforderlichen Reisen in andere Regionen von Mindanao wird abgeraten“, heißt es dort weiter.

Reisewarnung wurde verschärft

In den beschriebenen Gebieten im Süden der Philippinen ist seit Jahren die islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf aktiv. Sie hatte einen 70 Jahre alten Deutschen nach mehr als drei Monaten Geiselhaft enthauptet. Der Mann war Anfang November entführt worden, als er zusammen mit seiner Lebensgefährtin in den Gewässern zwischen den Philippinen und Malaysia unterwegs war. Die 59 Jahre alte Frau wurde bei dem Überfall erschossen.

Bereits zuvor riet das Auswärtige Amt vor Reisen in die gefährlichen Gewässer ab. Die Reisewarnung ist noch einmal eine Verschärfung des Sicherheitshinweises.

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